Verpackungen

Stark durch die Krise

Mit Augenmaß und Zuversicht

Stand: 01.07.2020 (01.07.2020)

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Ausgangsbeschränkungen, Existenzängste, Einsamkeit – die vergangenen Monate haben nicht nur uns einiges abverlangt. Hier erzählen fünf Hersteller beliebter Produkte aus dem Reformhaus®, wie sie und Ihre MitarbeiterInnen die Corona-Krise gemeistert haben, um uns mit den Produkten zu versorgen, mit denen wir gesund durch herausfordernde Zeiten kommen.

"Wir arbeiten hier quasi Hand in Hand"

„Hier in Heidelberg bei ARYA LAYA verstehen wir uns als eine kleine, feine Manufaktur für Naturkosmetik mit sehr persönlicher Handschrift und 115-jähriger Tradition. Dieses Selbstbild spiegelt sich im Umgang miteinander wider. Viele unserer aktuell 37 MitarbeiterInnen sind beständig lange, oft sogar seit Jahrzehnten im Haus und arbeiten hier quasi Hand in Hand. Denn tatsächlich machen wir alles selber: Wir entwickeln die Rezepturen, kaufen die Rohstoffe ein und stellen die Produkte hier in Heidelberg her; wir füllen sie ab und verpacken sie sorgsam teilweise sogar in Handarbeit. Besonders stolz sind wir auf den Erfolg unserer neuen Produkte, die wir entwickeln konnten, etwa ,Hyaluron Miracle Lift‘.

Diese Form der persönlichen Zusammenarbeit lässt sich derzeit leider nicht länger fortsetzen. Wir haben die Belegschaft in der Produktion und auch im Büro in fünf getrennte Teams eingeteilt, die sich nun gar nicht mehr sehen, allenfalls in Telefonkonferenzen hören. Der Einkauf und die Grafik, die für die Gestaltung der Verpackungen zuständig ist, sitzen im Homeoffice. Gearbeitet wird in zwei Schichten, jeweils drei Tage von 7 bis 17 Uhr, eine Schicht von Montag bis Mittwoch, die zweite von Donnerstag bis Samstag. Normalerweise würden wir nicht am Samstag arbeiten, so aber können sich Eltern besser um ihre Kinder kümmern, die ja jetzt auch zu Hause sind.

Mit dieser Organisation haben wir erreicht, dass wir voll lieferfähig sind. Täglich gehen hundert bis zweihundert Pakete per Post an unsere Kunden, also an alle Reformhäuser im deutschsprachigen Raum. Dabei kommt uns zugute, dass wir schon seit Langem auf Nachhaltigkeit und Regionalität setzen. Unsere Tiegel lassen wir in einer Glashütte in Nordbayern fertigen, das Holz für die Verpackungen stammt von Bäumen in der nahen Pfalz.

Auch das Entwickeln neuer Produkte ist für uns nach wie vor wichtig. Die dafür notwendigen Testphasen ziehen sich nun natürlich länger hin, das geht ja über viele Runden, sowohl firmenintern als auch extern. Uns beflügelt aber, dass die Nachfrage nach ARYA LAYA-Kosmetik anhält und unsere Kunden und Kundinnen so treu sind. Besonders beliebt ist aktuell unsere ,Calendula‘-Handpflege. Die durch Desinfektionsmittel strapazierten Hände bekommen so ihre Pflege, und der leichte Vanille-Duft strahlt Wärme aus. Auch unsere Wellness-Schaumdusche mit Pumpspender wird stark nachgefragt: Die Menschen sind zu Hause und haben verstärkt das Bedürfnis, auf sich zu achten und ihre Haut zu pflegen.

Wir arbeiten gerne weiter daran, dass wir auch in Zukunft unseren Kundinnen eine besondere Vielfalt an Naturkosmetik-Produkten aus Heidelberg anbieten können.“

Stark nachgefragt:
Wellness Schaumdusche Lavendel von ARYA LAYA. „Die Menschen sind zu Hause und haben das Bedürfnis, auf sich zu achten“ (H. Tatge)


„Wie können wir unsere Mitarbeitenden vor Ansteckung schützen?“

„Ende Februar hat uns das Thema Corona mit Wucht eingeholt. Plötzlich tauchten viele Fragen auf, für die wir Lösungen finden mussten. Wie können wir unsere Produktion in Zarrentin trotz verschärfter Hygiene-Regeln aufrechterhalten und das Wichtigste: Wie können wir dabei unsere 89 Mitarbeitenden in Produktion und Verwaltung vor Ansteckung schützen, wie auch mit ihren Ängsten umgehen? Es war in gewisser Weise paradox: Die Nachfrage nach Nüssen und Trockenfrüchten, nach Müsli und Superfood hatte sich schon im Februar erhöht, sodass wir gern mehr herstellen und liefern wollten. Doch dann mussten wir realisieren, dass unser Nachschub an vielen bewährten Bio-Rohstoffen gefährdet war – weil wir sie weltweit einkaufen und transportieren müssen. Und so landeten wir recht hart auf dem Boden der Tatsachen.

Dazu muss man wissen: Von der Bestellung bis zur Lieferung kann es schon in normalen Zeiten bis zu acht Wochen dauern. Flohsamenschalen beziehen wir zum Beispiel aus Indien, dort hatte die Corona-Krise aber gerade viel Chaos bewirkt. Unsere Paranusskerne wiederum kommen aus Peru, weil sie nur dort in der Natur wachsen. Die Nüsse werden dann über Chile verschifft, aber das Land hatte die Häfen dicht gemacht. Unsere Aprikosen beziehen wir von Lieferanten aus der Türkei, die unsere Ansprüche an die hohe Bioqualität kennen und danach arbeiten – auch dort war völlig unklar, wie es weitergehen konnte. Und dann erst der Manuka-Honig aus Neuseeland, auf einmal das mit Abstand am stärksten gewünschte Produkt im Reformhaus® – vom anderen Ende der Welt! Dazu kommt: Nicht jeder Flughafen oder Hafen hat die Berechtigung, Manuka-Honig zu verzollen.

An dieser Stelle muss ich ein großes Lob aussprechen für unseren Einkauf, dort wurde sehr schnell ein Monitoring aufgebaut für den ständigen Kontakt mit unseren weltweit verstreuten Lieferanten. Dabei saßen die Mitarbeiter nicht nur im Homeoffice sondern im täglichen Wechsel einzeln im Büro. Und so haben wir mit hohem Einsatz nach und nach Lösungen gefunden für die Probleme. Den Honig konnten wir zum Teil mit dem Flugzeug einfliegen. Und auch die anderen Waren sind letztlich bei uns in Zarrentin gelandet, wo wir ihre Qualität stetig kontrollieren und sie dann weiterverarbeiten.
Insgesamt können wir vom ReformKontor natürlich froh und dankbar sein, dass wir in der Lebensmittelbranche tätig sind und für unsere Mitarbeiter keine Kurzarbeit anmelden müssen. Manche Kunden haben das Reformhaus® offensichtlich auch neu oder wieder entdeckt. Wir werden sehen, wie es langfristig weitergeht, können nur hoffen und an alle appellieren, sich an die Regeln für Hygiene und Abstand zu halten. Damit wir nach und nach zu einer Normalität im Alltag zurückfinden können. “

Bestseller in Zeiten von Corona: Manuka Health, Manuka Honig
„Manuka-Honig aus Neuseeland war das mit Abstand am stärksten gewünschte Produkt im Reformhaus®“ (C. Greve)


„Die Krise hat gezeigt, wie wichtig motivierte Mitarbeiter sind“

„Wir haben das Glück, dass wir eine umsichtige und kompetente medizinisch-wissenschaftliche Abteilung hier im Haus haben. Dies hat uns sehr geholfen, im Januar, als die ersten Meldungen über das neue Virus kamen, das Ausmaß der Situation richtig einzuschätzen und frühzeitig zu handeln. Innerhalb kurzer Zeit wurden Mitarbeiter zu Übertragungswegen, Hygiene- und Schutzmaßnahmen mit dem Ziel aufgeklärt, dieses Wissen nicht nur hier im Unternehmen umzusetzen, sondern auch in Familie und Freundeskreis zu tragen. Im Weiteren haben wir zur Abstandswahrung die entsprechenden Veränderungen am Arbeitsplatz und im Unternehmen vorgenommen und die Möglichkeit geschaffen, wenn notwendig, von zu Hause arbeiten zu können.

Da früh absehbar war, dass Immunschutz- und Virenschutz-Produkte in den nächsten Wochen und Monaten für alle besonders wichtig sein werden, haben wir die Produktion hier vorgezogen und erhöht. So konnten wir sogar bei unserem ,Cistus PLUS Infektblocker‘ Lieferengpässe auf ein Minimum reduzieren und von Anfang an auch eine ausreichend große Menge als Schutz für unsere Mitarbeitenden bereitstellen. Denn das zertifizierte Medizinprodukt unterstützt die Abwehr von Viren und Bakterien durch Bildung einer physikalischen Schutzbarriere auf den Mund- und Rachenschleimhäuten.

Die Herausforderung für die Produktion aller unserer Produkte war natürlich, die Rohstoffversorgung auch für die kommenden Monate sicherzustellen. Da unsere Produkte den neuform® Qualitätsstandard erfüllen, der in seinen Anforderungen über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus geht, war dies nicht immer ganz einfach. Dass dies in den letzten Wochen und Monaten so gut gelungen ist, haben wir unseren Kollegen und Kolleginnen im Einkauf und natürlich auch den langjährigen und guten Beziehungen zu unseren Lieferanten zu verdanken.

Überhaupt: Wie wichtig ein motiviertes Team aus Mitarbeitern ist, hat sich in dieser Krise einmal mehr gezeigt. Trotz dieser schwierigen und unruhigen Zeit haben alle Abteilungen mitgezogen, die strengen Hygiene- und Abstandsregeln mit gleichbleibend hoher Disziplin eingehalten und konzentriert in ihrem jeweiligen Aufgabengebiet gearbeitet – hier vor Ort oder im Homeoffice. Dafür sind wir sehr dankbar. Danken möchten wir an dieser Stelle auch allen Kollegen im Reformhaus®, die mit gewohntem Engagement weiter tätig waren, mit ihrem außergewöhnlichen Fachwissen die Kunden so gut beraten haben und damit in dieser nicht immer einfachen Zeit auch ein Stück weit Sicherheit vermitteln konnten. Das Reformhaus® als systemrelevante und unverzichtbare Institution bekam dadurch nochmals eine ganz neue Dimension. Gemeinsam werden wir in kleinen Schritten jetzt wieder zu einer vorsichtigen Normalität zurückkehren, auf die besonderen Bedürfnisse unserer Kunden nach den langen Einschränkungen eingehen und auch die nächsten Monate gut meistern. Da sind wir optimistisch.“

Als Immun- und Virenschutz gefragt: Alsiroyal® Cistus PLUS Infektblocker
„Wir haben die Produktion erhöht und konnten so Lieferengpässe auf ein Minimum reduzieren“ (M. Specht)


„Oberste Priorität hat die Minimierung des Infektrisikos“

„Als Naturarzneimittelhersteller sind wir abhängig von der Natur, den Wetterlagen und daraus resultierenden Ernten. Deshalb setzen wir schon sehr lange auf eine hohe Bevorratung mit hochqualitativen Rohstoffen, um die Lieferbarkeit unserer Produkte zu gewährleisten. Das kommt uns jetzt in der Corona-Krise zugute. Um auch weiterhin ausreichend Rohware zur Verfügung zu haben, sind wir in stetem Kontakt mit unseren langjährigen Partnern. Ein Beispiel ist die Familie Winter aus dem baden-württembergischen Magstadt, die bereits in vierter Generation Bio-Rohstoffe für unsere Frischpflanzensäfte liefert. Wir stimmen uns eng miteinander ab, wie wir mit der Situation umgehen. Für uns, aber auch besonders für solch kleine Betriebe, sind die Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht abzusehen, und wir wollen gemeinsam alles dafür tun, die Schäden so gering wie möglich zu halten.

Um die Gesundheit und die Einhaltung aller Hygiene-Regeln bei uns in Bruckmühl zu gewährleisten, haben wir schon sehr früh entsprechende Maßnahmen getroffen. Großer räumlicher Abstand und häufigeres Desinfizieren, als wir es als produzierendes Unternehmen sowieso gewohnt sind, gehören seit Monaten zu unserem Alltag. Derzeit finden weder Geschäftsreisen statt noch dürfen externe Besucher auf unser Betriebsgelände. Mittlerweile mussten wir auch den Kantinenbetrieb auf ein Minimum zurückfahren. Nahezu alle Meetings finden digital per Videokonferenz statt. Unser Vertriebsteam verzichtet aktuell auf persönliche Besuche und betreut die Kunden telefonisch. Auch die Anwesenheitsregelungen in der Verwaltung haben wir situationsgerecht gestaltet. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit zu Homeoffice oder Schichtmodellen für Eltern und Alleinerziehende. Wir haben für jeden unserer Mitarbeiter nach individuellen Lösungen gesucht. Selbstverständlich prüfen wir unsere teils einschneidenden Maßnahmen permanent, beurteilen diese nach Sinnhaftigkeit und Zumutbarkeit. Die Minimierung des Infektionsrisikos und die Gesundheit aller hat oberste Priorität. Auf Kundenseite ist in den letzten Wochen vor allem die Nachfrage nach Produkten für das Immunsystem und zur Stärkung der Abwehrkräfte sehr gestiegen. Deshalb haben wir zum Beispiel mit den ,Alpenkraft® Cistus- Tropfen‘ vor wenigen Tagen ein neues Produkt auf den Markt gebracht. Die Tropfen eignen sich für unterwegs und sind einfach einzunehmen. Auch bei den Cistus-Tees haben wir die Produktion entsprechend hochgefahren. Hier konnten wir von unseren eingangs erwähnten Vorräten profitieren, die eine kurzfristige Reaktion auf die Nachfrage möglich machten.“

Neu im Reformhaus® Regal: Alpenkraft® Cistus-Tropfen von SALUS.
„Die Tropfen eignen sich gut für unterwegs“ (Dr. F. Block)


„Manche Rohstoffe waren plötzlich knapp“

„Vielleicht klingt das etwas zu optimistisch, aber bislang dürfen wir ein positives Fazit aus den Erfahrungen der letzten Wochen ziehen. Unsere 60 Mitarbeiter sind alle enorm motiviert, den Anforderungen durch die Pandemie standzuhalten. Und letztlich machen wir das, was wir vorher gemacht haben, genau so weiter. Das Thema ,gesund sein und gesund bleiben‘ ist für uns seit Jahrzehnten ein Grundbedürfnis.

Die sensiblen Hygienevorschriften und -kontrollen, den Umgang mit Masken und Hygienekleidung in der Produktion unserer aktuell etwa dreißig Probiotika und Immunschutzpräparate sind wir seit Langem gewöhnt. Von unserem chinesischen Vertriebspartner haben wir gerade eine größere Zahl an EU-zertifizierten Masken geschenkt bekommen, die wir bei unseren Mitarbeitern einsetzen. Auch beim Fermentieren von Hefezellen für unseren erfolgreichsten Artikel, den ,Zell Oxygen Immunkomplex‘, achten wir seit jeher auf höchste Sicherheit und Hygiene. Allerdings arbeiten wir in der Herstellung jetzt in drei separaten und nicht wie bisher in zwei Schichten. Unsere Mitarbeiter in Verwaltung, Marketing, Vertrieb, Einkauf und
Reformhaus® Abteilung haben wir in Gruppen aufgeteilt, die voneinander getrennt
bleiben. Falls sich wider Erwarten ein Mitarbeiter infizieren sollte, müsste dann nur ein kleiner Teil der Belegschaft in Quarantäne. Bisher hatten wir Glück, in unserer Region wurde bislang kein Corona-Fall registriert. Ein echtes Problem hatten wir zwischenzeitlich dann aber mit den Lieferketten. Manche Rohstoffe waren plötzlich knapp oder gar nicht mehr zu bekommen, etwa unser Kolostrum aus Neuseeland oder unser in Acerola biologisch gebundenes Vitamin C. Aber unser Einkauf hat gute Wege gefunden, um die Lücken zu füllen, großes Lob an dieser Stelle. Da wir hohe Qualitätsstandards haben und diese halten wollen, mussten wir – was das Ausland angeht – teilweise warten, aber es hat sich gelohnt. Zudem kommt uns zugute, dass wir nicht von Lohnherstellern abhängig sind, sondern unsere Präparate in pharmazeutischen Abfüllmaschinen von Bosch selbst herstellen. Um die hohe Nachfrage bei Immunschutzmitteln zu bedienen und da die Herstellung unseres ,Zell Oxygen Immunkomplex‘ sehr zeitintensiv ist, haben wir ein neues schnelles‘ Produkt in Kapselform entwickelt: Immun select‘. Die Zusammensetzung finde ich sehr spannend, neben den Klassikern Zink und Vitamin C findet sich darin Beta-Glucan, mehrere Studien zeigen das antivirale Potenzial des winzigen Hefepilzes. Weitere Zutaten sind der sekundäre Pflanzenstoff Quercetin und das Lactobacillus Paracasei, deren Wirken ebenfalls durch Studien belegt ist. Mit einem gesunden Immunsystem sind wir am besten gegen Covid 19 gewappnet, dazu stehe ich voll und ganz mit
unserer Erfahrung und unserem gesammelten Wissen, etwa zu sekundären Pflanzenstoffen oder zu den Milchsäurebakterien.“

Nutzt das antivirale Potenzial von Beta-Glucan: Dr. Wolz Immun select* Kapsel
„Um die Nachfrage nach Immunschutzmitteln zu befriedigen, haben wir ein ,schnelles‘ Produkt entwickelt.“
(Dr. G. Wolz)


Wir schaffen das

„Ein guter Rat ist wie Schnee. Je sanfter er fällt, desto länger bleibt er liegen und um so tiefer dringt er ein“, meinte einst die französische Schauspielerin Simone Signoret. Das ist ganz im Sinne unserer Reformhaus® ExpertInnen. Mit ihren Tipps fällt es uns ganz leicht, fit, gesund, vital und entspannt zu bleiben – und das nicht nur in Corona-Krisenzeiten.

VITAL mit Prof. Dietrich Grönemeyer,

Wissenschaftler, Arzt und Autor von „Selbst heilen mit Kräutern. Pflanzenheilkunde für zu Hause“

Arbeiten im Homeoffice lässt schnell mal die Nackenmuskeln verkrampfen, ein Tipp gegen Spannungskopfschmerzen: „Tees, Tinkturen oder Extrakte aus Weidenrinde, dem Aspirin der Natur, empfehle ich allen, die ab und zu unter leichten Kopf-und Nackenschmerzen leiden. Bei leichten rheumatischen Beschwerden wirkt sie dreifach: gegen den Schmerz, die Schwellung und gegen die entzündlichen Prozesse.“

GESUND mit Prof. Andreas Michalsen,

Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für Naturheilkunde der Charité Universitätsmedizin Berlin, Autor von „Mit Ernährung heilen: Besser essen – einfach fasten, länger leben"

Es ist wichtig, sich an die entsprechenden Hygiene-Empfehlungen und Vorsichtsmaßnahmen zu halten. Wer in diesen schwierigen Zeiten etwas für seine seelische und damit körperliche Gesundheit tun möchte, dem empfehle ich zumindest einmal täglich in eine Tiefenentspannung zu kommen. Weg von den belas-
tenden Gedanken und Problemen. Dafür gezielt meditieren oder einen Ausflug in die jetzt so wunderbar heilsame Natur machen.

ENTSPANNT mit Dr. Franziska Rubin,

Ärztin, Moderatorin und Autorin von „Die besten Hausmittel. Was wirklich hilft“

Verminderter Stress bedeutet gleichzeitig gesteigerte Infektabwehr. Regelmäßige warme Bäder mit dem Zusatz von Lavendel oder Melisse wirken beruhigend ebenso wie ein abendlicher Pfefferminztee und ein regelmäßiger Tagesrhythmus.

FIT mit Prof. Dr. Froböse,

Universitätsprofessor für Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln, Autor von „Die Formel Froböse. Der Wegweiser für ein vitales und gesundes Leben“

Bewegung ist besser als jedes Medikament! Das Treppenprogramm: Es ist ein idealer Einstieg in ein alltägliches Fitnesstraining und eignet sich für jedes Fitnesslevel. So geht’s: Suchen Sie sich eine Treppe mit 20 Stufen, trainieren Sie möglichst an 3 Tagen pro Woche. Dazwischen immer 1 Tag Pause, so kann sich Stoffwechsel und Muskulatur an die neuen Belastung anpassen. Einstieg: Gehen Sie die Treppe 3-mal in strammem Tempo mit aktivem Einsatz der Arme hoch. Locker hinuntergehen und dabei bewusst und lange ausatmen. Ab Woche 2 wiederholen sie dieses Training, machen aber nach jedem Herunterkommen 30 Sekunden Pause, lassen die Arme währenddessen locker schwingen und heben Sie die Fersen abwechselnd wippend an. Wiederholen Sie das Ganze noch 2-mal, sodass Sie insgesamt 3 Durchgänge machen.

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