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Sommertipps zum Wohlfühlen

Fit, gesund und gut gelaunt durch den Sommer

Stand: 27.05.2021 (28.05.2021)

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Wir lieben den Sommer– wir wachen früh auf, die Vögel zwitschern uns ein Morgenlied und zum Frühstück naschen wir die ersten frischen Erdbeeren. Abends genießen wir draußen bei lauer Luft ganz entspannt den Sonnenuntergang. Herrlich!  Die besten Tipps, ExperInnenratschläge und Rezeptideen, wie wir fit, gesund, gutgelaunt und schön den Sommer genießen können für Sie zusammengestellt.

1 GUTEN MORGEN, DU SCHÖNES LEBEN!

Klingt logisch: Wie wir morgens in den Tag gehen, das prägt auch dessen weiteren Verlauf. Starten wir mit angenehmen Gefühlen und Gedanken, wird der Tag vermutlich harmonisch und produktiv ablaufen. Sodass wir abends zufrieden ins Bett gehen und uns wieder auf den kommenden Tag freuen können...

Doch leidersieht das bei vielen Menschen anders aus: Klingelt der Wecker, drehen sie sich erst einmal um. Was, jetzt schon aufstehen? Am liebsten würden sie weiterschlafen, hieven sich nach einer Viertelstunde Dämmerschlaf schließlich unwillig aus den Federn – um zu merken, dass nun alles ganz schnell gehen muss. Duschen, anziehen, Kaffee im Stehen und ab geht’s ins Homeoffice, zum Bus, in den Stau. Und nun raten Sie mal, wie sich nach so einem verkorksten Morgen der Rest des Tages anfühlen wird? Genau.

30 Minuten am Morgen nur für uns

Dabei ließe sich das Ganze wesentlich netter gestalten: Indem wir uns dafür entscheiden, nur 30 Minuten früher aufzustehen, können wir die zusätzlich gewonnene Zeit am Morgen wunderbar für uns nutzen – zum Meditieren oder Sporteln, zum Lesen, Schreiben, kreativ sein. Kurzum: für Tätigkeiten, die uns guttun und beflügeln. Zugegeben: 30 Minuten früher aufstehen bedeutet 30 Minuten weniger Schlaf. Aber jetzt im Juni, wenn die Sonne früh aufgeht, können wir das Experiment zumindest mal ausprobieren. Vielleicht gefällt es uns ja so gut, dass wir es beibehalten, auch wenn die Tage im Herbst wieder kürzer werden. Jetzt ist es schon um 5 Uhr hell, und mit dem Tageslicht erwachen Sinne und Lebensgeister wie von allein. Am besten blickdichte, aber Licht durchlässige Vorhänge im Schlafzimmer wählen und die Fenster auf Kipp stellen, mit dem Morgengrauen starten auch alle Vögel in der Natur ihr Begrüßungskonzert. Dann aufstehen, Zähne putzen, duschen – und in der nächsten halben Stunde geht es nur um uns.

Wie wäre es mit einer meditativen Reise nach Innen? Dazu setzen wir uns auf einen Stuhl, schließen die Augen, atmen ein und aus und lauschen bewusst auf unseren Atem. Wichtig ist, dass wir unsere Gedankeneinfach nur ließen lassen. Das geht auch beim Yoga und wir dehnen zusätzlich unseren Körper. Wer es aktiv mag, kann – bitte Kopfhörer auf, ist noch früh! – zur Lieblingsmusik tanzen oder joggen gehen. Stille Variante: den Traum der Nacht notieren. Tagebuch schreiben. Urlaubsfotos anschauen und von der nächsten Reise träumen, zeichnen, basteln, häkeln, dekorieren ...Gleich, was wir auswählen, wichtig ist, dass wir eine kleine Zeitspanne am Morgen täglich auf uns beglückende Art nutzen und dies bewusst wahrnehmen und genießen. Denn so positiv auf den Tag eingestimmt, können wir all seinen Anforderungen relaxt und fröhlich begegnen. Das kommt auch daher, dass wir morgens besonders intensiv wahrnehmen. Und wenn wir nach unserem Wohlfühl-Auftakt noch mit einem Smoothie viele frische Vitamine tanken ,steht einem gelungenen Tag nichts mehr entgegen. Guten Morgen, du schönes Leben!

2 MIT STARKEN MUSKELN

Kennen Sie das? Manchmal läuft es wie am Fitness-Schnürchen, aber dann wieder reicht es höchstens für die sportliche Kriechspur. Schade! Dabei wissen wir doch alle:  Regelmäßige Bewegung ist gesund. Doch der generelle Vorsatz, mehr Sport zu treiben, unsere Muskeln zu trainieren, hilft meist nicht weiter. Besser ist es, wenn wir konkrete und regelmäßige Termine festlegen. Zum Beispiel jeden Morgen direkt – nach dem Aufstehen – ein 5- bis 10-Minuten-Workout absolvieren oder einmal um den Block joggen oder … Planen Sie einfach eine Test-Woche ein, in der Sie die Bewegungsarten wechseln, bis Sie Ihre Lieblingssportart gefunden haben. Und dann legen Sie Ihren konkreten Plan fest, z. B.: Ab sofort gehe ich jeden Morgen um 8 Uhr joggen. Der Trick dabei ist, sagen PsychologInnen, dass jetzt der Handlungsplan und nicht das Sporttreiben anstrengend für unseren Willen ist. Der Plan ist verbindlich, wird so schnell zur Gewohnheit. Und die Gewohnheit ist unsere Verbündete. Sie erlaubt es unserem Willen, sich auszuruhen. Das ist die Chance durchzuhalten, denn mit Routine müssen wir uns nicht immer wieder neu überwinden.

Die Belohnung? Eine Studie der Universität in Kopenhagen zeigte, dass unsere Muskeln viel mehr sind als nur Kraftpakete. Sie produzieren – wenn sie aktiv sind – Interleukin 6 (IL-6). Dieser körpereigene Stoff stimuliert die Bildung neuer Abwehrzellen und hemmt Entzündungen, die viele chronische Krankheiten fördern. Außerdem senkt Interleukin 6 das Risiko für Übergewicht und Diabetes, weil es den Fettstoffwechsel ankurbelt und die Zellen empfänglicher für Insulin macht. Unser am besten trainierte Muskel sitzt im Auge: Musculusorbiculai oculi, heißt er, Augenringmuskel. Seine Aufgabe ist es, blitzschnell das Augenlid zu schließen, wenn etwas in unser Auge liegt. Diesen Muskel trainieren wir ganz routiniert und ohne nachzudenken ja täglich zigtausendfach.

3 FUSSBALL-EM VORMERKEN

Am 11. Juni startet die Fußball-EM mit dem Auftaktspiel Türkei gegen Italien. Und wir Fußballfans verbringen wieder viel Zeit vor dem Bildschirm … Unser Tipp für übermüdete Augen: Die fettfreie Augenpflege mit Hyaluron, Aloe vera und marinen Pflanzenextrakten soll die zarte Augenpartie intensiv mit Feuchtigkeit versorgen, straffen und erfrischen. Schwellungen und Augenringen kann so vorgebeugt werden. Auch für Kontaktlinsenträgergeeignet (z. B. ARYA LAYA Aqua Derma Augengel).

4 EISENMANGEL? MACHEN SIE DEN TEST!

Sie sitzen nicht nur auf dem Sofa und schauen Fußball, sondern sind selbst aktiv? Dann sollten Sie unbedingt auf Ihren Eisenspiegel achten. Wussten Sie z. B., dass in der Sportmedizin Eisenmangel häufiger vorkommt als Magnesiummangel?

Wie voll die Eisenspeicher in Ihrem Körper sind, verrät unser Test:

  1. Frieren Sie leicht?
  2. Fühlen Sie sich häufig schlapp?
  3. Können Sie sich schlecht konzentrieren?
  4. Leiden Sie unter brüchigen Nägeln oder Haaren?
  5. Fehlt Ihnen körperliche Ausdauer?
  6. Haben Sie Gefühlsstörungen in den Beinen?
  7. Ist Ihre Haut sehr blass?
  8. Leiden Sie unter Atemnot oder Herzklopfen?
  9. Essen sie selten oder kein Fleisch?
  10. Treiben Sie viel Sport?
  11. Sind Sie häufig erkältet?
  12. Haben Sie häufig Magen-Darm-Beschwerden?
  13. Fühlen Sie sich unruhiger oder reizbarer als früher?
  14. Sind sie antriebs- oder lustlos?
  15. Schlafen Sie schlecht, sind sie tagsüber müde?

Auswertung:

Bis zu 3 x Ja: Ihr Körper ist gut mit Eisen versorgt. Achtung: Bei Veränderungen in Ihrem Leben, kann sich auch der Eisen-Bedarf erhöhen.

4 – 7 x Ja: Ihre Eisenversorgung scheint nicht ausreichend. Achten Sie auf eine eisenreiche Ernährung und ggf. Nahrungsergänzung.

Über 8 x Ja: Es ist möglich, dass Sie an einem Eisenmangel leiden. Lassen Sie unbedingt Ihre Eisenwerte überprüfen. Achten Sie außerdem auf ausreichende Eisenzufuhr durch Ernährung und gegebenenfalls entsprechende Präparate.

5 RAUS AN DIE FRISCHE LUFT

Es gehört zu den vertrauten Bildern des Lockdowns: Menschen, die durch Grünanlagen joggen. Sind wir also sportlicher geworden? Leider nein! Das besagt zumindest eine aktuelle Studie mit dem Titel „Ein neues Gesundheitsbewusstsein für Deutschland? Leben mit der Pandemie“, die von der internationalen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 1000 repräsentativ ausgesuchten TeilnehmerInnen stattfand. Ergebnis: Zwar verlegten manche ihre Sporteinheitennach draußen, da Fitnesscenter, Schwimmbäder und Sportvereine geschlossen sind. Aber jede/r Vierte gab an, auf sportliche Betätigung zu verzichten und fühlte sich auch psychisch belasteter. 70 Prozent haben Angst, sich mit dem Virus anzustecken, sorgen sich um die ihre Gesundheit und um die von Familie und FreundInnen.

„Die Angst vor der Ansteckung ist so groß, dass knapp 20 Prozent der Befragten auch Gesundheitsleistungen wie Haus- und Facharztbesuche verschoben haben. Auch das ist ein Faktor, der sich negativ auf die Gesundheit der Deutschen auswirken kann“, bilanziert Michael Burkhart, Leiter des Bereichs Gesundheitswirtschaft bei PwC. Nur beim Gesundheitsfaktor Ernährung zeichnete sich ein positiver Trend ab: 24 Prozent der Befragten achten stärker auf gesunde Ernährung und wollen das beibehalten. Was folgt daraus? Im Grunde kann es nur ein Appell sein: Liebe Leute, bewegt euch! Bewegung an der frischen Luft ist das Beste, was wir gerade jetzt für uns tun können! Herz und Kreislaufbleiben aktiv, alle Zellen tanken Sauerstoff, die Immunabwehr wird gestärkt und unsere Seele: Nachweislich erhöht Sport die Produktion von Glückshormonen wie Serotonin, das Stressgefühle abbaut. Bei gutem Wetter kann man jetzt fast überall im Freien auf verschiedene Weise sporteln. Federballspielen, radeln, joggen, tanzen, Tai-Chi und Yoga machen – all das geht auch mit den gebotenen Abstandsregeln.

6 BRINGT SPORTLER:INNEN IN SCHWUNG

Speziell für die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen bei körperlicher Belastung wurde SALUS® Floradix®Sport Eisen entwickelt. Neben Eisen enthält dieses Präparat Pflanzen wie Rote Bete Hagebutte, Brennnessel oder Spinat. Sie fördern die Regeneration und Leistung – alles in 100 % Bioqualität.

7 NOCH MEHR ZUM NACHLESEN

In unserem Artikel „Wegweiser durch den Dschungel der Mikro-Nährstoffe“ finden Sie alles, was Sie zur Versorgung des Körpers mit Eisen wissen sollten. 

8 STRESS LASS NACH

Besser durch Krisenzeiten mithilfe adaptogener Pflanzen:J e länger die Pandemie mit allen Unwägbarkeiten andauert, desto mehr Menschen leiden unter Ängsten, Druck und Stress. „Wie und womit kann ich gegenhalten?“, fragen sie sich. Denn Dauerstress bedeutet einen ständig erhöhten Cortisolspiegel und der schwächt unser Immunsystem – das, was wir gerade jetzt am wenigsten wollen! Zum Glück stellt uns die Natur mit den adaptogenen Pflanzen erprobte Anti-Stress-Mittel zur Verfügung. Der Begriff kommt aus dem Englischen (adapted) und bedeutet: angepasst, ausgleichend. Diese Pflanzen, z. B. Hopfen oder Melisse, können uns helfen zu entspannen und besser zu schlafen. Sie können aber auch energetisch aufbauend wirken, wenn wir uns müde, erschöpft und ausgelaugt fühlen, hier eignen sich vor allem der Koreanische Ginseng oder sein indisches Pendant Ashwagandha.

„Der Organismus wird abhängig von der Belastung entweder in die eine oder andere Richtung ,geschoben’.“ So erklärt der renommierte Ernährungs- und Sportwissenschaftler Bernd Küllenberg die Wirkung der Adaptogene in seinem Buch „S Moves. Umdenken im Stress“, das er gemeinsam mit seiner Tochter Janna Küllenberg, Psychologin und Therapeutin, geschrieben hat. Entstanden ist ein ganzheitliches Stress- und Gesundheitskonzept. Das S im Titel steht dabei für Stress, die anderen Buchstaben – MOVES – für jene fünf Bereiche des Lebens, in denen wir uns einen kompetenten Umgang mit Stress aneignen können: Motivation, Organisation, Vitalität, Erkenntnis, Soziales. Beide AutorInnen bringen ihre Praxiserfahrung als Coaches und SeminarleiterIn, z. B. an der Akademie Gesundes Leben in Oberursel, mit ein und tragen dazu neuestes Wissen aus Medizin, Psychologie, Ernährungs-und Sportwissenschaft zusammen.

Im Bereich Vitalität / Ernährung widmen sie sich ausführlich den Adaptogenen und vor allem dem Koreanischen Ginseng, dessen Haupt-Wirkstoffe, die Ginsenoside, im Verbund mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, die Ginseng ebenfalls enthält, ihre Wirkung im Körper entfalten können. Wesentlich ist dabei der Einsatz der gesamten Wurzel, wie ihn die Korea Ginseng Vertriebs GmbH (KGV) für ihre Produkte handhabt. So kann Ginseng nachweislich Entzündungswerte senken, die durch Stress, Umweltgifte oder Ernährungsfehler entstehen und heute als Auslöser von Krankheiten wie Rheuma oder MS gelten.

9 AUF IHR WOHL

Wenn es in diesem Sommer im doppelten Wortsinn mal wieder so richtig heiß hergeht, atmen wir erst einmal tief durch. Dann gönnen wir uns einen täglichen Wohlfühlmoment, in dem wir in Ruhe ein Glas mit dem neuen „AntiStress“ Saft von Rabenhorst genießen– ein fruchtig-leckerer Mehrfrucht-Rote-Bete-Saft aus Äpfeln, Mangos, Ananas, Acerola, Kiwis und Passionsfrüchten, der harmonisch mit Rote Bete, Matcha und Spirulina-Algen abgestimmt wurde.

10 BLITZREZEPT FÜR EISTEE

Den „Roter Ginseng-Instant Tee“ von KGV nach Anweisung zubereiten, in Kühlschrank oder Eisfach abkühlen lassen. Zitronenschnitz, Eiswürfel, je nach Geschmack etwas frischegrüne Minze oder Honig dazu und in kleinen Schlucken genießen.

11 ENTSPANNT

Stress wirkt sich im Körper aus, indem freie Radikale Zellen verletzen: „oxidativer Stress“! Davor schützt Dr. Niedermaier Regulatpro® StressProtect, indem es pflanzliche Enzyme mit antioxidativen Vitaminen und Mineralstoffen kombiniert.

12 GUTE NERVEN MIT ASHWAGANDHA

Gut erprobte Nervennahrung ist auch die indische Verwandte des Ginseng: Ashwagandha! Die auch unter dem Namen Schlafbeere bekannte Pflanze wird seit jeher in der Ayurvedischen Heilkundeeingesetzt und zählt wie Ginseng zu den Adaptogenen. D. h. auch Ashwagandha ist ein ausgleichendes Heilmittel. Für seine positive Wirkung bei Stress liegen mehrere hochwertige sogenannte Gold-Standard-Studien vor. Die höchste Wirkstoffkonzentration von Ashwagandha steckt in den Wurzeln. Für Zeiten, in denen wir etwas mehr Unterstützung brauchen, gibt es im Reformhaus®: z. B. Alsiroyal®: Ashwagandha bei Stress; SALUS®Neuro Balance Ashwagandha Kapseln, Tee oder Tonikum.

13 SPIELERISCH MEHR MUT WAGEN

Pandemie und Lockdown mit sämtlichen Auswirkungen im Alltag und ebenso für Psyche und Körper belasten uns wohl alle. Da kommt „Die Krisenbewältigungskiste“ des in Hamburg ansässigen Psychologischen Psychotherapeuten Thomas Prünte gerade recht.

Auf 54 Mutmach-Karten behandelt er Themen und Fragen, die aktuell oder auch in anderen schwierigen Lebensphasen wie Trennung, Krankheit, Trauer u. Ä. auftauchen können. Mit bewusst einfachen Sätzen („Jeder hat seine Geschichte“, „Eigenlob stinkt nicht“) und daran anknüpfende Denkanstöße möchte der Autor den Gedanken- und Gefühlswirrwarr entzerren und ermutigen, sich wieder auf eigene Ressourcen und Stärken zu besinnen. Das Kartenset hat der Grafikdesigner Daniel Jennewein humorvoll illustriert, ein Booklet erklärt die Methode. „Die Krisenkiste“ dient Coaches und TherapeutInnen als Hilfsmittel, richtet sich aber ebenso an alle, die sich derzeit Orientierung und Unterstützung wünschen.

14 NATÜRLICHE KILLERZELLEN

Dr. med. Simone Eichinger, M.D., Fachärztin für Herzchirurgie mit Praxis für Herz- und Gefäßvorsorge mit Fokus auf individualisierter Infusionstherapie in München Bogenhausen:

Reformhaus Magazin: Im Zusammenhang mit der körpereigenen Immunabwehr hört man oft von den sogenannten NK- bzw. Killerzellen. Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff?
Dr. Simone Eichinger:
Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) gehören zu unserem angeborenen Immunsystem und werden zu der Gruppe der weißen Blutkörperchen gezählt. Ihre Aufgabe ist es, Tumorzellen und virusinizierte Zellen anzugreifen und abzutöten. Sie repräsentieren unsere erste und schnellste zur Verfügung stehende Abwehrlinie gegenüber entarteten und inizierten Zellen.

Gibt es dazu neue wissenschaftliche Studien?
Aufgrund der enormen Wichtigkeit der NK-Zellen in Zusammenhang mit Krebserkrankungen sowie Virusinfektionen wie z.B. Epstein-Barr (EBV) oder Herpes-Simplex (HSV) existieren zahlreiche wissenschaftliche Publikationen. Im Jahre 2018 wurde der Medizin-Nobelpreis für die Grundlagenforschung und Verbesserung der immunologischen Krebstherapie basierend auf der NK-Zellen Wirkung vergeben. Aktuelle Studienergebnisse, welche in Nature Immunology veröffentlicht wurden, zeigen z. B. einen engen Zusammenhang zwischen Vitamin D und der Aktivierung bzw. Wirkung der NK-Zellen.

Wie können wir – z. B. mit einer gesunden Lebensweise – unsere Immunabwehr und speziell die NK-Zellen stärken?
Im Prinzip gelten für ein gesundes Immunsystem ähnliche Regeln wie für ein intaktes Herz-Gefäßsystem. Bewegung und eine gesunde Ernährung stärken unser Immunsystem und versorgen uns mit wichtigen Mikronährstoffen. Im Gegensatz hierzu führen Übergewicht und Nährstoffmangel, verursacht durch unausgewogene Ernährung oder reduzierte Aufnahme durch einen nicht intakten Magen-Darm- Trakt, zu einer Schwächung unserer Abwehrkräfte. Wie bereits angesprochen, stimuliert ein ausreichend guter Vitamin-D-Spiegel die Aktivität von NK-Zellen, ohne verharren sie in einem „schlafähnlichen“ Zustand.

Ein „Healthy Food“-Trend zur Stärkung der Immunabwehr ist seit einiger Zeit die Fermentation von Lebensmitteln. Was halten Sie davon?
Ich bin ein Fan in jeglicher Hinsicht, privat wie berulich. Durch meine deutsch-asiatische Herkunft bin ich mit Kimchi (fermentierter Kohl) und Sauerkraut groß geworden. Das Fermentieren ist eine uralte Technik zur Konservierung von Lebensmitteln, viele Nahrungsmittel werden dadurch leichter bekömmlich und stärken zudem die Darmlora. Im Fermentationsprozess werden Vitamine und Planzenstoffe durch „Veredelung“ des ursprünglichen Lebensmittels freigelegt, sodass die Wirkkraft der planzlichen Bestandteile potenziert wird.

Die Firma Dr. Niedermaier Pharma hat mit ihren Regulaten diesen Prozess perfektioniert, weshalb ich in meiner Praxis die individualisierten Infusionstherapien gerne damit ergänze. Studien der TU München belegen zudem, dass durch kaskadenfermentierte Regulatessenzen die Aktivität der NK-Zellen deutlich gesteigert wird. Ideal geeignet also, um sich vor entarteten oder virusinizierten Zellen zu schützen.

15 MEHR ENGERIE

Müde und erschöpft? Dann kann Dr. Niedermaier Regulatpro® Metabolic, ein vitalstoffreiches Konzentrat aus frischen Früchten, Nüssen und Gemüse helfen. Hergestellt auf Basis der Kaskadenfermentation, die – nach aktuellem Stand der Wissenschaft – für die höchste Bio-Verfügbarkeit der Planzenstoffe sorgt, steigert das Konzentrat die Abwehrkräfte und versorgt jede Körperzelle mit Energie.

16 GUTE NACHT

Allen, die in aufreibenden und unruhigen Zeiten abends schwer zur Ruhe kommen, empfehlen wir Lavendel als Einschlafhilfe. Seine beruhigende Wirkung wurde in Studien auch bewiesen. Lavendel wirkt entspannend und harmonisierend auf Körper und Seele. Die Wissenschaft macht dafür den Inhaltsstoff Linalool verantwortlich. Wie wär’s mit einem aromatisch-duftenden Heilkräuterbad Lavendel „Balance & Harmonie“ von ARYA LAYA vor dem Zubettgehen?

17 TOP IN FORM MIT FINGERYOGA

Wer unter hitzebedingter Schlappheit, niedrigem Blutdruck leidet, kann sich mit Mudras wieder in Schwung bringen. Das indische Fingeryoga wirkt direkt auf die Meridiane und Energiepunkte unseres Organismus.

Die Uttarabodhi-Mudra: Falten Sie Ihre Hände vor dem Solarplexus, strecken Sie die Zeigeinger aneinander liegend nach vorne aus und die Daumen nach hinten zu sich. Durch diese Haltung werden Herz- und Lungenbereich geöffnet. Spüren Sie, wie neue Frische Sie mit jedem Atemzug belebt. Diese Mudra können Sie auch einsetzen, wenn Sie Ideen und Lösungen für beruliche wie private Probleme brauchen. Wie lange und wie oft Sie diese Mudra nutzen, bestimmen Sie selbst. Gehen Sie intuitiv vor.

Die Shivalinga-Mudra: Die linke Hand beindet sich in Bauchhöhe, ist wie eine Schale geformt und trägt die zur Faust geballte rechte Hand, deren Daumen nach oben weist. Die Handstellung hilft, wenn Sie sich nach Phasen der Anspannung müde und ausgelaugt fühlen. Täglich zweimal vier Minuten.

18 KLARER KOPF

Temperaturschwankungen und stundenlange Bildschirmarbeit sind nur zwei von vielen Gründen, die für Kopfschmerzen verantwortlich sein können. Aromatherapie kann helfen! Ein vitalisierendes Dufterlebnis auf Basis von wertvollem Pfefferminzwasser und Pfefferminzöl soll für einen klaren Kopf sorgen, die Konzentrationsfähigkeit verbessern und leichte Kopfschmerzenlindern. Besonders praktisch ist die Roll-On-Applikationsform. So lässt sich die Kraft des Pfefferminzöls jederzeit nutzen und auch unterwegs auftragen! (im Reformhaus® z. B. Primavera Kopfwohl Roll-On bio).

19 WELTFAHRRADTAG AM 3. JUNI

Der von den Vereinten Nationen 2018 ausgerufene „Weltfahrrad-“ bzw. bereits seit 1998 auch als „Europäischer Tag des Fahrrads“ und ofizieller UN-Tag „des Bewusstseins über die gesellschaftlichen Vorteile der Fahrradnutzung“. Was im ofiziellen Sprech ein bisschen sperrig klingt, lässt sich kurz und knapp auch so sagen: „Fahrradfahren ist einfach top!“

Und warum? Weil es so viele Vorteile hat! Auf der Kurzstrecke in der Stadt ist es am schnellsten, es verbrennt Kalorien, Radfahren trainiert das Herz-Kreislauf-System und schont die Gelenke. Darüber hinaus ist es klimafreundlich – besonders ohne E beim Bike – und platzsparend ist es auch.

Eigentlich müssen wir das hier gar nicht als Tipp ankündigen, denn beinah jeder Bundesbürger hat schon eins... Gab es 2005 in Deutschland 67 Millionen, sind es 2020 schon 79,1 Millionen Räder – die hoffentlich nicht nur im Fahrradkeller stehen.

20 COOLES KRAUT

Für alles hat die Natur ein Mittel parat, das uns hilft. Auch gegen sommerliche Schlappheit: Sanddorn! Er ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen, verfügt über Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und sich positiv auf Augen, Haut und Schleimhäute auswirkt. Zudem gehört Sanddorn zu den wenigen Planzen, die über Vitamin B12 verfügen – ein Nährstoff, der ansonsten beinahe ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt.

Mit ausreichend B12 im Körper hat Antriebsschwäche keine Chance. Löschen wir doch unseren Durst einfach mit Donath „Bio Sanddorn ungesüßt“ oder mit Rabenhorst Bio-Sanddornsaft. Purer Direktsaft aus dem Reformhaus®.

21 EIS, EIS, BABY!

Wie stark unsere Gedanken und inneren Bilder unsere Gefühle und körperliche Empindungen beeinlussen, beweisen NeurowissenschaftlerInnen in vielen Studien. Eine Methode, diese Erkenntnisse im Alltag umzusetzen, ist die Ideokinese. Sie kombiniert Vorstellungskraft und Bewegung. Der Grundgedanke: Der Organismus unterscheidet nicht zwischen „echt“ und „so tun, als ob“. Er reagiert immer. Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie lutschten ein Stück Zitrone und schwupps beginnt der Speichel zu ließen! Diesen Mechanismus machen wir uns zunutze, um abzukühlen. Alles, was wir brauchen, ist ein kinästhetischer Anker: Rufen Sie Bilder aus Ihrer Kindheit wach, als Sie juchzend ins Schwimmbecken des Freibades sprangen… wie Sie Ihre Füße in eine Schüssel Eiswürfel steckten. Wichtig ist, dass die inneren Bilder intensiv sind, so kann der Körper sie aufnehmen und umsetzen.


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