Essverhalten © Westend61 / Valentina Barreto

Schlaf prägt Essverhalten

Zusammenhang von REM-Schlaf und Suchtverhalten

Stand: 14.10.2020

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Wir schlafen, doch wenn wir träumen, arbeitet unser Gehirn intensiv. Gekennzeichnet ist diese Schlaf-Traum-Phase durch schnelle Augenbewegungen  - das so genannte Rapid Eye-Movement, kurz: REM. Jetzt berichten ForscherInnen um Lukas Oesch von der Universität Bern, dass es Hinweise gibt, dass auch der sogenannte laterale Hypothalamus während des REM-Schlafes eine erhöhte Aktivität aufweist. Bedeutsam wird dies, da die Nervenzellen in diesem Hirnareal im Wachzustand eine Rolle bei der Regulation unseres Appetits und der Nahrungsaufnahme sowie beim Suchtverhalten spielen. Wird die Aktivität blockiert, ändert sich das Essverhalten am Tag.

Wie dieser entdeckte Zusammenhang von aktiven Nervenzellen im REM-Schlaf und Essverhalten zu neuen Therapieansätzen bei Essstörungen und beim Suchtverhalten genutzt werden kann, soll nun erforscht werden.

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