Mit Hecken das Klima schützen

Hecken binden pro Hektar 2,1 bis 5,2 Tonnen CO2

Stand: 25.08.2021

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Die Landwirtschaft ist für etwa zwölf Prozent der gesamten deutschen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich: Methan aus dem Verdauungstrakt von Rindern und Lachgas aus gedüngten Äckern zählen dazu. Jetzt belegt die Studie von Sophie Drexler vom Thünen-Institut für Agrarklimaschutz in Braunschweig, dass eine neu auf Ackerland angepflanzte Hecke im Verlauf von 20 bis 50 Jahren pro Hektar 2,1 bis 5,2 Tonnen CO2 bindet – annähernd so viel wie Wälder. Würde man die in den letzten 60 Jahren gerodeten Hecken neu anpflanzen, könnte man zehn Millionen Tonnen CO2 klimaunschädlich machen. Nebenbei: Dazu bräuchte man lediglich 0,3 % der landwirtschaftlichen Fläche.

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