Heute schon geschwitzt?

Heute schon geschwitzt?

Tipps, wie wir trotz schwitzen gut riechen

Stand: 23.06.2021 (30.06.2021)

Empfehlen über:

Schweiß hat ein schlechtes Image, zu Unrecht! Denn Schwitzen ist lebensnotwendig, es reguliert unsere Körpertemperatur, pflegt sogar unsere Haut und hält uns gesund. Und keine Sorge: Auch wenn wir jetzt im Hochsommer öfters schwitzen – gut riechen können wir trotzdem!

Jetzt im Sommer bei über 30 Grad im Schatten erleben wir solche Momente wieder häufiger: Wir fahren im Bus, plötzlich setzt sich jemand neben uns, den wir – im Wortsinn – überhaupt nicht riechen können. Bleibt uns nichts anderes übrig, als rasch den Platz zu wechseln. Oder, zweites Beispiel: Wir sind im Büro und bemerken, dass wir selbst es sind, die peinliche Schweißflecken auf Bluse oder T-Shirt haben. Verschämt versuchen wir die zu verstecken, hoffen inständig, dass wir nicht allzu sehr müffeln und sehnen uns heftig nach einer kalten Dusche.

Ganz klar, feucht verschwitzt herumzulaufen gilt als unfein. Aber eigentlich sollten wir uns darüber freuen: Schwitzen ist nämlich ein lebensnotwendiger Prozess unseres Körpers, mit dem er seine Temperatur ständig reguliert, die bei knapp unter 37 Grad liegt. Etwa einen halben Liter Schweiß verlieren wir am Tag, ohne es überhaupt zu merken. Er verdunstet auf der Haut und kühlt sie so. Diesen Mechanismus regeln unsere zwei bis vier Millionen sogenannten ekkrinen Schweißdrüsen. Übrigens riecht der ekkrine Schweiß mit einem leicht sauren pH-Wert ganz neutral, da er zu 99 Prozent aus Wasser und nur zu einem Bruchteil aus Salzen, Aminosäuren und etwas Harnstoff besteht. 

Warum Schwitzen so gesund ist

Doch noch einmal zurück zu den guten Eigenschaften von Schweiß. Nicht ohne Grund schwören viele Menschen auf regelmäßige Besuche in der Sauna. Die Poren öffnen sich, das Schwitzen befördert den Abtransport von Schadstoffen aus dem Gewebe, ebenso entfernt es abgestorbene Zellen der Haut und sorgt für bessere Durchblutung. Und die im Schweiß enthaltenen körpereigenen Lipide legen sich wie eine Feuchtigkeitscreme auf die Haut. Bei soviel positiven Effekten ist gut zu wissen, dass wir „gesundes Schwitzen“ trainieren können. Indem wir regelmäßig sporteln, etwa laufen oder Rad fahren, lernt der Körper den Umgang mit der Schweißregulation und reagiert nicht schon bei der kleinsten Anstrengung mit einem Schweißausbruch.

Speziell in der heißen Jahreszeit helfen Kalt-Warm-Wechselduschen gegen zu viel Schweiß, auch lauwarmer Salbeitee und natürlich gute Naturkosmetik-Deos aus dem Reformhaus® (siehe Produkt-Tipps unten). Und unbedingt sollten wir während der „Hundstage“ luftdurchlässige Kleidung aus Naturstoffen wie Baumwolle oder kühlendem Leinen tragen.

Im Sommer mindestens 2 Liter Wasser trinken

Ganz wichtig: Da beim Schwitzen Wasser und Mineralstoffe verloren gehen, müssen wir stetig genug „nachfüllen“. 2 Liter Wasser täglich sind das Minimum, in den Sommermonaten möglichst noch mehr. Mit Obst und Gemüse lassen sich die Verluste an Wasser und Mineralstoffen zusätzlich auffangen, ideal sind Gurken, Tomaten und Melonen. Und noch etwas sollten wir berücksichtigen, unser Alter. Wenn man von Hitzewallungen in den Wechseljahren einmal absieht, ist es nämlich so, dass wir mit zunehmendem Alter weniger schwitzen. Die Aktivität der Drüsen nimmt einfach ab. Daher spüren wir nicht mehr deutlich, wenn wir zu wenig getrunken und Durst haben. Deshalb möglichst immer eine Flasche Mineralwasser und ein Glas zur Erinnerung in Sichtweite stellen, um das bedrohliche plötzliche Dehydrieren zu verhindern.

Manchmal kann starkes Schwitzen aber auch ein Signal für eine Erkrankung sein. Wenn wir merken, dass wir ohne äußeren Anlass, etwa eine Hitzewelle oder im Urlaub im Süden, deutlich mehr schwitzen als sonst, nachts vielleicht sogar Fieber haben oder wenn unser Schweiß auf einmal anders riecht, sollten wir beim Arzt / einer Ärztin abklären lassen, was dahinterstecken könnte.

Besser schwitzen - eine Frage des Trainings

Wer regelmäßig Sport treibt, trainiert nicht nur seine Muskeln, sondern auch die Schweißdrüsen. Strengen wir uns öfter an, gewöhnt sich der Körper an die Belastung und kühlt sich auf angenehme Betriebstemperatur herunter. Bei Untrainierten ist die sogenannte Thermoregulation weniger im Lot. Ihr Körper produziert nach einem ersten Hitzeschock so viel Schweiß, dass sich dicke Tropfen bilden, die weniger gut verdampfen. Wer indes regelmäßig trainiert, bildet mehr Schweißdrüsen, und der Schweiß von SportlerInnen ist dünnflüssiger und enthält weniger Mineralien, weil der Körper nichts ausschwitzt, was er braucht, um leistungsfähig zu bleiben.

Übrigens: Ein Saunabesuch funktioniert nur bedingt als Schwitztraining, denn die Wärmezufuhr ist eine andere: In der Sauna wird die Hitze von außen zugeführt, beim Sport produziert der Körper die Hitze selbst. 

PRODUKTE AUS DEM REFORMHAUS®

Deos

Erfrischungssprays

  • ARYA LAYA: Face Fresh, Rose oder Aloe vera. Belebende Erfrischung für zwischendurch.
  • P. Jentschura: MiraVera®. Hochreiner Sauerstoff mit wertvollen ätherischen Ölen wirkt belebend und regenerierend.
  • Primavera: SOS-Spray. Schnelle Hilfe bei Hitzegefühl und Hitzewallungen. Mit dem Duft von Orangenblüte, Rose und Hamamelis.

Abkühlung von innen

  • Alsiroyal®: Salbei Extrakt-Kapseln mit Vitamin B6. Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit und der damit einhergehenden Schweißbildung bei. Die Salbeipflanze ist bekannt für ihren würzigen Geruch, der von den ätherischen Ölen des Salbei stammt.
  • SALUS®: Salbeiblätter Tee

Empfehlen über:

Weiterscrollen, um zum nächsten Artikel zu gelangen