SALUS-Firmenzentrale

SALUS: Im fairen Austausch mit der Natur

Ein Vorbild bei Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Stand: 24.08.2021 (31.08.2021)

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Der Natur verbunden. Der Gesundheit verpflichtet – mit diesem Motto stellt das bayerische Familienunternehmen SALUS seit mehr als hundert Jahren Tees, Tropfen, Tonika, Nahrungsergänzungs- und Lebensmittel her. Und entwickelt sich dabei immer mehr zum Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Alles aus der Natur - Nachhaltigkeit bei SALUS

Spricht man Cassandra Heimgartner auf ihren Job an, sprudelt sie über vor Begeisterung. Die 30-Jährige ist die Nachhaltigkeitsbeauftragte bei dem im bayerischen Bruckmühl ansässigen Unternehmen SALUS, ist Koordinatorin und Ansprechpartnerin in Sachen Nachhaltigkeit für alle Abteilungen. Bekannt ist SALUS für sein Tee-Sortiment mit Kräutern und Kräutermischungen für jedes Bedürfnis und jeden Geschmack, aber auch für Tonika oder Tropfen. Mit einem Umsatz von circa hundert Millionen Euro jährlich und rund 400 MitarbeiterInnen gehört das Unternehmen zu den großen Herstellern im Reformhaus®. Und erweist sich für die studierte Geografin als der ideale Arbeitgeber: „Nachhaltigkeit ist mein Herzens- und Bildungsthema seit Jahren. Und es steckt ja auch hier von Anfang an in der Firmen-DNA, da die SALUS-Rohstoffe alle aus der Natur stammen. Das passt.“

Was vordergründig etwas nach PR klingt, ist tatsächlich gelebte Erfahrung. Schon 1996 hatte SALUS das EMAS-Umweltmanagementsystem (Eco Management and Audit Scheme) eingeführt und damit strenge Auflagen für Energieerzeugung und -effizienz. Dank dreier Wasserkraftwerke plus Sonnenenergie kann SALUS fast den gesamten Strombedarf autark erzeugen, seit 2019 trägt der Standort das Siegel „Klimaneutraler Standort“.

Stolz ist man derzeit auf den Erweiterungsbau der Flüssig- und Extraktproduktion. Hier kommt durchweg neueste Umwelttechnologie zum Einsatz: Kühlung mit Wasser aus dem nahen Fluss, Photovoltaikzellen auf dem begrünten Dach, regenerative Abwärme-Nutzung, etwa von Abwasser. Auf dem Gelände rundum wurden regionale Baumarten angepflanzt mit Blühstreifen für Insekten und Vögel, und auch im Gebäude-Inneren stimmen die Details, als Bodenbelag in den Büros dient etwa ein Teppichboden aus recycelten Fischernetzen. 

Bio-Anbau

Nachhaltigkeit steckt aber ganz sicher auch in den Erzeugnissen, für die jährlich rund tausend Tonnen Rohstoffe genutzt werden. So umfasst das Sortiment inzwischen ca. 1.000 Artikel, darunter weit mehr als 200 verschiedene Tees. Und es kommen immer wieder neu entwickelte Kreationen dazu, etwa aus der hauseigenen „Teewerkstatt“. Hierfür lud man junge Tee-LiebhaberInnen für einen ganzen Tag zum Experimentieren ein. Anregungen für neue Tees kämen von überall, erzählt Katharina Schildhauer aus der Unternehmenskommunikation, „von Studienergebnissen über Trends und Marktbeobachtung bis hin zu Ideen unserer KundInnen und MitarbeiterInnen.“

Die verwendeten Pflanzen, Wurzeln und Kräuter stammen fast vollständig aus Bio-Anbau oder Wildsammlungen von eigenen Feldern und von vertraglich verbundenen Bauern und Händlern. Sortierung, Auswahl, Herstellung, Verpackung, Wartung der Maschinen, alles passiert in Bruckmühl unter einem Dach. Eine konstante Qualität der Waren garantieren dabei die Vorgaben der Lebensmittel- und Arzneimittelgesetze.

Seit 1991 gehört auch das Traditionsunternehmen Schoenenberger in Magstadt mit seinen frischgepressten, naturreinen Heilpflanzensäften zur SALUS-Gruppe. Dieser Produktionsstandort ist ebenfalls klimaneutral. Und der gemeinsame Weg in Sachen Nachhaltigkeit ist noch nicht zu Ende, heißt es unisono bei SALUS. Seit 2020 wurde das Umweltmanagementsystem an den Standorten Bruckmühl und Magstadt nach den noch umfassenderen Kriterien von EMASplus erweitert. EMASplus bewertet auch soziale und ökonomische Aspekte in der Lieferkette. So werden etwa auch die Lieferanten verpflichtet, den SALUS-Werte- und Verhaltenskodex aktiv zu teilen.

Ein kurzer Blick zurück

Alle MitarbeiterInnen richten die Augen in die Zukunft – und doch lohnt bei SALUS auch der Blick zurück. Gegründet im Jahr 1916 vom Arzt Otto Greither. Er vertrieb anfangs eine selbst entwickelte Kur zur Darmheilung, später auch Tees und Öle. Nach seinem Tod 1930 leitete seine Witwe die Firma, bis das Gebäude 1943 im Krieg zerbombt wurde. 1945 kam ihr Sohn Otto Greither zwanzigjährig aus dem Krieg zurück und begann, das Erbe der verstorbenen Eltern wieder aufzubauen. Alte Mitstreiter halfen, die Firma wuchs, auch dank des Bestsellers Floradix®, ein bekanntes Eisenpräparat. Ende der Sechzigerjahre kaufte Greither dann reichlich Land und ein Wasserkraftwerk in Bruckmühl und siedelte den Betrieb um. Im zwei Hektar großen Auwald gegenüber vom Werk, den er ebenfalls erwarb, gibt es heute neben einem Kräutergarten auch ein Tierkundemuseum.

Mehrfach überstand SALUS Krisen, etwa 1986, als die Katastrophe in Tschernobyl einen Großteil der Rohstoffe nuklear verstrahlt hatte. Folgerichtig verlagerte man einen Teil des Kräuteranbaus nach Chile; hier wachsen jetzt auch Pflanzen, die es in Europa kaum noch gibt. Seit 2015 arbeiten der Senior, seine Enkelin Katrin und ihr Mann Dr. Florian Block, ein Betriebswirt und Jurist, gemeinsam. Und die neuen Geschäftsführer sind sich ihrer Verantwortung mehr als bewusst. Mensch und Natur, das gehe langfristig nur in einem fairen Austausch. Ganz im Sinne des Firmengründers Greither senior, der schon vor mehr als hundert Jahren wusste: Die Natur hält alles bereit für den Menschen, um ihn lange vital und gesund zu erhalten. Aber das, was sie schenkt, muss man ihr eben auch zurückgeben, indem man ihre Ressourcen achtet, schützt und erhält.

Nachhaltig wohlfühlen mit SALUS


Ob Tees, Klassiker wie Floradix® mit Eisen, Vitamin-Supplements, Naturreine Heilpflanzensäfte oder Neuentdeckungen wie der Haskap-Beere Bio-Saft – gemein ist allen SALUS- und Schoenenberger-Produkten, dass sie natürlich und nachhaltig unsere Gesundheit unterstützen.

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