Lockdown-Blog mit Dr. med. Franziska Rubin

So kommen Sie gut durch die herausfordernde Zeit

Stand: 13.01.2021 (29.12.2020)

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Dr. Franziska Rubins Lockdown-Blog Gesundheit

#7 - Die guten Vorsätze


Jetzt ist es wieder da, das neue Jahr und mit ihm all die guten Vorsätze. Über die Hälfte der Deutschen versucht alljährlich mit aller Kraft und gutem Mut, etwas Bestimmtes in ihrem Leben in den ersten Monaten des neuen Jahres zu verändern. Mit mehr oder weniger Erfolg. 

In meinen nächsten Blogbeiträgen widme ich mich den häufigsten Wünschen und möchte Ihnen einige gute Tipps mitgeben, wie es dieses Jahr etwas besser gelingt diese umzusetzen. Nämlich mit micro Habits, also mit vielen kleinen Veränderungen anstelle einer großen. Denn, wie meine Mutter immer sagte: „Kleinvieh macht auch Mist.“ Im positiven Sinne bringen viele kleinere Veränderungen, die Spaß machen und das Leben bereichern, viel mehr als eine Große. Die ist ja leider oft zum Scheitern verurteilt, weil sie uns zu viel abverlangt und nicht zu unseren Gewohnheiten und Vorlieben passt. Und das macht mehr Frust als Lust.

Dies sind die Top-Vorsätze der Deutschen für 2021:

  1. Stress vermeiden oder abbauen (65 Prozent)
  2. Umwelt- bzw. klimafreundlicher verhalten (63 Prozent)
  3. Mehr Zeit für Familie/Freunde (64 Prozent) oder mehr Zeit für mich selbst (51 Prozent)
  4. Mehr bewegen/Sport (60 Prozent)
  5. Gesünder ernähren (53 Prozent) und Abnehmen (34 Prozent)
  6. Weniger Handy, Computer, Internet (28 Prozent) und weniger fernsehen (20 Prozent) und sparsamer sein (28 Prozent)
  7. Weniger Alkohol trinken (15 Prozent) und Rauchen aufgeben (11 Prozent)

Quelle: Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK Gesundheit  

Guter Vorsatz: Stress abbauen


Stress vermeiden oder abbauen
führt schon seit vielen Jahren die Hitliste der guten Vorsätze an. Und jedes Jahr werden es ein paar Prozent mehr, die sich ein entspannteres Leben wünschen. Das hat auch damit zu tun, dass Stress viele Erkrankungen begünstigt wie z.B. Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme, Herzrasen oder -druck, Bluthochdruck, Kopfschmerz, Migräne und viele mehr. Damit kann sich Stress deutlich auf unsere Lebensqualität auswirken.

Doch was tun gegen Stress?

Im ersten Schritt identifizieren Sie, was Sie am meisten stresst! Und dann verändern sie die Situation oder stärken sich mit Anti-Stressmethoden. Am besten wirkt beides in Kombination.

Hier ein paar beliebte Stressoren und Abhilfen:


1. Stress in der Arbeit, insbesondere Termindruck und Arbeitslast 

Wir Deutschen sind sehr pünktlich - auch bei Online-Meetings und frachten den Tag gern sehr voll. Das stresst. Machen Sie es wie die Australier. Private Verabredungen werden gerne nur grob auf zwischen zwei Stunden festgelegt, also z.B.: Treffen zwischen 12 und 1 Uhr. Die akademische Viertelstunde nutzt fast jeder (also pünktlich kommt keiner) und zum Geburtstag kann man auch ein paar Tage vorher oder nachher gratulieren. Kein Thema. Ab nachmittags ist der Arbeitstag oft beendet. Klar, wir sind anders geschult, aber das macht etwas mit uns und das spüren wir mit zunehmendem Alter immer deutlicher.

2. Stress im Verkehr

Für viele fällt zurzeit wenigstens die anstrengende Anfahrt weg oder es ist weniger Verkehr auf den Straßen. Bei Termindruck im Auto: kurz Bescheid geben, dass Sie später kommen und dann klassische Musik andrehen, die senkt nachweislich den Blutdruck. Oder Sie wählen Charts und singen laut mit. Das macht trotz der angespannten Situation fröhlicher. Auch sehr gut: Ärger weg atmen: 4 Sekunden einatmen, 6 Sekunden aus, dann Pause. Wieder ein und so weiter. Konzentrieren Sie sich aufs Zählen, dann werden Sie merken, dass die Pausen länger werden können. Der Blutdruck sinkt nachweislich.

3. Stress durch Mental Overload

Bei vielen steht der Kopf nie still. Was muss noch eingekauft werden? Welche Jobtermine stehen heute an? Das Paket muss noch zur Post, die Kinder haben Tanzstunde, Brot fehlt auch…. und so weiter. Die Liste, der Dinge, die getan werden müssen, ist oft endlos. Normal, denken Sie? Vielleicht, aber das führt zu Stress am Tag und Schlafstörungen in der Nacht. Diese ganzen kleinen Dinge verstopfen unseren Kopf, wir können nicht mehr klar denken, geschweige denn kreativ sein. Und das macht auf Dauer unzufrieden und traurig. Und es stresst. Die Lösung heißt: Verantwortung abgeben und auch loslassen, weniger perfekt sein. Und damit sind wir schon beim nächsten Punkt:

4. Stress durch Perfektionismus, eigene Erwartungen

Ohne es zu wissen, sind wir häufig unser schlimmster Stressor/Antreiber. Wir erwarten viel von uns und anderen. Und sind dann gerne mal unzufrieden mit unseren Ergebnissen trotz all der Anstrengung. Das stresst ungemein. Werden Sie liebevoller und nachsichtiger mit sich. Mithilfe von Büchern oder Gesprächstherapie, denn das lohnt sich wirklich. Alles fühlt sich leichter an und der Stresslevel sinkt. Was gesünder und glücklicher macht. 

Finden Sie die Methode, die Sie am besten entspannt und Ihnen liegt! Und bauen Sie das regelmäßig in Ihren Tages/Wochenplan ein. Was passt zu Ihnen? Ein täglicher kurzer Powernap, eine Atem/Meditationsübung oder eine kleine Runde Zen gehen, mal kurz Musik an und abtanzen oder strecken und dehnen, wenn grad alles zu viel wird?

Jeden Tag eine kleine Einheit macht einen großen Unterschied. Passen Sie gut auf sich auf!


Lock-Down Blog Gesundheit mit Dr. Franziska Rubin


Auf dieser Seite bekommen Sie jede Woche neue Informationen von mir, wie Sie in diesen wilden Zeiten gesund und munter bleiben. Insbesondere auch, wie Sie sich am besten schützen können oder behandeln, falls Sie doch ein Virus erwischt. 

Über die Autorin:

Dr. med. Franziska Rubin ist Ärztin, Moderatorin, Medizinjournalistin und Bestsellerautorin mehrerer Bücher zum Thema Gesundheit, Als TV-Moderatorin präsentierte sie 17 Jahre lang die Sendung „Hauptsache Gesund“ des MDR und ist als Ärztin und Gesundheitsexpertin in vielen Sendungen ein gefragter Gast. Ihr Herz schlägt aus Überzeugung insbesondere für die Naturheilkunde.  

Für weitere Informationen schauen Sie gerne auf der Seite www.franziska-rubin.de vorbei! 


Buchtipps

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7 Minuten hat jeder,  um etwas in seinem Leben zu verändern! Ein Buch mit zahlreichen Tipps für mehr Gesundheit, Bewegung, Stressabbau, Ernährung, Selbstreflexion und äußere sowie innere Schönheit. Jeden Tag ein Tipp in nur 7 Minuten - Sie werden das richtige für sich finden!


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Die besten Hausmittel: Ich liebe Hausmittel, denn sie heilen und lindern zuverlässig vielfältige Beschwerden. Sie wirken sanft und meist ohne Nebenwirkungen. Mit vielen erprobten Rezepten zur Selbstanwendung. 

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Hier geht's zu den bisher veröffentlichten Blogbeiträgen

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Lockdown-Blog #1 - Immunsystem stärken, aber wie?

Herzlich willkommen im neuen Lockdown-Blog!

Auf dieser Seite bekommen Sie jede Woche neue Informationen von mir, wie Sie in diesen wilden Zeiten gesund und munter bleiben. Insbesondere auch, wie Sie sich am besten schützen können oder behandeln, falls Sie doch ein Virus erwischt.  

Meine Tipps gliedern sich heute in drei Bereiche:

Grüne  Phase-Tipps für alle, die im Lockdown-Light leben, also mit den derzeit für alle geltenden Einschränkungen. Gelbe Tipps  für die, die in Quarantäne aber gesund sind. Rote Tipps für alle, die krank zu Hause sind.

Ich hoffe, für jeden ist etwas Hilfreiches dabei! 

Los geht’s! 

Diese Themen erwarten Sie im Blog:

  • Immunsystem stärken, aber wie?
  • Krankheits-Symptome behandeln und wann zum Arzt
  • Soziale Kontakte pflegen und dabei Neues ausprobieren
  • Ernährung und warum Darmgesundheit so wichtig ist
  • Bewegung und Entspannung halten fit
  • Psyche/Ängste. Streicheleinheiten für die Seele. Was macht das Virus mit uns? Was tun?

Lockdown-Blog #1

 

Das ist jetzt gut für Ihr Immunsystem

Unser Immunsystem ist genial, es kämpft jeden Tag erfolgreich mit jeder Menge Keimen, die uns heimsuchen. Diese unliebsamen Keime und auch Zellen werden abgefangen, bevor sie Schaden anrichten und vernichtet. Das macht es über unspezifische Kampftruppen, die alles Unbekannte killen als auch über Abwehrtruppen, die über ein Gedächtnis verfügen, sozusagen schon mal trainiert wurden.

Damit es gut in Schuss bleibt, braucht unser Immunsystem:

  1. Gleichmäßige Rhythmen von Schlaf und Wachsein, Licht und Dunkelheit, Bewegung und Ruhe, Anspannung und Entspannung
  2. Die richtigen Lebensmittel und einen gesunden Darm
  3. Training durch Reize
  4. Unterstützung durch Phytotherapie (Heilpflanzen)

Mein Tipp diese Woche für die Zeit im Teil-Lockdown: Soviel raus an die frische Luft wie möglich! Waldbaden mit Phytonziden und Sauna zur Abhärtung  

Solange wir raus dürfen, nutzen Sie das jeden Tag, mindestens 30-60 Minuten! Zügiges Gehen steigert die Durchblutung. Unsere Muskeln und Knochen brauchen die tägliche Belastung, um nicht zu verkümmern. Unsere Psyche braucht das Licht und die optischen Reize. Hören Sie Ihre Lieblingsmusik dabei, das macht beschwingt und entspannt. So klappt´s auch später mit dem Schlafen.

Oder schlendern Sie nur durch den Wald und lauschen der Stille, Waldbaden ist in Japan und den USA als Therapieform anerkannt. Die ätherischen Öle des Waldes, die Phytonzide, stimulieren unser Immunsystem, die Stimmung steigt (Depressive brauchen weniger Medikamente) und Stresslevel sinken.

Wer eine Sauna nutzen kann: Die Körpertemperatur steigt beim Saunen um bis zu 2° C an. Ähnlich wie bei Fieber führt das zu einer Intensivierung des Stoffwechsels in der Zelle, was auch die Tätigkeit der Abwehrzellen anregt. Die anschließenden Kaltbäder aktivieren die gegensätzlichen Regulationsmechanismen im Körper. Das Immunsystem wird so gestärkt, zugleich aber auch strapaziert. Wenn bereits eine Erkältung vorliegt, sollte man deshalb auf eine Schwitzkur lieber verzichten. 

  • Wer jetzt generell gerne sein Immunsystem unterstützen möchte, dem empfehle ich Echinacea und Propolistropfen (das Bienenantibiotikum, am besten eingenommen mit einem kleinen Löffel Manuka-Honig, hemmt gleich noch Keime im Mund) , Einnahme nach Packungsbeilage.

Mein Tipp diese Woche für diejenigen in Quarantäne: Stress reduzieren, im Rhythmus und Kontakt bleiben, Wechselduschen 

In Quarantäne zu sein ist ein Riesenstress. Wo bekommt man all die Dinge des täglichen Lebens her? Die Zeit wird endlos und mancher hat Angst, ernsthaft krank zu werden.

Jetzt heißt es, Ruhe zu bewahren, denn Stress schwächt das Immunsystem. In Alarmstimmung verschiebt der Körper Reparaturen auf später, ebenso die Produktion von Abwehrzellen. Machen sie sich eine Liste mit all den Dingen, für die Sie die Zeit zu Hause gut nutzen können und legen los. Was wartet schon lange auf Sie? Wandmalern, Keller ausräumen, Fotos sortieren oder einen Brief schreiben? Versuchen Sie, die Zeit positiv zu nutzen. Gestalten Sie den Tag aktiv, bleiben Sie möglichst im gewohnten Ess-, Aufsteh- und Schlafrhythmus, dann schlafen Sie auch nachts besser. Rufen Sie jeden Tag jemanden an. Lesen Sie „7 Minuten am Tag- endlich gesünder leben“ und probieren jeden Tag etwas Neues aus, das Ihnen helfen kann. Zwischendurch oder dabei hören Sie Musik. Singen und tanzen Sie. Es sieht ja keiner. Warum? Musik hat in verschiedenen Studien zeigen können, dass sie Stress reduziert, den Blutdruck und die Herzfrequenz senkt, insbesondere Klassik. Singen stärkt nachweislich unser Abwehrsystem und hebt die Laune. Tanzen hält uns beweglich, vermeidet Verspannungen und macht gute Laune.

Wechselduschen: Nach dem warmen Duschen die Unterschenkel und Knie für 20 Sekunden kalt abduschen. Das reduziert die Erkrankungswahrscheinlichkeit an Erkältungskrankheiten um die Hälfte! 

  • Für die Phase des Nicht-raus-Könnens, mit wenig Licht und vielleicht nicht so abwechslungsreicher Nahrung, unterstützen Sie Ihren Körper mit 4000 IE Vit.D am Tag und reichlich Vit.C (z.B. in Hagebuttenpulver u.v.a.)

Mein Tipp diese Woche für diejenigen, die krank zu Hause sind: Abwehr stärken durch Schlaf und Immunbooster  

Wer krank ist, gehört ins Bett und darf das ja jetzt auch. Wie viele von uns haben in der Vergangenheit trotz dicker Infekte weitergearbeitet? Dabei ist Ruhe die beste Voraussetzung für den Körper, sich zu regenerieren. Schon bei Gesunden weiß man, braucht der Körper mindestens fünf Stunden ungestörten Nachtschlaf, denn, während wir schlafen, arbeitet das Immunsystem auf Hochtouren. Im Krankheitsfall holt sich der Körper die Ruhe, die er braucht. Eine Studie ergab, wer nach dem Besprühen mit Erkältungsviren schlafen darf, erkältet sich dreimal seltener mit Schnupfen und Husten als der, der nicht ins Bett durfte. Außerdem können sie Ihren Körper unterstützen, wenn die Kraft es zulässt. Z.B. mit einem ansteigenden Fußbad (über 20 Minuten immer wärmer werdendes Wasser zulaufen lassen) und viel trinken. Z.B. Ingwerwasser. Am einfachsten lassen Sie sich einen Ingwersaft (direkt gepresst) mitbringen und gießen ein wenig davon mit heißem Wasser auf. Hausmittel wie Inhalationen mit Thymian und Gurgeln mit Salbei helfen gegen die Beschwerden  - viele weitere Tipps verrate ich Ihnen im nächsten Blog. Lüften Sie warm eingepackt jede Stunde 10 Minuten die Räume, wenn möglich. Bleiben Sie ruhig, die meisten Virenerkrankungen, auch Corona, bekämpft der Körper ganz zuverlässig. Er braucht nur etwas Zeit. Wer Hilfe hat oder Kraft, bereitet sich jeden Tag eine goldene Mich zu. Das Rezept dazu finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Kurkuma lindert nachweislich Entzündungen und Schmerzen. 

  • Wenn wir  bereits krank sind, brauchen wir außer Ruhe und Flüssigkeit mehr Zink, Selen, Vitamin C. und Eisen. Lassen Sie sich etwas zusammenstellen und mitbringen..

Die goldene Milch

So geht’s:

Verwenden Sie für die Zubereitung am besten Zutaten in Bio-Qualität und Milch oder einen Pflanzendrink (z. B. Mandel-, Soja- oder Haferdrink). Falls Sie Milch gut vertragen, können Sie diese gern verwenden. Wichtig zum Aktivieren der  Heilwirkungen im Kurkuma sind immer drei Dinge: etwas Wärme, etwas Fett und etwas Pfeffer.

ZUTATEN

 

  • 300 ml Milch/ Pflanzendrink
  • 1–3 Teelöffel Kurkumapulver
  • ein Stück Ingwer (ca. 2 cm groß; je mehr Sie verwenden, desto schärfer wird das Getränk)
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Zimtpulver
  • 1 Prise gemahlene Muskatnuss
  • Agavendicksaft oder Honig

ZUBEREITUNG

Geben Sie die Zutaten in einen Mixer oder in ein hohes Gefäß und pürieren Sie alles, bis die Masse eine feine Konsistenz hat. Warm schmeckt und wirkt die Milch am besten, am einfachsten in einem Milchaufschäumer erwärmen und aufschäumen.


Die besten Hausmittel
Was wirklich hilft.

Die besten Hausmittel: Ich liebe Hausmittel, denn sie heilen und lindern zuverlässig vielfältige Beschwerden. Sie wirken sanft und meist ohne Nebenwirkungen. Mit vielen erprobten Rezepten zur Selbstanwendung. 

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7 Minuten am Tag: Endlich gesünder leben.
Das Buch, das Ihre Gesundheit für immer verbessert.

7 Minuten hat jeder,  um etwas in seinem Leben zu verändern! Ein Buch mit zahlreichen Tipps für mehr Gesundheit, Bewegung, Stressabbau, Ernährung, Selbstreflexion und äußere sowie innere Schönheit. Jeden Tag ein Tipp in nur 7 Minuten - Sie werden das richtige für sich finden!


Lockdown-Blog #2 - Symptome behandeln – mit Erfolg!

Herzlich willkommen im Lockdown-Blog Nr. 2!

Im zweiten Teil des Blogs geht es um das Thema: Symptome behandeln – mit Erfolg! 

Erfahren Sie ...

  • ... wie Sie erkennen, welcher Virus Sie wahrscheinlich erwischt hat
  • ... wann Covid-19-Symptome so kritisch werden, sodass Sie einen (Not-)Arzt rufen sollten
  • ... wie Sie Symptome behandeln
  • ... und was Sie für den Krankheitsfall einkaufen sollten. 


Lockdown-Blog # 2 - Symptome behandeln – mit Erfolg!


Erst mal keine Panik, denn im Durchschnitt hat jeder Deutsche 1-2 Erkältungs-Infektionen pro Winter, Kindergartenkinder sogar 5-10. Durch die Hygiene-Maßnahmen und Abstandsregeln werden wir uns diesen Winter vermutlich eher weniger anstecken. Und auch wenn Sie ein Virus erwischt, brauchen Sie keine Angst zu haben, denn mit den allermeisten Infektionen wird der Körper gut fertig - auch im Falle Corona. Trotzdem ist es gut, vorbereitet zu sein. Denn je eher Sie zum Hausmittel greifen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Erkrankung im Keim ersticken. 

1. Wie Sie erkennen, welcher Virus Sie wahrscheinlich erwischt hat


Zur Zeit sind auch einige Magen-Darm-Viren unterwegs. Sie machen sich vor allem durch Übelkeit, Erbrechen, Bauchweh, Durchfall, Abgeschlagenheit und Kopfschmerz bemerkbar.

Eine Erkältung (kommt Fieber dazu spricht man vom grippalen Infekt) beginnt oft schleichend mit Schnupfen, Halsschmerzen, später dann manchmal Husten und Abgeschlagenheit.

Die Grippe (Influenza) beginnt abrupt mit hohem Fieber (über 38,5) und Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Müdigkeit. Dazu gesellt sich häufig Husten und manchmal andere Erkältungssymptome. Die Symptome sind am 3. bis 5. Tag am schlimmsten, die Grippe kann gut drei Wochen andauern, bis man wieder fit ist.

COVID-19: Im Gegensatz zum abrupten Krankheitsausbruch bei der Influenza, treten die COVID-19-Symptome nicht sofort auf. Oft beginnt es mit Fieber und erst in der zweiten Krankheitswoche sind die Beschwerden am schlimmsten. Die häufigsten Symptome sind trockener Husten, Fieber, Atemnot (30 bis 60 Prozent ) und Müdigkeit. Auch hat fast die Hälfte der Patienten Geschmacks- und Geruchsstörungen. Manchmal hat man Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen. Schnupfen oder Magen-Darm-Symptome sind selten. 

2. Wann COVID-19-Symptome so kritisch werden, sodass Sie einen (Not-)Arzt rufen sollten?


Prof. Dr. Schütte ist Chefarzt der Lungenklinik am Krankenhaus Martha Maria in Halle und beschreibt zwei Symptome, bei denen Corona-Kranke, die zu Hause sind, dringend ihren Arzt oder sogar einen Notarzt (immer am Telefon angeben, dass Sie Coronapatient in Quarantäne sind!) konsultieren sollten:

  •  Nicht beherrschbares hohes Fieber (über 39,5 oder extremes Krankheitsgefühl)
  •  Wenn Sie mehr Kraft beim Atmen benötigen

3. Wie Sie Symptome behandeln - Tradierte Anwendungen für die häufigsten Symptome


Halskratzen
:

Salz gurgeln geht immer, auch unterwegs: ½ TL Salz auf ein Glas warmes Wasser.
Zwischendurch Salbeibonbons oder Honig (2- mal 1 TL) lutschen oder Gewürznelken kauen. Mit Salbei gurgeln tötet Keime ab: dazu 1 EL getrockneten Salbei (oder 2 EL frischen Salbei) mit 100ml kochendem Wasser überbrühen, ziehen lassen, abseihen, gurgeln.

Wissenschaftlerteams mehrerer Universitäten haben die Wirkung von Mundspülungen zur Vorsorge untersucht. Sie kamen zu der Erkenntnis, dass bereits eine 30-sekündige Anwendung die Viruslast im Mund-Rachenraum deutlich reduzieren konnte. Sie können auch bewährte Mundspülungen aus dem Reformhaus® benutzen. Dies hilft natürlich, wenn man sich schon infiziert hat.

Husten

  • Tee für die Lunge: Thymiantee 
    1 TL mit 150 ml heißem Wasser überbrühen, 10 Min abgedeckt ziehen lassen, abseihen. 2-bis 3 - mal täglich 1 Tasse trinken.
    Die ätherischen Öle Thymol und Carvacrol im Thymian wirken entkrampfend auf die Bronchien und fördern den Auswurf.

  • Inhalieren mit Thymian (2 EL mit heißem Wasser überbrühen im Topf, Kopf drüber, mit Handtuch abdecken). 1- bis 2 - mal täglich inhalieren.

  • Trockener Husten 
    Eibisch - z.B. als Tee oder Bronchial-Husten-Sirup Thymian (Reformhaus®)
    Ein Zwiebelsirup ist ein perfektes Hausmittel bei Husten.
    Verrühren Sie 1/8 l Wasser mit 3 EL Zucker und kochen es auf. Zerkleinern Sie inzwischen eine Zwiebel. Wenn das Zuckerwasser abgekühlt ist, die zerkleinerte Zwiebel hinzugeben und etwas ziehen lassen. Von dem Saft 3-bis 5-mal täglich 1 bis 2 TL einnehmen.

  • Ein Zwiebelwickel als Brustauflage löst zähen Schleim, wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Dafür 2 bis 3 Zwiebeln in Scheiben schneiden oder grob hacken und auf einem umgekehrten Topfdeckel über einem Wasserbad erwärmen. Die Zwiebeln auf Gaze oder ein dünnes Tuch geben und zum Päckchen einschlagen. Auf die Brust legen und mit einem Baumwoll- und Wolltuch abdecken. Den Wickel 1 bis 2 Stunden liegen lassen.

  • Schleimiger Husten mit Auswurf
    Inhalieren mit Eukalyptusöl (nicht bei Kindern unter 2 Jahren!). Dafür 3 bis 5 Tropfen ätherisches Eukalyptusöl auf 2 Liter heißes Wasser geben.
    2-5 mal täglich eine Mischung aus Salbei- und Thymian-Tee trinken.
     

Schnupfen

Täglich morgens und abends eine Nasendusche verwenden mit Kochsalzlösung (1 g Salz auf 100 ml lauwarmes Wasser)

  • Nasennebenhöhlen verstopft: Inhalationen mit Thymian bekämpfen die Erreger, wirken abschwellend und fördern den Abfluss von Nasensekret. Bereiten Sie einen starken Aufguss zu. Dafür 25 g Kraut mit einem 1 Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Oder Sie emulgieren 5 bis 7 Tropfen ätherisches Thymianöl mit 1 Teelöffel Salz bzw. Honig und geben die Emulsion in 1 Liter heißes Wasser. Den Kopf über den Topf bzw. die Schüssel halten und mit einem Handtuch bedecken. 10 Minuten inhalieren. Anschließend 15 Minuten in einem warmen Raum bleiben, damit sich die Atemwege langsam wieder an die kühlere Luft gewöhnen und das Nasensekret abfließen kann. Am besten den Kopf für einige Zeit mit einer Mütze oder einem Handtuch bedecken. 3-mal täglich über 1 Woche. 

  • Kopfschmerz
    Probieren Sie bei Kopfschmerzen eine Einreibung mit Zitronenschale. Die ätherischen Öle in der Schale wirken erfrischend. Waschen Sie eine Biozitrone gründlich und schneiden mit einem scharfen Messer oder einem Sparschäler ein größeres Stück Schale ab. Reiben Sie nun mit dieser Schale kräftig für 1-2 Minuten über Schläfen und Stirn.

  • Ohrenschmerzen
    Zwiebelwickel: Die Gemüsezwiebel mit ihren keim- und entzündungshemmenden Stoffen wirkt schmerzstillend und fördert die Heilung. Am wirkungsvollsten ist sie als wärmende Packung, da die medizinisch wirksamen Inhaltsstoffe durch Wärme leichter freigesetzt werden. Für einen Zwiebelwickel 1 klein gehackte Zwiebel in ein Stoffsäckchen oder eine Baumwollsocke geben und etwa 2 Minuten in kochendes Wasser tauchen. Die Packung auf eine für den Patienten erträgliche Temperatur abkühlen lassen, auf das Ohr legen und mit einer Mütze befestigen. Die Zwiebelauflage dann 1 bis 2 Stunden einwirken lassen. 

  • Schlappheit
    Schlappheit ist das Signal des Körpers: schone mich! Viel Ruhe und Schlaf fordert der Körper und das fördert den Gesundungsprozess. Schonung verkürzt letztlich die Dauer der Erkältung und verhindert Schlimmeres, beispielsweise eine Entzündung des Herzmuskels.

Fieber

Der Körper erhöht die Temperatur, um Keime abzutöten. Viren überleben Temperaturen über 38,5 in der Regel nicht. Das bedeutet, wenn Sie es aushalten, lassen Sie die Temperatur ruhig erhöht zwischen 38 und 39 Grad. Steigt die Temperatur weiter, helfen:
fiebersenkende Medikamente oder Weidenrindenabkochungen (1 TL Weidenrinde mit 150 ml  Wasser überbrühen, 10 Min ziehen lassen), Mehrmals täglich 1 Tasse trinken.
Kühle, nicht kalte Wadenwickel alle 15 Min wechseln, sie senken das Fieber in kleinen Schritten.

  • Allgemeine Tipps: Viel lüften, nasse Wäsche im Raum aufhängen, viel trinken und ausruhen!


Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerz

Kamille und Pfefferminze im Tee beruhigen den Magen Darm am schnellsten. Wärmflasche auflegen. Nux vomica D6, 3-mal täglich 5 Globuli.

Einkaufsliste für den Krankheitsfall

  • Salz (egal welches)
  • Honig (guter Bio/Imker Honig oder Manukahonig)
  • Heiltees oder getrocknete Bio-Kräuter von Kamille, Pfefferminze, Thymian, Salbei
  • Eukalyptusöl (nicht bei Kindern unter 2 Jahren!)
  • Zitrone
  • Zwiebeln
  • Weidenrinde getrocknet
  • Evtl. Nasendusche
  • Evtl. Inhalierset 

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Lockdown-Blog #3 - Soziale Kontakte pflegen und dabei Neues ausprobieren

 

Im dritten Teil des Blogs geht es darum,..

1. ...was Covid-19 mit uns als soziale Wesen anstellt und was das für viele bedeutet
2. ...und was jeder von uns anders machen oder sehen könnte. 

1. Covid-19 eine Herausforderung für uns als soziale Wesen


Der Mensch ist ein soziales Wesen. Aber was bedeutet das? Psychoanalytiker stellen fest: Es ist für uns wichtiger, dazu zu gehören als zu überleben. Was soll das denn, werden Sie sagen? Vereinfacht gesagt, war das Überleben immer nur in der Gruppe möglich, weil Menschen zusammen jagten, Feuer machten, sich brauchten, um Kinder zu bekommen und groß zu ziehen. Ein Leben ohne andere ist heutzutage zwar theoretisch möglich, weil wir unseren Kühlschrank (scheinbar) alleine füllen können, aber lebenswert wird es durch das, was wir sind: soziale Wesen, die einander unterstützen und lieben und sich in vielen Bereichen austauschen.

Corona trifft uns also an dieser Stelle besonders hart. Besonders schmerzhaft ist es für die Jungen und die Alten, beobachte ich. Erst mal zu den Jungen: Keine Abifeier, keine Praktikumsplätze, kein Interrail und keine Studentenpartys. Eine eigentlich einmalige Zeit. 

Außerdem unsere Schulkinder, die nicht unbeschwert miteinander umgehen können, sich gegenseitig voreinander schützen sollen. Distanz allerorten und der andere Mensch als Gefahr. Für einige ist es zu Hause zu eng, die Eltern drehen durch, Kinder leiden. Wie schade.

Auch schlimm trifft es wohl die, die wir eigentlich schützen wollen, die ältere Bevölkerung. Viele sind von Freunden und Familie isoliert, dabei haben sie vielleicht nur noch wenige Bezugspersonen und nicht mehr alle Zeit der Welt. Meiner Meinung nach, sollten sie mehr die Wahl haben, ob und wen sie sehen wollen. Hart ist es auch für Angehörige, die ihre Verwandten nicht sehen, betreuen, in die Arme nehmen können, die - auch wenn sie es vielleicht bräuchten - nicht ins Krankenhaus oder die Tagesklinik können oder wollen.

Diese geforderte Distanz fühlen viele härter als sie es benennen können, Vereinsamung und Angst sind keine guten Begleiter. Sie machen traurig und krank. 

2. Doch was können wir tun?


Ein paar Tipps für: 

  • A - Menschen im Lockdown-light
  • B - Menschen im Krankenhaus/Heim
  • C - alle in Quarantäne zu Hause 

A - Treffen Sie sich jeden Tag mit ihrer besten Freundin/Freund oder einem Angehörigen und laufen/spazieren Sie gemeinsam, am besten in der Natur, im Wald oder auf Feldwegen und reden Sie dabei. Nutzen Sie das Gehen sozusagen als soziale Übung und jeden Tag als festen Baustein im Terminkalender - gehen Sie notfalls auch abends durch beleuchtete Straßen. Ich liebe es, anderen abends mal in die Fenster zu schauen und Weihnachtsbeleuchtung zu bestaunen. Forscher beobachteten in einer Studie der Universität Stanford, dass Gehen die Lust zu reden, befördert. Der Clou ist zudem, dass sich oft Atmung und Schritt anpassen, was ein Verbundenheitsgefühl erzeugt. Genau, was wir brauchen zurzeit. Außerdem trainieren Sie so Muskeln, befeuchten Schleimhäute und durchlüften Ihre Lunge - und es ist draußen viel schwerer, sich anzustecken. 

B - Wer mehr oder weniger im Krankenhaus/Heim fest sitzt, darf vielleicht seine Angehörigen vor dem Krankenhaus/Heim treffen. Warm eingemummelt, vielleicht unter einem Heizpilz mit einem warmen Tee lässt es sich ein Weilchen aushalten. Bitten Sie um Hilfe, um das wahr zu machen.

C - Wer zu Hause ist, könnte von all der neuen Technik profitieren, die uns unkompliziert ein Treffen auf dem Bildschirm ermöglicht. Termine per SMS machen. Wir Mädels treffen uns manchmal abends auf WhatsApp, da kann man unkompliziert mehrere Leute dazu holen - einfach oben auf das Pluszeichen drücken und auswählen - und gleichzeitig auf dem Bildschirm sehen. Das kann richtig lustig werden!


Buchtipps


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Lockdown-Blog #4 - Bewegung und Entspannung


Im vierten Teil des Blogs erfahren Sie, wie Sie auch im Lockdown entspannt und in Bewegung bleiben.

Mit das Schlimmste am Lockdown, der uns nun ja diese Woche noch mehr einengt, ist dieses viele Zuhausesein für mich. Ich bin eigentlich lieber draußen unterwegs und in Bewegung. Meine Kinder freuen sich, wenn sie nicht in die Schule müssen, aber auch ihnen fällt schnell die Decke auf den Kopf.

Wer recherchiert, wird erstaunt sein, was Bewegung alles Gutes für uns bewirkt. Klar, wir alle wissen: Muskeln, Sehnen, Bänder sowie Knochen werden gestärkt. Sie und auch der ganze Rest des Körpers, alle Organe, unser Gehirn, die Haut bis in die kleinsten Gefäße werden besser durchblutet. Auch Abfallstoffe können so besser abtransportiert werden. Der Herzmuskel wird trainiert, was die Voraussetzung ist, dass er im Alltag nach jeder Belastung wieder schnell zur Ruhe kommt. Unsere Lunge wird von mehr frischer Luft durchströmt, mehr Sauerstoff gelangt über das Blut überall hin. Das macht wach und lässt uns sogar klarer denken.

Gleichzeitig konnte in vielen Studien gezeigt werden, dass Bewegung glücklich macht, uns Glückshormone überfluten können und wir zudem Stresshormone abbauen. Sogar die Immunabwehr fährt hoch, sodass Beobachtungsstudien bei Brustkrebspatientinnen zeigten, dass der Krebs seltener wiederkam, wenn man sich regelmäßig bewegte.

150 Minuten Bewegung in der Woche

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt 150 Minuten Bewegung in der Woche, also zum Beispiel walken, tanzen, spazieren gehen und am besten 75 Minuten davon mit höherer Belastung, sodass man leicht ins Schwitzen kommt. Dazu noch zweimal Muskeltraining/Krafttraining. Das wäre optimal. Alles auf dem Weg dahin ist allerdings besser als nichts zu tun.

In so angespannten Zeiten wie gerade jetzt, ist es aber auch besonders wichtig, bewusst für den Gegenpol zu sorgen mit Entspannung und Dehnung. Denn anhaltende Erregungszustände lassen ständig Stresshormone im Blut zirkulieren. Der Blutdruck steigt, es kursieren mehr Zucker und Cholesterin im Blut. Dies ist auf Dauer gefährlich, vor allem fürs Herz. Zur körperlichen Fitness gehört, dass man nach Belastung für Entspannung sorgt, also ein paar Minuten in Ruhe geht und die Muskeln dehnt. Denn verkürzte Muskeln tun weh.

Aber wie soll man das nun erreichen in Zeiten, in denen man nur eingeschränkt vor die Tür kann oder sogar ganz zu Hause bleiben muss? Wer jetzt eh schon viel Stress hat, braucht das Runterkommen ganz besonders. Aber wie? Manchmal hilft schon ein anderer Blick auf die Dinge.

Probieren Sie es mal mit den drei "A’s": A wie annehmen (eine Situation akzeptieren), A wie Alternative (also Plan B, C, oder D) und A wie Attacke (einen Plan umsetzen). 

A) Hier kommen ein paar Tipps für alle im Lockdown


1. Bewegung

Wer raus darf, sollte sich unbedingt draußen bewegen, das ist effektiv und die Schleimhäute werden befeuchtet, was Keime abhält. Zudem können Sie mit jemandem walken, wandern, joggen, denn die Ansteckungsgefahr ist viel geringer als in Innenräumen. Und zusammen macht´s mehr Spaß. Danach dehnen nicht vergessen.

 2. Entspannung

Versuchen Sie es mal mit Waldbaden, indem Sie bewusst durch den Wald gehen und versuchen, sich Details anzuschauen. Die Phytonzide des Waldes, die ätherischen Öle - im Winter vor allem der Nadelbäume - stärken das Immunsystem und wir entspannen uns. Aber auch der gesamte Duftcocktail wirkt beruhigend. Im Herbst riecht der Wald anders als im Winter oder Sommer. Übrigens tut ein Spaziergang in einem Park ebenso gut.

Waldbaden - hier noch ein Tipp zum Weiterlesen >>

B) Tipp für alle, die sich in Quarantäne befinden, aber gesund sind


1. Bewegung

Zu Hause kann einem schnell die Decke auf den Kopf fallen und der innere Schweinehund sitzt fett auf dem Sofa. Spielen Sie Ihre Lieblingsmusik und fangen Sie an zu tanzen. Einfach so. Da niemand da ist, kann Sie auch keiner auslachen. Wenn Sie mit Familienangehörigen in Quarantäne sind, fordern Sie sie auf, mit zu tanzen. Das kann richtig lustig werden. Beim Tanzen werden alle Muskelgruppen bewegt, wir strengen uns mehr an als uns bewusst ist. Selbst das Gehirn profitiert und die Laune sowieso. Denn auch die Wirkung der Musik tut uns gut.

Wer noch mehr Anstrengung braucht, kann es ja mit Seilspringen ohne Seil probieren. Das geht so wie beim Seilspringen, aber eben ohne den Strick. Die Arme schwingen mit und Sie hüpfen. Das ist dreimal so effektiv wie Joggen und Lampen werden dabei auch nicht zerdonnert.

2. Entspannung

Weil Sie vielleicht sowieso gerade ein bisschen zu viel rumhängen für Ihren Geschmack, empfehle ich eine aktive Entspannung: das Zen-Gehen. Gehen Sie durch Ihre Wohnung - aber ganz langsam. Erst rollt der rechte Fuß von der Hacke zur Zehe im Zeitlupentempo ab. Dabei atmen Sie ein, dann der linke Fuß und dabei atmen Sie aus. Da muss man sich sehr konzentrieren, die Atmung wird tief und Körper und Geist entspannen sich aktiv. Für viele ist das einfacher als Meditieren im Sitzen. Wer das allerdings beherrscht oder Yoga, nur zu! Jeden Tag eine Stunde dafür einplanen.

C) Tipps für alle, die krank sind


Wenn Sie krank sind, sollten Sie sich primär schonen. Der Körper sagt, was möglich ist. Dehnübungen können helfen, dass der Rücken beim vielen Liegen nicht so weh tut. Also z. B. im Türrahmen stehen, die Arme rechtwinklig zu den Seiten anheben und gegen die Türrahmen drücken, während der Oberkörper sich nach vorne lehnt, sodass der Brustmuskel gedehnt wird. Dann den Rücken bei Schwindel im Sitzen oder sonst im Stehen abwechselnd ganz gerade machen und dann Wirbel für Wirbel abrollen, die Arme hängen lassen, tief durchatmen, wieder hochrollen. Mindestens 10 - mal. Geht auch auf der Bettkante.

Schmerzende Muskeln entspannen sich am besten mit einer feuchtwarmen Auflage. Gerade bei Muskel- und Gelenkbeschwerden haben sich Einreibungen mit Ölen bewährt, die einen Zusatz aus Lavendel oder Rosmarin enthalten. Durch ihren durchblutungsfördernden Effekt lösen vor allem die im Rosmarin enthaltenen Terpene, beziehungsweise deren Abkömmlinge, Verspannungen. Lavendel beruhigt und entspannt. Nutzen Sie das ätherische Öl und verrühren Sie je 5 Tropfen mit etwas Oliven-, Sesam-,oder auch Sonnenblumenöl - am besten leicht angewärmt - reiben die schmerzende Stelle ein, decken darüber ein dünnes Tuch oder ein Handtuch, damit nichts verschmiert und legen dann eine Wärmflasche obendrauf. Nicht bei Fieber anwenden.

Rosmarin eignet sich besser für Anwendungen tagsüber, da es auch belebend wirkt. Eine Lavendeleinreibung empfiehlt sich abends oder vor dem Schlafengehen.  


Buchtipps


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Lockdown-Blog #5 - Ernährung und Darmgesundheit

Weihnachten, wenn ich daran denke, dann kann ich schon Bratäpfel und Bratenduft riechen. Denn diese Tage sind voller Emotionalität, aber auch Erinnerungen an die Kindheit, wir verwöhnen uns und andere. Und genau so soll es sein.

Die gute Nachricht ist, dass unsere traditionellen Gerichte gar nicht so falsch sind für die Gesundheit, wie so mancher denken würde, denn:

Rotkohl/Blaukraut hat es in sich, was seinen Gehalt an Anthocyanen angeht, jenem sekundären Pflanzenstoff, der dem Rotkohl die typische violette Farbe verleiht. Diese Farbstoffe, die zur Gruppe der Polyphenole gehören, schützen die Gefäße vor Arteriosklerose und damit unser Herz.

Die Kartoffelklöße sind auch viel besser als ihr Ruf, denn Kartoffeln bestehen zu 80 Prozent aus Wasser und haben deshalb wenig Kalorien. Sie liefern viel Vitamin C, auch B1 und B2 Vitamine. Außerdem enthalten sie Kalium, Magnesium und Eisen.

Der Bratapfel hat nach dem Erhitzen zwar nicht mehr so viel Vitamin C wie zuvor, aber wir essen die Schale mit und damit auch wichtige Ballaststoffe, die für die Darmgesundheit besonders wertvoll sind. Auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole und Carotinoide sind reichlich in der Schale von Äpfeln enthalten. Carotinoide stärken unter anderem das Immunsystem.

Überhaupt sind die paar Feiertage im Jahr nicht wirklich ausschlaggebend für unsere Gesundheit oder Körpergewicht, sondern das, was wir den Rest des Jahres machen.

Starkes Abwehrsystem - das hat viel mit Ernährung zu tun!


Was sich jetzt alle wünschen, ist ein starkes Abwehrsystem. Und das hat erstaunlich viel mit Ernährung zu tun!

Unser Immunsystem sitzt im Darm, denn dort sind 70 bis 80 Prozent der Zellen unseres Immunsystems angesiedelt. Der entscheidende Player dabei ist die Darmflora, auch Darm-Mikrobiom genannt. Dabei handelt es sich um eine Ansammlung von Mikroorganismen, vor allem Bakterien, die nicht nur für die Verdauung wichtig sind, sondern so eine Art Trainingscamp für das Immunsystem darstellen. Je vielfältiger der Darm besiedelt ist, desto besser. Vor allem pflanzliche Nahrungsmittel mit hohem Anteil an Ballaststoffen, sowie Pro- und Präbiotika können das Mikrobiom in seinen gesundheitsfördernden Eigenschaften unterstützen. 

Grundregeln für eine gesunde Ernährung

 

Hier finden Sie einige Grundregeln für eine gesunde Ernährung, die gut schmeckt und uns stärkt:

  1. Saisonal, regional und frisch ist ein guter Leitsatz. 
  2. Essen Sie regelmäßig Probiotika: Das sind Mikroorganismen - vor allem Bakterien, aber auch Hefen, die natürlicherweise in milchsauren Lebensmitteln vorkommen. Dazu zählen alle fermentierten Gemüse wie frisches Sauerkraut, Sauerkrautsaft, Kimchi oder anderweitig milchsauer vergorenes Gemüse sowie Kombucha (fermentierter Tee). Weiterhin finden sich diese nützlichen Mikroorganismen in Joghurt, Kefir, Buttermilch. Auch einige Käsesorten wie Mozzarella, Gouda, Gruyère und Parmesan enthalten Probiotika. Achtung: Abgepacktes Sauerkraut und Sauerkraut in Konserven sind pasteurisiert und enthalten kaum noch gesunde Bakterien.
  3. Essen Sie regelmäßig Präbiotika: Das sind keine Mikroorganismen, sondern nicht verdaubare Lebensmittelbestandteile, also Ballaststoffe, die vor allem Inulin und Oligofruktose enthalten. Sie sind ein gefundenes Fressen für im Darm lebende „gesunde“ Bifido- und Milchsäurebakterien. Sie zersetzen die unverdaulichen Ballaststoffe und vermehren sich dabei. Ihre Gegenspieler, krankmachende Bakterienstämme wie etwa bestimmte Arten von E. coli werden so in Schach gehalten. Reich an diesen Präbiotika sind Chicorée, Schwarzwurzeln, Topinambur, Artischocken, Pastinaken, Porree oder Zwiebeln.
  4.  Essen Sie viel Gemüse und Obst: Pflanzliche Nahrungsmittel versorgen uns mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Vor allem gelbes, orangefarbenes, rotes und tiefgrünes Gemüse sowie Obst, die alle reich an Vitalstoffen und Beta-Carotin sind, regen die Produktion der weißen Blutkörperchen in unserem Körper an und helfen so bei der Abwehr von Krankheitserregern. Allerdings ist das oft mit viel Schnippelei verbunden, sodass viele mittlerweile alles in den Mixer werfen und als Smoothie trinken. Experimentieren Sie! ich finde einen Spiralschneider beispielsweise für Zucchinis und Möhren etc. spitze. 
  5. Versuchen Sie es mal mit Teilfasten, auch an den Feiertagen. Lassen Sie einfach eine Mahlzeit aus. Ganz wichtig: mindesten 4 Stunden zwischen den Mahlzeiten einhalten, auch ohne zu naschen. Dann schmeckt´s danach noch besser. 
  6.  30 Gramm  Ballaststoffe am Tag empfiehlt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Das ist ganz schön viel und eigentlich nur zu schaffen, wenn man viel Gemüse und Vollkornprodukte isst. Sehr gute Lieferanten von Ballaststoffen sind Haferprodukte, allen voran Haferkleie. Warum? Weil die Ballaststoffe, Fette und Gifte schnell aus dem Darm mitziehen. Sie sichern, dass wir gut auf die Toilette können und machen uns satt, ohne viele Kalorien zu enthalten. 
  7. Lieber Finger weg von Light-Produkten. Sie stehen im Verdacht, die Darmflora negativ zu verändern.

So können Sie Weihnachten genießen


Genießen Sie die nächsten Tage mit all den Schlemmereien, aber versuchen Sie auf Ihren Körper zu hören. Langsam essen hilft, alles gut anschauen, riechen, langsam und genüsslich verspeisen. Wer langsamer isst, isst weniger, denn er verspürt noch rechtzeitig das Sättigungsgefühl, das oft erst nach 20 Minuten einsetzt. Und bis dahin kann man so einiges verdrückt haben.

Und falls Sie doch denken, wow, jetzt hab ich aber zu viel gegessen und es sich nicht mehr gut anfühlt, verzichten Sie auf den Schnaps. Denn Alkohol verlangsamt die Magenentleerung noch zusätzlich. Genießen Sie stattdessen einen Tee mit vielen Kräutern wie Anis, Wermut, Kümmel, Pfefferminze, Oregano oder Kurkuma. Dann geht’s Ihnen schnell wieder besser.

Dieses Weihnachten wird bestimmt für viele eine Herausforderung, denn wir sehen weniger Menschen, Familienangehörige und manche von uns sogar keine. Fragen Sie doch mal, ob es dem Nachbarn genauso geht, vielleicht kann man ja ein bisschen gemeinsam schmücken und von früheren Weihnachten erzählen?

Wenn Sie in Quarantäne zu Hause festsitzen, dann lassen Sie sich doch mal beliefern, viele Restaurants bieten komplette Menüs an und Shops wie auch die Reformhäuser liefern Ihnen die gewünschten Lebensmittel.

Was auch immer passiert, nächstes Jahr wird es anders sein und wir werden die Köpfe schütteln über dieses sonderbare Jahr mit diesem Weihnachten, dass viele Highlights vermissen lässt. Aber wissen Sie was, nächstes Jahr singen wir dafür umso lauter!

Fröhliche Weihnachten!



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Lockdown-Blog #6 - Stress durch Angst

Meine Mutter pflegte zu sagen: Franziska, „Angst ist kein guter Ratgeber.“ Die Dimension dieses Satzes wird mir in diesen denkwürdigen Tagen manchmal bitter klar. Viele von uns haben plötzlich Ängste, die uns übermannen, von denen wir vorher gar nichts wussten: Alleine zu sein, krank zu werden, häusliche Übergriffe und in der Wohnung eingeschlossen zu sein, alleine zu sterben, massiv überfordert zu sein, den Job zu verlieren, Existenzangst oder sogar Grundrechte zu verlieren und vieles mehr. Jeder fühlt und erlebt die Situation anders. Aber viele haben Angst und das ist nur bedingt gut.

Das Besondere seit dem Auftreten des Coronavirus ist: Angst zu erzeugen, wird in dieser Zeit zuweilen auch bewusst eingesetzt, sozusagen als Motivator, Covid-19 ernst zu nehmen, in der Distanz zu bleiben oder Mundschutz zu tragen. Aktuell nicht ganz unbegründet, wenn man unsere Kanzlerin und Ministerpräsidenten hört, die ihre Landsleute beschwören, die Gefahr endlich ernst zu nehmen. 

Aber auch das gehört zur Wahrheit: Medien berichten immer gerne über die schlimmen Dinge in dieser Welt. In der Medienwelt heißt das: Bad news are good news. Denn schlechte Neuigkeiten erzeugen Interesse. Und jetzt gerade kommen viele Ängste zusammen.

Was Sie gegen die Angst tun können


Das bewirkt zum einen, dass wir alarmiert sind und uns an Regeln halten, was uns als soziale Wesen sonst sehr schwerfallen würde. Zum anderen lässt uns Angst nicht mehr so klar denken. Der Fluchtreflex lässt uns das tun, was alle tun und ja, bestes Beispiel ist Klopapier zu kaufen. Es fällt uns schwer, ruhig und gelassen die vielen, von allen Seiten einströmenden Informationen und Zahlen zu verstehen oder gar zu analysieren. Dabei wäre ein klarer Verstand jetzt besonders nützlich.

Anhaltende Angst bewirkt, dass der Körper dauerhaft im Alarmzustand ist, er regeneriert und erholt sich nicht mehr so gut. Schlechtes Schlafen durch Grübeleien und Sorgen tun ihren Teil dazu. Das Immunsystem bekommt eventuell nicht die essentiellen 5 Stunden erholsamen Schlaf und wir werden sogar anfälliger für Infektionen.

Loslassen, so gut es geht!

Doch was tun? Loslassen, so gut es geht. Wer sich an die Regeln hält, ist schon mal vor Ansteckung recht gut geschützt. Angst macht nur Sinn als Indikator, dass etwas Schlimmes passieren könnte. Danach muss unser Verstand  einsetzen und prüfen, was zu tun ist, welche Möglichkeiten es gibt, etwas an der Situation zu ändern. Denn, was wir gesehen haben, ist, dass Corona gern den Finger in die Wunden legt, an denen wir dringend etwas ändern müssen: Klimaschutz, Massentourismus und Kreuzfahrtschiffe, Fleischindustrie und Massentierhaltung, die Stellung von Frauen und häusliche Gewalt, alleine gelassene Alleinerziehende und veraltete Schulsysteme, überlastete Verkehrssituationen und Lärmbelästigung, Homeoffice als gangbarer Weg und noch vieles mehr. Covid-19 fungiert sozusagen als Augenöffner.

Wenn etwas zu ändern gerade nicht im Bereich der eigenen Möglichkeiten liegt, heißt es, darauf zu vertrauen, dass dieser Spuk bald vorbei ist. Danach können wir zu einer etwas anderen täglichen Realität zurückkehren. Manches werden wir anders genießen. Manches wird schmerzhaft in Erinnerung bleiben.

Angst gehört also dazu, aber sie darf nicht größer werden als das Problem selbst. 

Tipps gegen die Angst


  • Schreiben Sie auf oder besprechen Sie mit einem/r verständnisvollen Freund/in, was Sie beängstigt. Lassen Sie sich Zeit, dies genau zu formulieren und so konkret es geht.
  • Diskutieren Sie Handlungsmöglichkeiten, Optionen. Bewerten Sie dann neu: Wie schlimm ist es wirklich? Was sind unterschwellige Ängste? Diese verschwinden oft, wenn man sie benennt! Wo müssen Sie handeln? Hilfe in Anspruch nehmen?
  • Tun Sie etwas Gutes für sich, verwöhnen Sie sich, probieren Sie Neues aus. Wie neue Kochrezepte, endlich Zeit für Tai Chi, Waldbaden oder Eistauchen. Die Party ist draußen sozusagen. Gehen Sie jeden Tag an die frische Luft, das macht auch einen klaren Kopf.
  • Erledigen Sie lange Aufgeschobenes, das gibt ein gutes Gefühl, die Zeit genutzt zu haben und lenkt ab. Das kann das Malern einer ramponierten Küchenwand oder das Umstellen von Möbeln im Wohnzimmer sein. Neues zu schaffen, macht glücklich.
  • Beleben Sie alte Hobbys wieder oder probieren neue aus. Wie wär‘ s mit Kochen? Muss man man ja jetzt sowieso öfter, dann kann man ja auch mal neue Rezepte ausprobieren.
  • Lesen Sie gute Bücher, auch im Internet gibt es Konzerte, Theater und Vorstellungen.
  • Vertiefen Sie den Kontakt zu den wichtigsten Menschen in Ihrem Leben, vielleicht haben wir nie wieder soviel Zeit füreinander wie jetzt.
  • Vergessen Sie nicht zu atmen, tief und beständig. Wenn der Atem durch die Angst zu flach wird. 4 Sekunden ein-, 6 Sekunden ausatmen. Innehalten. Meditation, Traumreisen oder Yoga als aktivere Alternative sind in diesen Tagen eine riesige Hilfe, um sich zu beruhigen.
  • Oder: Denken wie die Stoiker (ca. um Christi Geburt): Hindernisse sind da, um sie zu überwinden und daran zu lernen. Den Tag aktiv angehen und Vorsicht mit allzu dramatischen Bewertungen. Gefühle beginnen im Kopf. Das bedeutet, wir haben auch positiven Einfluss auf unsere Gefühle durch das, was wir denken. Und das ist ja das Gute. Das entscheiden nur wir selbst!


Ein unbeschwerteres, fröhliches neues Jahr wünsche ich uns allen! Möge alle Angst verschwinden, aber alle neuen Erkenntnisse unsere Welt in 2021 noch ein Stückchen lebenswerter machen!



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