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Kleiner Wunderheiler

Manuka-Honig

Stand: 09.11.2016

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Honig ist nicht gleich Honig. Er ist flüssig oder fest, hat je nach Herkunft verschiedene Farben und Aromen und auch seine Inhaltsstoffe variieren stark. Im neuseeländischen Honig aus der Manuka-Blüte steckt ein besonderer, antibakterieller Wirkstoff: Methylglyoxal. Aktive Manuka-Honige in verschiedenen Stärken und bester Qualität gibt es in Ihrem Reformhaus®.

Beinah unverständlich, dass Manuka-Honig aus Neuseeland erst jetzt bei uns in Deutschland so ins Blickfeld geraten ist. Reformhaus-Kunden jedenfalls kennen die gesundheitlichen Vorzüge des Manuka-Honigs schon länger. Es kamen zwei Dinge zusammen: Erstens berichteten die Medien, wie beispielsweise „BILD der Frau“ im September, verstärkt über den „neuen Wunder-Honig“ und zweitens werden Naturheilmittel und gesundheitsfördernde Lebensmittel immer beliebter, vor allem, wenn sie so gute Wirksamkeit zeigen wie Manuka-Honig.

In ihm steckt der Inhaltsstoff Methylglyoxal. Dieser antibakterielle Wirkstoff kommt in kleinsten Mengen in jedem Honig vor, im Manuka-Honig ist der Anteil allerdings sehr hoch (bis zu 700 mg / kg). Das Besondere: Methylglyoxal ist geschmacksneutral und bleibt auch unter Licht- oder Wärmeeinfluss stabil.

Professor Thomas Henle, Lebensmittelchemiker von der TU Dresden, entdeckte den Stoff 2006 und stellte fest, dass die antibakterielle Wirksamkeit in direkter Beziehung zur Konzentration des Wirkstoffs im Honig steht.

Aufwendige Gewinnung

Wie aber wird der wertvolle Honig gewonnen und wie kommt er nach Deutschland? Darüber erfuhren wir Interessantes im Gespräch mit Manuka-Honig-Pionierin Barbara Kuhfuß, Geschäftsführerin des Neuseelandhauses Bergkamen. Die Südseemyrte (Manuka), aus deren Nektar die Bienen den Honig erzeugen, wächst hauptsächlich und in großer Anzahl auf der Nordinsel in entlegenen, bergigen Regionen. Die Bienenvölker müssen in diese schlecht erreichbaren Regionen gebracht werden – hin und zurück.

Das ist teuer und aufwendig. Ein Manukastrauch liefert im Grunde immer die gleiche Qualität. Bienen orientieren sich bei ihrer Arbeit aber am Klima und auch an anderen blühenden Pflanzen. Von daher gibt es natürlich bedingte Schwankungen in der Zusammensetzung des Honigs. Wichtig: Methylglyoxal entsteht erst im Bienenstock und die Konzentration erhöht sich im Lauf der Zeit sogar noch etwas im Glas. Der Honig reift also leicht nach, ähnlich wie guter Wein.

Verarbeitung direkt vor Ort

Verarbeitet wird der Honig direkt in Neuseeland, um die Qualitätsstufen immer verfügbar zu halten und die Qualität sicherzustellen. Für den Import wird der Seeweg durch den Panamakanal gewählt, nicht durch den Suez-Kanal, das ist zwar teurer, klimatisch aber günstiger. Man vermeidet dadurch die lange Passage durch Gebiete mit extremer Hitze, die dem Honig schaden könnte.

Es bestehen langwährende und stabile Beziehungen zu Logistikpartnern; dies garantiert, dass alles reibungslos klappt. „Die kennen sich mit dem Papierkrieg hinter allem optimal aus. Der Honig braucht zum Beispiel ein Gesundheitszertifikat nach exakt vorgeschriebener EU-Norm“, erläutert Frau Kuhfuß.

Hauptanlieferungsort ist der Hamburger Hafen. Von der Verarbeitung in Neuseeland bis zur Verfügung über die Ware in Deutschland (zum Beispiel nach Prüfung durch die Gesundheitsbehörden und nach Verzollung) vergehen rund sieben Wochen. Steigt die Nachfrage hierzulande in kurzer Zeit extrem an, wie jetzt nach den Presseberichten, kann es eng werden.

„Das Wichtigste ist die Lieferfähigkeit“, sagt Frau Kuhfuß, „im Notfall müssen wir die Ware einfliegen lassen.“

Weitere Informationen unter: www.manukahonig.org

Buchtipp: „Die Heilkraft des Honigs“, Detlef Mix, Herbig, 14,99 Euro, ISBN: 978-3-7766-2498-4

Unser Lesetipp: Lesen Sie auch unseren Artikel „Heilkräfte aus der Natur“

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