Hormone sorgen für die gute Laune © Wayhome Studio - stock.adobe.com

Hormone in Balance

Midlife-Care ist das neue Zauberwort für Frauen

Stand: 15.02.2021

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Midlife-Care ist das neue Zauberwort für Frauen in den Wechseljahren. Dahinter verbirgt sich ein medizinisch fundierter und ganzheitlicher Ansatz, mit dem wir die Hormon-Achterbahn in den Griff bekommen – und damit gesund und positiv gestimmt unser Leben weiter genießen können.

Früher wurde gar nicht drüber geredet. Hitzewallungen und Schlafstörungen, Stimmungstiefs, Zwischenblutungen, Gewichtszunahme, Haarausfall – damit sollten Frauen allein fertigwerden. Das hat sich zum Glück geändert: Dank neuer Erkenntnisse aus Medizin und Naturmedizin, etwa zum Zusammenspiel der Hormone oder zu gesunder Ernährung stehen uns Frauen immer mehr Möglichkeiten offen, die unangenehmen Begleiterscheinungen der Menopause und auch schon der Vormenopause zu lindern oder ganz zu beheben.

Aber was genau passiert eigentlich in unserem Körper, wenn wir Richtung Menopause gehen? Ganz knapp gesagt, dreht sich der Prozess der Pubertät quasi um, weil die Produktion der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron jetzt abnimmt. Diese steuerten rund drei Jahrzehnte lang Monatszyklus und Eisprung, haben uns glänzendes Haar und glatte Haut beschert. Nun drosseln sie ihre Produktion, und die Hypophyse, die Hirnanhangdrüse, produziert ein Ersatzhormon, das FSH  (follikelstimulierendes Hormon). Die Folge: Unsere Hormone fahren Achterbahn – und wir mit.

150 Botenstoffe sind erforscht

Dabei dürfen wir die Sexualhormone nie isoliert betrachten. Wir wissen heute, dass rund tausend verschiedene Botenstoffe in unserem Körper wirken, davon sind etwa 150 erforscht. Adrenalin oder Melatonin regeln den Wach-Schlaf-Rhythmus, andere Hormone sorgen dafür, dass wir Hunger und Durst haben. Das Zusammenspiel aller Hormone lässt sich mit einem Orchester vergleichen: Sind die Mitspieler in der Balance, erleben wir ein schönes Konzert, schert auch nur ein Instrument aus, klingt es schräg. Und eben das passiert in den Wechseljahren. Oder auch nicht: Ein Drittel aller Frauen bleibt beschwerdefrei, ein Drittel hat leichte Probleme und nur ein Drittel leidet richtig heftig. Großes Pech, wenn wir zum letzten Drittel gehören! Zumal die Beschwerden in einem Alter auftauchen, in dem wir ohnehin rotieren. Job und Haushalt, die Beziehung, Kinder in der Pubertät, gebrechlich werdende Eltern fordern uns. Und dann fängt auch noch der Körper an zu spinnen.

Um vor allem die befürchteten Hitzewallungen lindern zu können, empfehlen FrauenärztInnen oft pharmazeutische Hormone. Aber diese sind umstritten, da sie eine andere chemische Struktur als körpereigene Hormone haben und immer wieder in Verdacht geraten, Krebs auszulösen.

Isoflavone wirken ausgleichend

Zum Glück gibt es sanfte Alternativen: Phyto-Östrogene sind Pflanzenstoffe mit hormonähnlicher Wirkung, am bekanntesten sind Isoflavone aus Soja. Asiatische Frauen haben nämlich kaum mit der Menopause und daraus resultierenden Altersbeschwerden wie etwa Osteoporose zu kämpfen. Man fand heraus, dass hier die traditionell sojareiche Ernährung entgegen wirkt. Isoflavone können die Östrogenschwankungen ausgleichen, sowohl einen phasenweisen Überschuss als auch einen Mangel. In mehreren Studien nahmen Frauen mit Hitzewallungen Soja-Isoflavone. Je höher die Dosis, desto deutlicher sank die Anzahl an Hitzewellen. Auch in Leinsamen stecken Phytohormone, die den Isoflavonen des Sojas ähneln.

Bewährt hat sich auch Roter Ginseng mit seiner anregenden, zugleich beruhigenden adaptogenen Wirkung. Auch Ashwaganda, das indische Ginseng. Und das Gewürz Curcumin. Überhaupt bietet die Natur uns geniale Pflanzen an, etwa Frauenmantel, Johanniskraut oder Mönchspfeffer. Wer die Wechseljahre gut meistern will, sollte freilich noch mehr für sich tun, als nur zur Naturarznei greifen. Das wissen die Ärztinnen Susanne Esche-Belke und Suzann Kirschner-Brouns aus langjähriger Praxis-Erfahrung und dem Umgang mit vielen Patientinnen. Für ihren umfassenden Ratgeber „Midlife Care: Wie wir die Lebensmitte meistern und die Kraft unserer Hormone nutzen“ haben sie stattliche 140 neue medizinische Studien ausgewertet. Ihr Fazit: Es gibt keine allgemein gültige Formel, jede Frau sollte ausprobieren, was ihr guttut, was sie stärkt und auf diese Weise ihr ganz persönliches Wohlfühlprogramm finden.

Natürliche Hormon-Balance

Dazu gehört unbedingt bewusste und gesunde Ernährung. Ballaststoffe aus grünem Gemüse, Sauerkraut, Kefir und Tofu nähren die guten Darmbakterien, die uns schlank und gesund halten. Unser Darm, wissen wir heute, hat großen Einfluss auf die Hormonbalance unseres Körpers. Extrem wichtig ist auch die Versorgung mit Vitamin D, das „Sonnenvitamin“ müssen wir im Winter daher zusätzlich einnehmen. Auch Zink und Selen, enthalten in Nüssen, Mandeln und Körnern, unterstützen die Hormonbalance. Parallel sollten wir uns regelmäßig bewegen. Ideal sind Übungen aus dem Hormon-Yoga, Meditationen und Atemübungen, moderates Sporteln wie Schwimmen, Spazierengehen oder Fahrradfahren. Für die erfahrenen Ärztinnen steht fest: Wir brauchen unbedingt ein profundes Wissen über unseren Körper. Und wir brauchen ganz viel Achtsamkeit für unsere körperlichen und seelischen Bedürfnisse. Die können sich nämlich ab jetzt ziemlich ändern. Und das ist die gute Nachricht: Unser Leben bleibt auch in und nach den Wechseljahren spannend. Wir müssen nur gut für uns sorgen. 

Ein starkes Team: Vitamin D3 & Vitamin K2

Vitamin Kund Vitamin D3 sind an der Bildung des Proteins Osteocalcin beteiligt. Deshalb sollte auf eine ausreichende Versorgung beider Vitamine geachtet werden, um Osteocalcin optimal nutzen zu können. Sie wirken eng zusammen, sorgen für eine optimale Calciumverwertung und sind wichtig für die Knochenerhaltung.

Vitamin D trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei. Vitamin D trägt zur normalen Aufnahme/Verwertung von Calcium bei. Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei.

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