Heiß begehrt - nicht nur zur kalten Jahreszeit: Tee © Halfpoint - stock.adobe.com

Tee - die heiß begehrte Wohltat

Ob grün, schwarz oder Kräuter - wir lieben alle!

Stand: 01.12.2020 (01.12.2020)

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Ob grün, schwarz oder als Kräutermischung: In der kalten Jahreszeit ist eine Tasse Tee ideal, um zu entspannen und frische Energie zu tanken. Tolle neue Teekompositionen bringen nicht nur Abwechslung in den Alltag, sondern stärken auch unsere Abwehrkräfte

Viele Leute schwören auf Grün- oder Kräutertee am Morgen, um in Schwung zu kommen. Andere inszenieren ihren Nachmittagstee very british mit Keks und Scone als gemütliches Ritual. Und Dritte möchten ihre Tasse Schlummertee vorm Zubettgehen nicht missen. Kurzum, Teetrinken wird bei uns immer beliebter. Laut Deutschem Teeverband trinken wir hierzulande pro Kopf rund 27 Liter Tee jährlich, ein Viertel davon entfällt auf Grüntee. Statistisch nicht erfasst sind dabei alle „teeähnlichen“ Kräuter- und Früchtetees, die meist in Teebeuteln angeboten werden und im Nu zubereitet sind. Doch auch wenn bestimmte Sorten wie Rosmarin- oder Pfefferminztee anregend und erfrischend wirken können: Der Unterschied zum „echten“ Tee besteht darin, dass in Früchte- und Kräutertees zwar die Polyphenole stecken, also sekundäre Pflanzenstoffe, aber kein Koffein. Das steckt hingegen sowohl im grünen als auch im schwarzen Tee.

Wer keinen Kaffee mag, findet hier also eine Alternative. Und anders als bei Kaffee, der kurz aufputscht, hält die wachmachende Wirkung von Tee länger an. Darjeeling, Assam, Ceylon sind beliebte Schwarztee-Klassiker für den Start in den Tag. Beim Aufgießen mit heißem Wasser wird übrigens das Koffein zuerst frei gesetzt. Zieht der Tee länger, entfalten auch die anderen Inhaltsstoffe ihre Wirkung, auch die Temperatur spielt dabei eine Rolle: Je heißer das Wasser, desto mehr Gerb- und Bitterstoffe lösen sich darin.

Grüntee für Herz, Kreislauf und Immunsystem


Daher gelten 80 Grad als guter Mittelwert, um einen Tee mit vielen gesunden Inhaltsstoffen zu erhalten, der aber nicht zu bitter schmeckt. Was nur wenige wissen: Beide Sorten, schwarz und grün, stammen von derselben Pflanze: dem Teestrauch Camellia sinensis. Der Unterschied liegt in der Herstellung. Schwarzer Tee wird nach der Ernte fermentiert, d. h. die Blättchen werden gerollt. Dabei brechen die Zellen auf, ätherische Öle und andere Inhaltsstoffe entweichen und verflüchtigen sich, der Tee nimmt seine dunkle Farbe an.

Grüntee hingegen wird nach der Ernte nicht fermentiert, sondern nur unter Wasserdampf erhitzt und dann getrocknet. Dadurch bleiben alle im Blatt enthaltenen Stoffe erhalten, vor allem die Polyphenole, die sekundären Pflanzenstoffe. Daher gilt grüner Tee als besonders gesund. Polyphenole finden sich in den äußeren Schichten der Pflanzen und schützen sie vor Schädlingen. Und uns Menschen schützen sie dank ihrer antioxidativen Wirkung vor Krankheitserregern. Viele Studien haben bestätigt, dass die Polyphenole im Grüntee unser Immunsystem sowie Herz und Kreislauf stärken, einige sollen sogar Krebs vorbeugen können. Darüber hinaus punktet Tee mit Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Zink oder Magnesium und mit Vitaminen aller Art. Das Spurenelement Mangan stärkt die Knochen, Fluor die Zähne.

Tees können bei unterschiedlichen Beschwerden helfen


Die Gerbstoffe im Tee, die Tannine, besänftigen Magen und Darm. Und auch beim Abnehmen soll Tee helfen, da Koffein das Hungergefühl dämpft. Dass Grün- und Kräutertee viele Beschwerden lindern können, weiß man seit jeher. Grüntee wird oft mit anderen natürlichen Beigaben angereichert, etwa mit Zitronengras, Jasmin oder Ingwer, die Wurzel wirkt bekanntlich gegen Entzündungen. Bei Erkältung haben sich Brennnessel und Löwenzahn bewährt, bei Halsschmerzen Salbeitee. Melisse, Lavendel oder Johanniskrautlindern Nervosität und Schlafstörungen.

Bei Problemen im Verdauungstrakt sind Kamille und Schafgarbe gern das Kraut der Wahl. Experten empfehlen eine „Trinkkur“ über mehrere Wochen, dreimal eine Tasse täglich. Um nachlassender Wirkung und geschmacklicher Langweile vorzubeugen, sollte die Basisbleiben, also zum Beispiel Schafgarbe; die Begleiter dürfen wechseln. Unser Tipp: Probieren Sie aus, welche Tee-Mischung Ihnen schmeckt und guttut. Und genießen Sie den Tee aus Ihrer Lieblingstasse, dann wird die Teestunde zu einem echten Vergnügen.

Diese Tees aus dem Reformhaus® sollten Sie probieren!

Salus

  • Tee-Adventskalender: In der hektischen Vorweihnachtszeit möchte der Tee-Adventskalender 24 Momente der Muße schenken mit jeweils einer Tasse Kräuter-, Früchte-, Gewürz- oder Grüntee.
  • Teewerkstatt Serie: Was haben „Huhu wach!“ und „Wiesenkönigin“, „Happy India“, „Quittenmädel“ und „Kakaokuss“ gemeinsam? Es sind Teemischungen, die 12 TeilnehmerInnen in einem Kreativ-Tee-Workshop entwickelt haben.
  • Klostertee: Fünf harmonische Teemischungen aus Kräutern und Gewürzen in Bioqualität. Kooperation von Salus und der Forschergruppe Klostermedizin der Uni Würzburg.

Sonnentor

  • Neujahrstee bio: Neu im Sortiment. Kräuterteemischung mit lieblich-frischen Aromen u. a. aus Salbei, Krauseminze, Brombeerblättern, Holunderblüten und Zitronenverbene.
  • Grüntee-Zitronengras bio: Grüntee mit Lemongras begleitet als ideales Heißgetränk die leichte asiatische Küche
  • Weißer Pai Mu Tan Tee lose: Weißer Tee heißt so, weil für ihn fast ausschließlich die Teeknospen verwendet werden, die ein weißlicher Flaum umgibt.

Jentschura

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