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Der heilende Honig

Stand: 29.10.2021 (01.11.2021)

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Fragt man Reformhaus® FachberaterInnen nach ihren Lieblingsprodukten, steht der Honig aus Neuseeland fast immer an erster Stelle – kein Wunder bei so viel gesundem Potenzial!

Woher er kommt

Mānuka Honig kommt aus den bergigen, entlegenen Regionen Neuseelands und ist so besonders wie die Landschaft. Mānuka nennen ihn die Ureinwohner, die Maori, die ihn seit Jahrhunderten nutzen: äußerlich zum Desinfizieren, zum Heilen von Wunden und Entzündungen, innerlich bei Erkältung, Blasenentzündung oder Magen- und Darmproblemen. Der Nektar für den Honig stammt von der Südseemyrte (lat.: Leptospermum scoparium), eine strauchförmige Verwandte des australischen Teebaums. Sie wächst bis zu acht Meter hoch. Während der Blütephase der Südseemyrte gewinnen die Bienen den Nektar. Seit 2006 weiß man, dass vor allem das Zuckerabbauprodukt Methylglyoxal (MGO) die Heilkraft des Honigs bedingt. In dem Nektar selber ist dieser Stoff aber noch nicht vorhanden, er entwickelt sich wohl erst in den Waben im Bienenstock.

Was das Besondere ist

Der Inhaltsstoff mit dem komplizierten Namen Methylglyoxal (MGO) ist das inzwischen gelüftete Geheimnis des Mānuka Honigs. Dabei spielen die Stärken (die Menge an Milligramm MGO pro Kilogramm Honig) die entscheidende Rolle, die Standard-Empfehlungen lauten: für äußerliche Anwendung auf der Haut 100+, für Mund, Nase und Rachen 250+, für Magen, Darm und Blase Stärke 400+. Hoch dosiert (ab 400 Milligramm) gilt der wertvolle Honig heute sogar als Antibiotika-Ersatz aus der Natur. Anders als bei Antibiotika muss man weder Nebenwirkungen noch eine Resistenzbildung
befürchten.

„Mānuka Honig ist ein in seiner Zusammensetzung einmaliges Naturprodukt mit mehr als zweihundert Inhaltsstoffen.“

Detlef Mix, Heilpraktiker und Autor des Buches „Mānuka-Honig. Ein Naturprodukt mit außergewöhnlicher Heilkraft. (Verlag 360° medien mettmann, 19,95 Euro)

Wie er hilft

Seit mehr als 15 Jahren belegen Studien immer wieder die antientzündliche und heilungsfördernde Wirkung speziell durch das Methylglyoxal (MGO). Während andere Honigsorten maximal 20 Milligramm pro Kilo haben, enthält Mānuka Honig zwischen 100 und 850 Milligramm. Mit niedrig dosiertem MGO nimmt man den Honig täglich fürs allgemeine Wohlbefinden, in höheren MGO-Dosen gegen diverse Beschwerden und Infekte – auch bei chronischen Krankheiten. Denn auch die weiteren mehr als zweihundert Inhaltsstoffe tun dem menschlichen Organismus viel Gutes, so attestiert man dem enthaltenen Propolis antibakterielle und antientzündliche Wirkungen.

Wer ihn braucht

Bronchitis und Halsweh, Nasennebenhöhlen-Infekte, aber auch Blasenentzündung oder Magen- und Darmbeschwerden, die etwa durch den fiesen Magenkeim Helicobacter pylori ausgelöst werden: Mānuka Honig hat sich bei vielen Krankheitsbildern bewährt. Er hemmt nachweislich das Wachstum diverser Arten an Bakterien und Viren. Und sogar bei Zahnfleischbluten kann man den Honig trotz des Zuckergehalts nutzen, denn Mānuka Honig trägt zu einer gesunden Mundflora bei, beseitigt Keime und mindert die Bildung von Zahnbelag. Auch in der kosmetischen Hautpflege kommt der „König der Honige“ zum Einsatz, hilft äußerlich gegen Hautunreinheiten und sogar gegen Pilzinfektionen.

Wo's ihn gibt

Die Originale von Mānuka Health sind im Reformhaus® in verschiedenen zertifizierten Stärken erhältlich. MGO 150+, MGO 310+, MGO 460+, MGO 630+. Einfach nur für das Wohlbefinden wird empfohlen, täglich einen Teelöffel des Honigs pur zu verzehren. Natürlich können Sie ihn auch in einer Tasse heißem Tee auflösen. Außerdem hat das Unternehmen aus Neuseeland drei neue Kosmetikprodukte im Reformhaus®: Mānuka Rescue Balm für rissige und strapazierte Haut, Mānuka Calming Cream für empfindliche Haut und Mānuka Blemish Spot Gel mit Aloe vera, ein kühlendes Gel.

Anruf erwünscht

Sie haben Fragen zu den Themen dieses Heftes, wollen zum Beispiel wissen, welcher Mānuka Honig für Ihre Gesundheitsvorsorge der richtige ist – MGO150+ oder brauchen Sie MGO 630+ ? Dann rufen Sie an! Simone Stauder, erfahrene Reformhaus® Gesundheitsberaterin, hilft Ihnen gerne weiter.

Sie erreichen Sie montags von 10–11 Uhr und von 18–19 Uhr
Telefon: 040 / 280 581 927

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