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Healthy Aging

Wie Sie gesund und glücklich älter werden

Stand: 24.02.2021

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Das klingt verlockend, fast zu schön, um wahr zu sein – und ist doch ganz real! Dem Dreisatz aus besserer Hygiene, hochwertigerer Ernährung und gesünderer Lebensweise verdanken wir es bereits, dass die Lebenserwartung weltweit zwischen 2000 und 2015 von 80 auf 85 Jahre wuchs. Kinder, die jetzt auf die Welt kommen, könnten ein Lebensalter von 104 Jahren erreichen. Und es soll noch weiter steigen!

Auf der ganzen Welt arbeiten WissenschaftlerInnen und Startups an der Entschlüsselung weiterer Faktoren, die uns mehr Jahre in Saft und Kraft schenken. Vielleicht wird es irgendwann sogar eine Pille geben ... Doch bis dahin können wir selbst sehr viel tun, um gesund und glücklich älter zu werden. Wir haben für Sie ein Wohlfühlprogramm auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zusammengestellt, das Sie ganz einfach, ohne viel Aufwand oder Kosten, in die Tat umsetzen können.

Healthy-Aging-Faktor Nr. 1 - Gurken, Linsen und Hara Hachi Bu

Sardinien, Okinawa, die griechische Insel Ikaria in der nördlichen Ägäis, die Nicoya-Halbinsel in Costa Rica und die Stadt Loma Linda in Kalifornien gehören zu den sogenannten „Blauen Zonen“, Regionen der Welt, in denen Menschen viel länger als der Durchschnitt leben. Auf Ikaria wird beispielsweise fast jede/r Dritte 90 Jahre alt. Entscheidend sind dafür drei Prinzipien der sogenannten „Blue-Zone-Ernährung“: 

  • Der pflanzliche Teil der Ernährung sollte 90 bis 95 Prozent ausmachen. Vor allem grüne Gemüsesorten wie z. B. Brechbohnen, Spinat, Kohl, Salat, Gurken gelten als besonders gesund und vitaminreich und werden in den Blauen Zonen fast täglich verspeist.
  • Nehmen Sie viele Hülsenfrüchte zu sich! Sie enthalten viel Eiweiß, sind reich an Nährstoffen, kalorienarm, gut für die Darmgesundheit und für den Cholesterinspiegel, ihr hoher Kaliumanteil senkt zudem den Blutdruck, außerdem liefern sie die Vitamine B1, B6 und Folsäure. Wem die gemeine Tellerlinse zu langweilig ist, probiert neue Sorten: Azukibohnen, schwarze Linsen, provenzalische Linsen, Lupinen. (im Reformhaus® z. B.: Reformhaus® Azukibohnen, Linsen schwarz, Linsen Provencal oder Süßlupinen Kernies)
  • Essen Sie nach dem chinesischen „Hara Hachi Bu“-Prinzip und füllen Sie den Magen nur zu 80 Prozent, um ihn erstens nicht zu überlasten und zweitens an kleinere Portionen und damit weniger Kalorien zu gewöhnen. Ein kleiner Teller hilft am Anfang, sich an die reduzierte Menge zu gewöhnen.

Healthy-Aging-Faktor Nr. 2 - Die Zen-Atmung

Warum werden JapanerInnen so alt und warum sieht man ihnen ihr Alter oft gar nicht an? Eines der Geheimnisse könnte die Zen-Atmung sein. Diese aus dem 17. Jahrhundert überlieferte Atemtechnik kombiniert die tiefe Bauchatmung mit inneren Vorstellungsbildern. Dadurch wird der Stoffwechsel angekurbelt, die Serotoninproduktion stimuliert und – entscheidend, um gesund älter zu werden – die Balance in unserem Nervensystem wiederhergestellt. „Die Organe, die Haut, das Denken und die Psyche regenerieren sich“, so die japanische Atemtrainerin Yuki Shiina. In ihrem Buch „Die sanfte Zen-Atmung“ (Trias, 14,99 €) stellt sie 20 einfache Übungen vor, mit denen man sie erlernen kann. Kleine Übung für den Anfang: Um im hektischen Alltag den Stress und seine toxische Wirkung auszubremsen, genügt eine Änderung des Atemmusters. Statt einzuatmen, beginnen Sie Ihren Atemzyklus mit tiefem, langem Ausatmen. Dadurch sprechen wir unseren inneren Beruhiger, den Parasympathikus, an. Die Wirkung ist verblüffend. Probieren Sie es aus!

Healthy-Aging-Faktor Nr. 3 - Telomerase!

Wir haben in unserer DNA einen eingebauten Schutz vor Alterung: Jedes Chromosom hat am Ende seiner DNA-Stränge sogenannte Telomere, die aus den Basenpaaren Cytosin, Guanin, Aenin und Thymin bestehen und die DNA beschützen wie ein körpereigener Bodyguard. Mit jeder Zellteilung verkürzen sich aber die schützenden Telomere, sodass die Alterung der Zelle voranschreitet. Aber auch dafür hat die DNA einen Schutz installiert: Telomerase. Ein Enzym, das bestehende Telomere aufbaut, verjüngt, verlängert und bereits geschädigte Zellen repariert. Kein Wunder, dass derzeit viele ForscherInnen der Frage nachgehen, wie sich die Produktion der Telomerase stimulieren lässt. An der Uni-Klinik Leipzig konnte in einer Studie mit 124 gesunden, aber eher inaktiven TeilnehmerInnen belegt werden, dass Ausdauer- und Intervalltraining sich positiv auf die Telomere auswirken. Empfehlenswert: mindestens zwei Mal die Woche Radfahren oder leichtes Joggen.

Healthy-Aging-Faktor Nr. 4 - Eine gute Nacht!

Dicke Socken, sich einmummeln, langsam ins Traumland gleiten … Gibt es – vor allem in den kalten Wintermonaten – etwas Schöneres? Abgesehen vom Kuschelfaktor bietet die nächtliche Pause vom Alltag sogar wahre Wunder für Kopf und Körper: „Schlaf ist ein Jungbrunnen und bedeutsam für ein langes Leben“, sagt Schlafforscher und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin, Hans Günter Weeß. In der Tiefschlafphase werden nämlich Wachstumshormone ausgeschüttet, die die Zellteilung und Zellneubildung anregen, Muskelaufbau und Muskelreparatur betreiben. Melatonin, das wir zum Einschlafen brauchen, ist darüberhinaus ein starkes Antioxidans, das bei der Reparatur von Zellschäden im Schlaf hilft – und uns so länger jung hält.

Außerdem schützt Schlaf vor geistigem Abbau. 

Während wir wach sind, entstehen im Gehirn Abfallprodukte und Proteine wie das Beta-Amyloid-Protein, das sich in den Zellzwischenräumen zu toxisch wirkenden Klumpen, sogenannten Plaques, zusammenlagert und das Gehirn in seiner Funktion beeinträchtigt. Es wird für Krankheiten wie Alzheimer und Demenz verantwortlich gemacht. Unsere körpereigene Müllabfuhr steuert jedoch in der Nacht gegen: „Der sogenannte interstitielle Raum zwischen den Gehirnzellen weitet sich im Schlaf und wird über einen verstärkten Flüssigkeitsaustausch zu einem Entsorgungssystem für Abfallstoffe und giftige Stoffwechselprodukte, die so aus dem Gehirn geleitet werden“, so Weeß. „Nach dem Motto ,Alles muss raus‘ werden auch die demenzverdächtigen Amyloid-Plaques weggespült.“ Allerdings scheint dieses Reinigungssystem nur im Tiefschlaf auf Hochtouren zu arbeiten, bei gestörtem Schlaf funktioniert der Amyloid-Abbau nicht.

„Erfolgreich altern geht also mit gutem Schlaf einher.“ Als Faustregel gilt hier, den persönlichen Rhythmus zu finden. „Schlafzeitpunkt und Dauer sind von den Genen vorgegeben und am erholsamsten ist es, wenn ich nach den Genen gehe.“ Tipp: Alsiroyal® „Gut Einschlafen Melatonin“ – verkürzt die Einschlafzeit. Wie man darüberhinaus zu einem erholsamen Schlaf findet, hat Hans-Günter Weeß im Buch „Schlaf wirkt Wunder“ (Droemer, 16,99 €) spannend erzählt und als Drei-Wochen-Programm zusammengestellt.

Healthy-Aging-Faktor Nr. 5 - Optimismus!

Versuchen Sie – bei allem, was in der Welt gerade nicht in Ordnung ist – zuversichtlich zu bleiben, denn: Optimisten leben länger. ForscherInnen der Boston University School of Medicine erhielten über zwei Datenbanken, in denen seit Jahrzehnten die Krankengeschichten bestimmter Berufsgruppen gespeichert werden, Informationen über den Gesundheitszustand und die Lebensführung von fast 70.000 Krankenschwestern und 1429 Veteranen. Mithilfe von Fragebögen und Tests ermittelten die ForscherInnen, ob die Probanden eher optimistisch oder pessimistisch sind. Ergebnis: Die Chance, 85 oder älter zu werden, war bei der Gruppe der stärksten Optimistinnen um 50 Prozent größer als bei den stärksten Pessimistinnen. Bei den Männern betrug der Unterschied sogar 70 Prozent.

Aber lässt sich Optimismus antrainieren? Zum Glück ja. Ralph Schliewenz vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen skizziert einen einfachen Weg zum Optimismus: „Wenn ich mich in meinem Handeln als wirksam erlebe, das heißt, mich danach besser fühle, fördere ich meine Zufriedenheit und damit meine Zuversicht. Dies wiederum erreiche ich, wenn ich mir realistische Ziele setze, meine Möglichkeiten abschätze und kleine Schritte mache.“ Wer sich zum Beispiel vornimmt, die Welt zu retten, programmiert den Misserfolg, denn „das schafft man nicht allein“. Wer sich hingegen vornimmt, einen nützlichen Beitrag zu leisten, z. B. am Meer und im Wald achtlos weggeworfenen Plastikmüll einzusammeln, wird den Plan eher in die Tat umsetzen und stärkt auf diese Weise das Gefühl seiner Selbstwirksamkeit. Je öfter wir diese Erfahrung machen, desto zuversichtlicher betrachten wir uns und unsere Zukunft. Fangen wir damit an. Jetzt!

Verwöhnt von Kopf bis Fuß

Durch die neueste Forschung in der Epigenetik wissen wir: Jede unserer 100 Billionen (!) Zellen reagiert auf liebevolle Gedanken und freundliches Tun. Zeigen Sie Ihrem Körper, dass Sie ihn lieben! Das geht natürlich besonders gut mit pflegenden, natürlichen Beauty-Produkten. Wie wäre es also mit einem aromatisch duftenden Heilkräuter-Bad, das nicht nur durchwärmt, sondern zugleich den Hautstoffwechsel unterstützt, z. B. mit ARYA LAYA - Heilkräuter-Bad Straff & In Form Zinnkraut aus Ihrem Reformhaus®. Danach ist unsere Haut aufnahmebereit für edle Essenzen wie z. B. aus der Damaszener Rose, die glättet, geschmeidig macht und harmonisiert, z. B. ARYA LAYA Body Lotion Rose.

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