RaabVitalfood - Superfoods aus Bayern

RaabVitalfood - Superfoods aus Bayern

Pflanzenkräfte für die Vorratskammer

Stand: 27.05.2021 (14.06.2021)

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Das bayerische Unternehmen Raab Vitalfood steht für eine breite Palette an veganen Lebensmitteln und Protein-Shakes, an Superfoods und Nahrungsergänzungsmitteln. Viele der Produkte gibt es als Pulver, das man einfach anrühren kann – praktisch, schnell und doch gesund.

Manchmal erweist sich ein Schicksalsschlag im Nachhinein sogar als Fügung zu etwas Gutem. Ein Beispiel ist die Firmengeschichte von Raab Vitalfood: Das Unternehmen in Rohrbach an der Ilm, ca. 60 Kilometer nördlich von München, wurde 1989 gegründet. Aber den Anstoß dazu gab ein Verkehrsunfall, den Michael Raab nur schwer verletzt überlebte. Sechs Monate lag er im Krankenhaus und beschloss: Da ihm das Leben quasi ein zweites Mal geschenkt worden war, wollte er künftig etwas Sinnvolles tun. Er entschied, in den gerade aufkommenden Biomarkt einzusteigen. Bald darauf präsentierte er sein erstes Produkt auf der Bio-Fachmesse: Molkenpulver in Bio-Qualität, damals etwas völlig Neues. 

Vom Ein-Mann-Unternehmen zum florierenden Familienbetrieb

Was bescheiden als Ein-Mann-Unternehmen begann, entwickelte sich zu einem florierenden Familienbetrieb. Heute beschäftigt Raab Vitalfood 55 Angestellte und vertreibt ein Sortiment von gut 150 Produkten. Sie werden erzeugt aus Algen, Wurzeln, Beeren und anderen Pflanzen aus Bioanbau, die unsere Gesundheit mit Vitalstoffen und Vitaminen unterstützen und stärken können, etwa Erbsen, Grünkohl, Hagebutte und Kürbiskern. Der Clou: Verpackt in Pappwickeldosen, sind viele der Produkte in Pulverform erhältlich. So bleiben sie lange haltbar als Vorrat und sind rasch zubereitet, indem man sie mit Wasser oder pflanzlicher Milch anrührt.

Für Sportler gibt es Bio Protein-Shakes, die man ebenso leicht zubereiten kann. Auch Superfood findet sich in Pulverform, etwa Bio Matcha Grüntee, Bio Curcuma-Pulver, das Bio Hanfproteinpulver oder das Bio Spermidin Weizenkeim-Pulver. Viele Produkte gibt es auch in Kapsel- oder Tablettenform, so die Spirulina-Algen-Tabletten mit Chlorophyll und Spurenelementen. Fast alles von Raab Vitalfood ist bio und vegan, dazu frei von Gluten, Laktose und Zusatzstoffen.

Pflanzliche, vegane Produkte

Aber wieso reicht es nicht aus, sich mit Obst und Gemüse in bio zu ernähren? Das fragen wir Dr. Andreas Raab, Neffe des Firmengründers, Molekularbiologe und seit 2015 Geschäftsführer. Er erklärt den Leitgedanken, der von Anfang an da war. „Wir möchten pflanzliche, vegane Produkte mit einem gesundheitlichen Mehrwert oder Nutzen bieten. Das heißt, dass wir nicht nur Vitalstoffe zuführen wollen, sondern über die Beratung im Reformhaus® Indikationen adressieren. Also da helfen wollen, wo die Leute etwas zwickt oder zwackt.“

Stolz machtes ihn, dass bei Raab Vitalfood alles unter einem Dach abläuft. „Wir haben die Wertschöpfungs- und Produktionskette im Haus. Das umfasst die Abteilungen Einkauf, Logistik, Entwicklung, Produktion und Qualitätswesen, Service und Marketing. Und das unterscheidet uns von Mitbewerbern, die nur ihr Etikett auf fremde Produkte aufkleben.“

Aber wie funktioniert so eine Produktentwicklung? Am Anfang stehe immer die Idee, erzählt Raab. „Wir haben ja hier ein tolles Team aus Ernährungswissenschaftlern und Lebensmitteltechnologen, die sich alle auch privat für pflanzliche Ernährung begeistern und interessieren.“ Die Ideen kämen aber auch von der Kundschaft und von MitarbeiterInnen im Reformhaus®: „Das sind für uns wichtige Influencer, da sie sich viel weiterbilden und neue Trends oft als Erste erkennen.“

Das A und O sei dabei die gleichbleibende Qualität der Produkte. Im Lauf der Jahre habe man ein starkes Netzwerk aus Produzenten und Importeuren aufgebaut – persönliche Kontakte, die sich gerade auch in der aktuell schweren Zeit der Pandemie bewährt hätten, freut sich Raab. Das beginnt beim Einkauf der Rohstoffe, die teils aus der Region, aber ebenso aus ganz Europa, Südamerika, Afrika oder Asien kommen. Acai-Beeren und Acerola-Kirschenstammen aus Brasilien, Baobab kommt aus dem Senegal, Baldrian und Artischocke aus Frankreich. Aber auch viele heimische Pflanzen werden genutzt: Gersten- und Weizengras, Rote Bete und grünes Gemüse. „Uns ist wichtig, dass die Pflanzen aus den Klimazonen kommen, wo sie von Natur aus wachsen und ihre wertvollen Vitalstoffe anreichern können.“

Gesundheit für alle

Neben der Herkunft zählt natürlich der nachhaltige Anbau: „Hier akzeptieren wir nur Ware, die nach der EG-Öko-Verordnung und des Kodex des BNN (Bundesverband Naturwaren Naturkost e.V.) produziert wurde.“ Sowohl alle Rohstoffe als auch die Produkte werden laufend in deutschen Laboren auf Reinheit und Vitalstoffgehalt analysiert und geprüft. Seit 2017 wird Raab Vitalfood vom TÜV Süd nach den strengen „International Featured Standards Food“ zertiiziert und jährlich überprüft. Andreas Raab hat selber lange in der Forschung gearbeitet, sein ganz persönliches Interesse gilt daher den sekundären Pflanzenstoffen, deren erstaunliches Potenzial nach und nach immer mehr erforscht wird .„Alles was wir machen, basiert auf wissenschaftlichen Studien und der entsprechenden Fachliteratur.“ Zur Firmen-Philosophie zähle für ihna uch der moderate und faire Preis der Produkte: „Denn das war von Anfang an die Philosophie meines Onkels: Gesundheit für alle.“

RaabVitalfood
Die Produktpalette umfasst aktuell rund 150 Produkte, fast alle in Bioqualität. Pflanzen, Gemüse, Beeren und Wurzeln stammen aus regionalem Anbau oder aus Ländern, in denen sie traditionell wachsen.

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