Psoriasis

Schuppenflechte

Tipps für guten Umgang und Pflege

Stand: 08.04.2021 (28.05.2021)

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Schuppenflechte ist als Hauterkrankung zwar nicht völlig heilbar, aber gut behandelbar. Durch die richtige Pflege und Lebensweise können die Schübe deutlich milder und weniger häufig ablaufen.

Schuppenflechte, was ist das?

Bei Schuppenflechte (Psoriasis) handelt es sich um eine chronisch entzündliche Hautkrankheit, die in Schüben verläuft. Die Ursachen können eine genetische Veranlagung sein oder eine Autoimmunreaktion in der Haut, die zum Beispiel durch Stress, Infektionen oder hormonelle Veränderungen ausgelöst werden kann. Die Immunzellen lösen Entzündungsreaktionen aus und beschleunigen die Hauterneuerung. Die Folge: Es werden übermäßig viele neue Hautzellen gebildet, die Haut schuppt sich stark ab. Einige Betroffene leiden zusätzlich unter einer Entzündung der Gelenke (Psoriasis-Arthritis).

Wie macht sich die Hauterkrankung bemerkbar?

Schuppende, entzündliche Hautstellen, die mit einer scharf begrenzten Hautrötung und Juckreiz einhergehen. Die Schuppen wirken silbrig-weiß. Manchmal tritt ein Brennen auf, auch schmerzhafte Risse sind möglich. Am häufigsten betroffen sind die Außenseite der Knie, der Ellenbogen, die Kreuzbeinregion, die Kopfhaut, der Genitalbereich und die Haut hinter den Ohren. Bei etwa jeder/m zweiten Schuppenflechte-PatientIn verändern sich im Laufe der Erkrankung die Finger- und Fußnägel. Sie können sich gelblich oder weißlich verfärben und verdicken.

Was kann Schuppenflechte begünstigen?

  • psychische Belastungen und Stress
  • Infekte
  • Rauchen
  • erhöhter Alkoholkonsum
  • Übergewicht (vor allem Bauchfett)
  • Hormonschwankungen
  • klimatische Einflüsse (kalte, trockene Luft)
  • bestimmte Medikamente, wie zum Beispiel manche Blutdrucksenker, Antidepressiva, Rheumamittel oder Antibiotika können die Schuppenflechte fördern. Sprechen Sie bei Verdacht mit Ihrem/r Arzt/Ärztin darüber.

Das A und O: reichhaltige Pflege und Entspannung

Die trockene, schuppende Haut braucht viel Pflege, am besten mit ölhaltigen, rückfettenden Produkten. Ziel ist es, die schützende Hautbarriere wieder herzustellen und zu stärken. Silber-Mikropartikel können den Hautzustand verbessern (z. B. Bergland Silbercreme). Entspannungstechniken wie zum Beispiel Yoga oder autogenes Training sind von Vorteil, um Stress abzubauen.

„Psychische Belastungen können diese chronische Hauterkrankung verschlimmern. Gönnen Sie sich regelmäßige Auszeiten und Entspannung. Ein Vollbad mit Salz aus dem Toten Meer oder ein ölhaltiger Badezusatz verwöhnen nicht nur die trockene und schuppige Haut, sondern streicheln auch die Seele! Eine basisch betonte Ernährung und die Versorgung mit gesunden Fetten wie Lein- und Weizenkeimöl unterstützen die Haut von innen heraus."

Claudia Taron, Naturkosmetik-Dozentin & Make-up Artist an der Akademie Gesundes Leben

Wenn eincremen nicht ausreicht

Da die Schuppenflechte nicht dem Idealbild von gesunder Haut entspricht, kann sie zu einer starken psychischen Belastung führen.

Informationen zu Selbsthilfeorganisationen in Ihrer Nähe finden Sie unter www.nakos.de (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen) oder unter www.psoriasis-bund.de.

Schuppenflechte oder Neurodermitis?

Die beiden Hauterkrankungen sind sich sehr ähnlich. Eine eindeutige Diagnose kann häufig nur ein Experte stellen. In beiden Fällen handelt es sich um eine chronische Erkrankung mit entzündeten, juckenden Bereichen, Die Symptome können bei Schuppenflechte wie bei Neurodermitis mehr oder weniger stark auftreten und mitunter den ganzen Körper betreffen. Die folgenden Merkmale können bei der Unterscheidung hilfreich sein:

  • Bei Psoriasis treten die ersten Symptome bei 75 % der Fälle vor dem 40. Lebensjahr auf, besonders häufig zwischen 15 und 25 Jahren. Neurodermitis dagegen wird oft schon bei Säuglingen und Kleinkindern diagnostisiert.
  • Typische Begleiterkrankungen bei Schuppenflechte sind Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Psoriasis-Arthritis und Diabetes. Neurodermitis tritt häufig mit weiteren Krankheiten aus dem sogenannten atopischen Formenkreis auf, zum Beispiel mit allergischem Asthma, allergischem Schnupfen, Nahrungsmittel- oder Kontaktallergien
  • Die betroffenen Hautareale sind bei Schuppenflechte klar eingegrenzt, bei Neurodermitis diffuser

ARYA LAYA Basisches Badesalz

Die Balance des Säure-Basen-Haushalts soll wieder hergestellt und die Selbstfettung der Haut angeregt werden. Eignet sich zur therapiebegleitenden Pflege bei Neurodermitis und Psoriaris (Schuppenflechte).

Quellmed Hautspray

Nienburger Heilquellwasser mit hohem Mineralstoffgehalt kann als Akutpflege bei Juckreiz, Neurodermitis, Ekzemen und Schuppenflechte helfen.

P. Jentschura MeineBase®

Das basisch-mineralische Körperpflegesalz soll den Stoffwechsel entlasten und die Selbstfettung der Haut optimieren. Geeignet bei trockener, juckender Haut, Neurodermitis und Schuppenflechte. Vielseitig einsetzbar, zum Beispiel als Vollbad.

M. Reich BasenSalz

Das basische Körperpflegesalz von M. Reich wurde mit 11 gemahlenen Edelsteinen zu einer einzigartigen Komposition zusammengestellt. Damit kann die Haut gezielt dank eines pH-Werts von 8,5 - 9,5 gezielt entsäuert werden. Vielseitig verwendbar als klassisches basisches Vollbad, im Fuß- und Handbad sowie auch als Babybad oder mit Wickeln. Genießen Sie die Körperpflege mit Mineralien, Meersalz und echter Rügener Heilkreide.

Bergland Silbercreme

Die Silbercreme enthält Silber-Mikropartikel und bietet natürliche Pflege für empfindliche und zu Rötungen neigende sowie unreine, trockene und schuppige Haut. Ätherische Öle aus Lavendel und Myrrhe beruhigen und stabilisieren, die natürliche Hautflora wird geschützt.

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