Tisch mit Ölen und Saaten

Was ist eigentlich… Omega-3

Wertvolles Fett

Stand: 17.10.2016 (06.10.2011)

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Als „Omega-3“ werden bestimmte Bausteine unserer Nahrungsfette bezeichnet. Diese Fettsäuren können wahre Wunder wirken: Sie sollen die Zellen elastisch halten, günstig auf Blutdruck und Blutfette wirken und bei Rheuma und Psoriasis helfen. Auch bei Alzheimer und Depressionen sollen sie gute Effekte haben.

Das liegt vor allem daran, „dass die aus ihnen gebildeten hormonähnlichen Stoffe regulierend in viele Stoffwechselabläufe eingreifen“, betont der Ernährungsmediziner Prof. Heinrich Kasper.

Die bekanntesten Omega-3-Vertreter tragen so klangvolle Namen wie Eicosapentaensäure (EPA), Docosahexaensäure (DHA) und Alpha-Linolensäure (ALA). Aus ihr werden im Körper wiederum EPA und DHA aufgebaut.

Wo kommen sie vor?

Es gibt zwei Hauptquellen für Omega-3: fette Fische aus kaltem Wasser und bestimmte pflanzliche Öle. Makrele, Hering oder Lachs liefern EPA und DHA. Im Öl von Lein, Walnuss und Raps ist ALA enthalten. Im Reformhaus® gibt’s die wertvollen Pflanzenöle als kaltgepresste Ölspezialitäten in Bio-Qualität (beispielsweise von Eden oder Vitaquell). Sie bereichern Salatdressings mit der essentiellen Fettsäure.

Wie viel Omega-3 brauchen wir?

Jeder Mensch braucht Omega-3 jeden Tag. Für EPA beziehungsweise DHA empfehlen Experten 0,3 Gramm pro Tag, das entspricht zwei Fischmahlzeiten in der Woche. Fischölkapseln erleichtern die Zufuhr (zum Beispiel von granoVital). Von der pflanzlichen Alpha-Linolensäure sollten es 1 bis 1,5 Gramm pro Tag sein. Schon ein Esslöffel Leinöl bringt diese Menge mit. Auch ein Esslöffel Walnussöl deckt den Bedarf, vom Rapsöl darf es etwas mehr sein: eineinhalb Esslöffel am Tag.

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