Mandeln sind reich an Vitamin E ©kuvona - stock.adobe.com

Vitamin E

Warum wir es brauchen und worin es steckt

Stand: 24.02.2021 (12.03.2021)

Empfehlen über:

Wer frisch, jung und straff aussehen will, braucht Vitamin E – eigentlich ein Sammelbegriff für mehr als ein Dutzend Substanzen, die Fachleute als Tocopherole und Tocotrienole bezeichnen. Deren Spezialdisziplin? Sie sind besonders effektiv im Einfangen freier Radikaler. Vitamin E schützt dadurch die Zellen und scheint auch Ablagerungen in den Gefäßen entgegenwirken zu können.

Vitamin E heißt eine große Familie kraftvoller Antioxidantien. Sie besteht sage und schreibe aus 16 Mitgliedern. Sie alle sind im „Bodyguard“-Gewerbe tätig, denn sie schützen in Teamarbeit unsere Zellen effektiv vor freien Radikalen. Vitamin E ist als eines der wichtigsten Schutzvitamine in jeder Zelle unseres Körpers vorhanden. Es handelt sich um fettlösliche Vitamine, die unser Körper mit dem Nahrungsfett aufnimmt. Und die schützende Funktion von Vitamin E bezieht sich insbesondere auf den Fettstoffwechsel. Doch knapp die Hälfte der Erwachsenen erreicht die empfohlene Tageszufuhr nicht. Dabei ist es ganz einfach und zudem auch noch ziemlich lecker, den Vitamin-E-Haushalt im Körper in Ordnung zu halten.

Warum brauchen wir Vitamin E?

Vitamin E ist als eines der wichtigsten Schutzvitamine des Körper in jeder Zelle vorhanden. Seine Aufgabe: Es schützt die Zellen vor schädlichen Einflüssen, die die Fettsäure der Körperzellen angreifen. So verhindert es zum Beispiel, dass aggressive Sauerstoffverbindungen, die sogenannten freien Radikale, die Zellen beschädigen. Damit leistet es auch einen Beitrag in Sachen Schutz der Gefäße vor Arteriosklerose. Noch nicht abschließend geklärt ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft, ob die antioxidative Wirkung von Vitamin E auch vor verschiedenen degenerativen Krankheiten schützen kann. Inwieweit mit Vitamin E therapeutisch entzündungshemmende und immunmodulierende Effekte erzielt werden können, ist Gegenstand der Forschung. Und deshalb ist bisher lediglich eine gesundheitsbezogene Aussage erlaubt. Diese lautet: „Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.“

Wo steckt viel Vitamin E drin?

Vitamin E wird hauptsächlich von Pflanzen gebildet. Es schützt die pflanzeneigenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren vor der Oxidation und ist besonders reichhaltig in fettreichen Pflanzen vorhanden. An erster Stelle in der Liste der Vitamin-E-Lieferanten stehen Pflanzenöle wie Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Oliven- und Raps- oder Distelöl. Spitzenreiter in Sachen Vitamin-E-Gehalt ist das Weizenkeimöl. Bereits etwas weniger als ein Esslöffel reicht, um den Tagesbedarf an Vitamin E zu decken. Vitamin E steckt aber auch in Leinsamen, Sonnenblumensamen, Nüssen, Mandeln.

Also ab sofort beginnen wir bereits mit dem Frühstück unsere Vitamin-E-Bilanz in den positiven Bereich zu bringen: Wir streuen übers morgendliche Müsli ein wenig Leinsamen (10 g Leinsamen enthalten 16 mg Vitamin E). Und dazu gibt es einige Haselnüsse (40 g enthalten 10,5 mg Vitamin E). Mittags genießen wir z. B. Süßkartoffeln (100 g enthalten 7 mg Vitamin E). Doch damit nicht genug, auch in Obst und Gemüse steckt jede Menge Vitamin E: Pro 100 g enthält etwa Paprika 3 mg, ähnlich viel stecken auch in 100 g Mango. Sie mögen lieber Avocado? 100 g enthalten 2 mg Vitamin E. Gar nicht so kompliziert, unseren Körper mit Vitamin E zu versorgen.

Dazu noch ein Tipp

Wir sollten auf unseren Vitamin-C-Haushalt achten. Denn ist in unserem Körper genügend Vitamin C vorhanden, unterstützt dies die Aufnahme und die Wirkung von Vitamin E. Außerdem regeneriert Vitamin C bereits verbrauchtes Vitamin E im Körper.

Wer braucht wie viel?


Erwachsene benötigen zwischen 12 und 15 Milligramm pro Tag. Frauen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) als Richtwert, täglich 12 mg Vitamin E mit der Nahrung aufzunehmen. Männern werden 13 bis 15 mg empfohlen, Schwangeren 13 mg und stillenden Frauen 17 mg. Gut zu wissen: Mit zunehmendem Alter (ab ca. 65 Jahre) sinkt der Bedarf.

Woran erkennen wir einen Mangel?

Die gute Nachricht zuerst: Bei einer ausgewogenen pflanzenbasierten, vitalstoffreichen Ernährung mit ausreichend gesunden Fetten kommt ein Vitamin-E-Mangel höchst selten vor. Außerdem kann unser Körper Vitamin E in seinem Fettgewebe und in der Leber speichern, so dass er – kurzzeitig – seinen Bedarf aus diesem Speicher ausgleichen kann. Tritt dennoch ein Mangel auf, äußert der sich mit diffusen Symptomen, die von Müdigkeit über Leistungs- und Konzentrationsschwäche bis hin zu trockener und faltiger Haut reichen können. Ein dauerhafter Mangel kann dazu führen, dass die Muskeln an Kraft und Größe verlieren und die Neuronen in den Nervensträngen und im Rückenmark entarten.

Wichtig: Es gibt eine Reihe von Krankheiten, bei denen die Aufnahme von Vitamin E im Darm vermindert werden kann. Dazu gehören zum Beispiel: Zöliakie, Morbus Crohn, Gallenwegserkrankungen oder eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Was müssen wir beachten?

Wer gleichzeitig Eisenpräparate zu sich nimmt, sollte mindestens zwei Stunden Abstand zur Verwendung von Vitamin E einhalten, Eisen vermindert die Wirkung von Vitamin E. Und in Einzelfällen ist bei gleichzeitiger Einnahme von Blutgerinnungshemmern (Vitamin-K-Antagonisten, z. B. Marcumar) deren Wirksamkeit herabgesetzt. Die Blutgerinnung muss in diesen Fällen überwacht werden. Wer über längere Zeit hohe Vitamin-E-Dosen zu sich nimmt, muss u. U. damit rechnen, dass Magen-Darm-Probleme auftreten. Überschreiten Sie deshalb die jeweiligen Tages-Höchstwerte nicht oder fragen Sie sicherheitshalber Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. 

Dr. Cordula Stiepel, Ernährungswissenschaftlerin bei der Alsitan GmbH empfiehlt hochkonzentriertes Vitamin E

„Untersuchungen haben gezeigt, dass nur jeder Zweite ausreichend Vitamin E entsprechend den Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) zu sich nimmt. Um die regelmäßige Zufuhr im Alltag so einfach wie möglich zu machen, haben wir uns für natürliches, pflanzliches und hochkonzentriertes Vitamin E in flüssiger Darreichungsform entschieden. Mit der Pipettenflasche lässt sich das Vitamin ganz nach Bedarf dosieren. Alsiroyal® Vitamin E Tropfen haben einen neutralen Geschmack und eignen sich sowohl zum Anreichern von herzhaften als auch süßen Speisen. Sie können aber auch pur genommen und in die tägliche Hautpflege integriert werden. Denn Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, ist also auch für die Hautzellen wertvoll.“

Vitamin E aus dem Reformhaus®

Alsiroyal® Vitamin E Tropfen: Hochkonzentriertes Zellschutzvitamin E in Sonnenblumenöl. Die Tropfen sind vegan, gluten-, laktose- und fruktosefrei. Täglich 1 bis 6 Tropfen (1 Tropfen enthält 24 mg Vitamin E) pur oder in Speisen wie z. B. Salat oder Müsli.

SALUS, Vitamin E Kapseln: Freiverkäufliches Arzneimittel zur Vorbeugung von Vitamin-E-Mangelerscheinungen. 1 Kapsel enthält als Wirkstoff 270 mg RRR-α-Tocopherol ( 400 I.E. natürliches Vitamin E)

Vitamin E von außen: • Bergland Vitamin E Hautöl: Anti-Aging-Pflege für anspruchsvolle, trockene Haut mit pflanzlichem Vitamin E und hochwertigen Pflanzenölen wie Macadamia-, Jojoba- und Mandel-Öl fördert den Hautstoffwechsel.

• Dr. Grandel LIPIGRAN Weizenkeimöl: Das reine, mild schmeckende Weizenkeimöl ist reich an natürlichem Vitamin E. Nach Gebrauch kühl und dunkel aufbewahren.

Dr. Grandel VOLLGRAN Weizenkeime: Die Keime des Weizens, gereinigt und schonend fermentiert, aber nicht geröstet schmecken angenehm nussig und sind reich an Eiweiß, Ballaststoffen und – Vitamin E!

Vitaquell Weizenkeimöl mit Sanddorn: Das fruchtig-mild-getreidig schmeckende Öl – eine Mischung aus raffiniertem und gepresstem Weizenkeimöl – ist reich an Vitamin E. Passt perfekt zur vegetarisch-veganen Küche. Kühl aufbewahren.


Empfehlen über:

Weiterscrollen, um zum nächsten Artikel zu gelangen