In Lebensmitteln wie Haferflocken steckt Silizium © Timmary - stock.adobe.com

Das Schönheits-Spurenelement Silizium

Für ein straffes Bindegewebe und feste Nägel

Stand: 29.04.2021 (12.05.2021)

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Silicium oder Silizium – über die Schreibweise kann man streiten, (beides ist möglich). Einigkeit herrscht hingegen darüber, dass Silizium ein unverzichtbares, Schönheits-Spurenelement für strahlende Haut, kräftige Haare und feste Nägel ist. Wir müssen es also unserem Körper durch unsere Ernährung zur Verfügung stellen.


Kennen Sie die Pflanze Ackerschachtelhalm, auch Zinnkraut genannt? Das farnartige Gewächs ist die Pflanze mit dem höchsten Siliziumgehalt. Versuchen Sie doch einmal, die Schachtelhalmstängel zu zerreißen. Sehr wahrscheinlich werden Sie scheitern. Silizium macht die Stängel ebenso biegsam wie stabil, einfach unverwüstlich! In unserem Körper übernimmt das Spurenelement Silizium eine ähnliche Aufgabe.

Warum brauchen wir Silizium?

Silizium ist in jeder einzelnen Zelle des menschlichen Körpers aktiv. Es ist verantwortlich für deren Aufbau und Wachstum und unterstützt so die Konstruktion aller bindegewebsartigen Strukturen. Silizium verleiht unserem Bindegewebe Stabilität, indem es die Bildung von Kollagen und Elastin fördert. Elastin hält das Bindegewebe – wie der Name schon andeutet – elastisch. Kollagen fördert seine Festigkeit. Fehlt im Bindegewebe Silizium, verliert es an Elastizität und Stabilität. Ein schwaches Bindegewebe – die von vielen Frauen gefürchtete Cellulite – kann jedoch mehr sein, als nur ein kosmetisches Problem. Denn das Bindegewebe spielt eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit: Es unterstützt einerseits den Nährstofftransport zu den Zellen und andererseits den Abtransport schädlicher Zellgifte.

Damit nicht genug. Silizium kann das bis zu 300-fache seines Eigengewichtes an Wasser binden. Kein anderer Stoff ist in der Lage, diese Mengen zu binden. Dadurch sorgt Silizium für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt im Körper, ohne den unser Stoffwechsel nicht funktionieren würde. Neben Sehnen, Bändern und Knorpeln profitiert auch unsere Haut von dieser Fähigkeit. Sie hilft ihr, Feuchtigkeit zu speichern und so die Spannkraft der Haut zu erhalten.

Wo steckt wie viel Silizium drin?


Von Natur aus sind nur insgesamt etwa 1,5 Gramm Silizium im menschlichen Organismus gespeichert – in unserem Bindegewebe, in der Haut, den Knochen, ja sogar im Zahnschmelz. Da unser Körper Silizium nicht selber produzieren kann, ist er darauf angewiesen, dass wir es ihm mit der Nahrung zuführen. Grundsätzlich steckt Silizium in zahlreichen Lebensmitteln, jedoch häufiger in pflanzlichen als in tierischen.

Reich an Silizium ist vor allem Vollkorngetreide. Aber auch in Hülsenfrüchten und Obstsorten wie Bananen, Erdbeeren, Weintrauben oder Birnen steckt das Spurenelement. Spinat, Erbsen oder Paprika und Kartoffeln sollten ebenfalls immer wieder auf unserem Speiseplan stehen. Spitzenreiter unter den Silizium-Lieferanten ist Braunhirse. In nur 100 Gramm stecken bereits etwa 500 Milligramm Silizium. Dicht gefolgt von Hafer. Er enthält pro 100 Gramm 425 Milligramm Silizium. Zum Vergleich: Jeweils 100 Gramm grüne Bohnen enthalten 10 Milligramm des Spurenelements, Bananen 8 Milligramm und Kartoffeln 6 Milligramm. Auch Getränke wie Wasser und Kaffee liefern unserem Körper Silizium.

Abwechslungsreich ernähren

Allerdings kommt es nicht nur darauf an, wie viel Silizium in einem Lebensmittel steckt. Ganz entscheidend ist auch, wie gut unser Körper dies aufnehmen kann. Denn die Siliziummoleküle in pflanzlichen Lebensmitteln sind relativ groß, sodass sie von unserem Körper oft nicht vollständig genutzt werden können und nur ein Teil verwertet wird. Der Rest wird über die Nieren und den Darm ungenutzt ausgeschieden. Zum Beispiel werden etwa 50 % des im Getreide befindlichen Siliziums vom Organismus verwertet. Silizium aus grünen Bohnen kommt mit über 40 % im Körper an, das aus Bananen jedoch nur zu 3 %.

Grundsätzlich gilt, wer sich abwechslungsreich pflanzenbasiert ernährt, nimmt auf diese Weise bis zu 25 Milligramm Silizium täglich zu sich. Nur wenn sehr wenig Gemüse und Getreide auf dem Speiseplan stehen, stattdessen aber viele tierische Produkte, kann es problematisch werden, den Körper mit Silizium zu versorgen. Denn: Milch, Wurst und Fleisch enthalten kein Silizium.

Wer braucht wie viel?


Silizium gilt als nicht essenzieller Nährstoff. Deshalb wurde bislang von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) kein Referenzwert zur täglichen Aufnahme von Silizium herausgegeben. Den unterschiedlichen Einschätzungen von WissenschaftlerInnen zufolge geht man jedoch davon aus, dass unser Körper täglich zwischen 10 und 50 Milligramm Silizium benötigt.

Woran erkennen wir einen Mangel?

Von einem Mangel wollen WissenschaftlerInnen erst sprechen, wenn Silizium als essenzielles Spurenelement eingestuft wird. Solange handelt es sich um eine Unterversorgung. Als Anzeichen einer Unterversorgung gelten: brüchige Nägel, Haarausfall vorzeitige Hautalterung oder Juckreiz. Und bei folgenden Krankheiten ist eine veränderte Siliziumkonzentrationen im Körper bekannt: Diabetes mellitus, Nierensteinen, Arteriosklerose und Neurodermitis. Möglicherweise kann Silizium auch zur Knochengesundheit beitragen. In Bevölkerungsstudien fanden ForscherInnen heraus, dass ein Zusammenhang zwischen siliziumreicher Ernährung und einer höheren Knochendichte bestehen könnte. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass Menschen, die mehr als 40 Milligramm Silizium über die Nahrung zu sich nehmen, stabilere Knochen haben, als Menschen, bei denen die tägliche Zufuhr bei weniger als 16 Milligramm liegt.

Was müssen wir beachten?

Mit zunehmendem Alter nimmt der Siliziumanteil im Körper schleichend ab. Ab dem 40. Lebensjahr wird das körperlich spür- und sichtbar, z. B. am Erscheinungsbild der Haut. Jetzt braucht der Körper ausreichend Silizum, damit er seinen Regenerationsmechanismus aktivieren kann. 

Tipps von der Expertin:

Fabienne Rupp, silicea Produktmanagerin, Anton Hübner GmbH & Co. KG

„Kieselsäure enthält das lebenswichtige Spurenelement Silicium. Es fördert die Bildung von Kollagen und Elastin und sorgt so für die Elastizität und Festigkeit des menschlichen Bindegewebes, das ganz entscheidend zur Gesundheit des gesamten Organismus‘ beiträgt. So ist ein elastisches Bindegewebe auch die Grundvoraussetzung für gesundes, kräftiges Haar, feste Fingernägel und straffe Haut. Da der Körper Silicium nicht selbst produzieren kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden – dies gelingt nicht immer. Hier kann Hübner Original silicea® Balsam helfen. Dazu einfach täglich 1 Messlöffel (15 ml) mit Wasser verdünnt zwischen den Mahlzeiten einnehmen – und die Schönheit nachhaltig von innen unterstützen.“

Silizium aus dem Reformhaus®

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