Niacin

Vitamine essen

Stand: 12.09.2016

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Wer fit sein will, braucht Niacin. Die auch Vitamin B3 genannte Stoffgruppe hat besondere Bedeutung für Energiestoffwechsel und Regenerationsfähigkeit des Körpers und ist unerlässlich für ein funktionierendes Nervensystem. Typische Mangelerscheinungen, die in Mitteleuropa sehr selten vorkommen, sind Müdigkeit, Durchfall und die Hautkrankheit Pellagra.

Wo steckt es drin?

Der Körper kann Niacin aus der Aminosäure Tryptophan selbst bilden oder über die Nahrung aufnehmen. Das Vitamin steckt in vielen Lebensmitteln. Ergiebige Quellen sind Milch und Milchprodukte, Eier und Fleisch sowie Erdnüsse, Vollkornprodukte und Hefe.

Wie essen?

Niacin ist wasserlöslich und geht beim Kochen teilweise ins Kochwasser über. Gegenüber dem Erhitzen und langer Lagerung zeigt sich das Vitamin weitgehend unempfindlich.

Wie viel brauchen wir?

Für Erwachsene wird eine Tagesdosis zwischen 15 und 20 Milligramm empfohlen. Nebenwirkungen sind nur bei extrem hohen Dosierungen möglich, die mit einer normalen ausgewogenen Ernährung praktisch ausgeschlossen sind.

Wer braucht viel?

Schwangere und stillende Mütter haben einen erhöhten Bedarf. Bei extrem einseitiger Ernährung mit Mais und Hirse kann eine Unterversorgung drohen, weil Niacin aus diesen beiden Pflanzen schlecht verwertbar ist.

 

Das schmeckt

Schneller Pfannkuchen (eine Portion):

  • 2 Eier
  • 4 EL Mehl
  • 1 - 2 EL Milch
  • ½ Apfel
  • 1 EL Öl

Alle Zutaten in eine Tasse geben und verrühren. Öl in der Pfanne erhitzen und Teig langsam ausbacken.

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