Gut fürs Wohlbefinden und die Balance: Tee trinken © Westend61 / Uwe Umstätter

Mein wunderbares Basen-Wochenende

Ein Basisches Wellness-Wochenende für zu Hause

Stand: 27.01.2021

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Sich einfach mal nur auf das eigene Wohlbefinden konzentrieren und am Montag gestärkt und leicht in die neue Woche starten – das gelingt mit einem basischen Wellness-Wochenende zu Hause. Alle Tipps lesen Sie im folgenden Beitrag.

Wie wäre es mit einem wunderbaren Wellness-Wochenende? Dafür brauchen Sie kein teures Hotel, das können Sie auch zu Hause genießen – indem Sie sich von Freitagabend bis Montagmorgen einfach nur viel Gutes gönnen. Sie dürfen in dieser Zeit lecker essen, sich in der Badewanne räkeln, sich den Wind um die Nase pusten lassen und können nebenbei sogar Gewicht loswerden. Einzige Bedingung: Sie müssen auf die richtigen Zutaten setzen: auf Gemüse, Obst, Kräuter und andere basische Lebensmittel, auf Wasser, Kräuter-Tees und wohltuende Bäder. Denn damit regulieren Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt binnen kurzer Zeit. Und das werden Sie schnell positiv spüren.

Vereinfacht gesagt: Wir wollen den Stoffwechsel in unserem Körper bzw. dessen Selbstreinigungskräfte mal wieder ein wenig pushen. Denn hier geht es pausenlos rund und dabei werden Säuren produziert: Der Magen braucht Salzsäure, um Nahrung zu verdauen, die Nieren entsorgen Gifte und bilden dafür Harnsäure. Diese Vorgänge müssen, um gut zu funktionieren, in einem neutralen bis leicht basischen Milieu ablaufen mit einem pH-Wert zwischen 7,37 und 7,43. Deshalb besitzt unser Körper sogenannte Puffersysteme, etwa im Blut oder in der Lunge, die ein Zuviel an Säuren abfangen und entfernen.

Wenn der Säure-Basen-Haushalt Unterstützung braucht

Doch manchmal sind unsere Stoffwechselorgane – Niere, Leber, Darm, Lunge, Haut – überfordert und schaffen es nicht mehr, die Säuren abzubauen. Zu viel Eiweiß, zu viele Süßigkeiten, Fastfood oder Alkohol erhöhen die Säurebildung ebenso wie hastiges Essen oder ständiger Bewegungsmangel. Auch Stress, Wut, Angst und andere negative Gefühle machen uns auf Dauer sauer, im besten Sinne des Wortes. Die Folgen: Wir fühlen uns abgeschlagen und erschöpft, schlafen schlecht oder unruhig, bekommen Allergien aller Art, leiden unter Kopf- und Rückenschmerzen oder dem Reizdarm-Syndrom. Oft lagern sich auch vermehrt Fettpolster ab, wir nehmen zu und das natürlich an den falschen Stellen. Und wenn wir nicht gegensteuern, können wir sogar ernsthaft erkranken.

Die moderne Medizin sieht in einem langfristig gestörten Säure-Basen-Haushalt auch eine Ursache für u. a. Arthrose, Gicht und Rheuma, für Magen-Darm-Probleme oder auch Herzbeschwerden. Dabei lässt sich der Säure-Basen-Haushalt gezielt unterstützen, wenn wir ihn mit mehr Basen bzw. mit alkalisch wirkenden Substanzen füttern. Alle Lebensmittel lassen sich nämlich in Säure- oder Basenbildner einteilen. Und während unserer Wochenend-Kur kommen eben nur Basenbildner auf den Tisch. Dazu zählen Obst und Trockenfrüchte, vor allem Gemüse und Kräuter. Außerdem Keimlinge und Sprossen, Nüsse und Mandeln, Hirse, Buchweizen und Quinoa. An Fetten sind hochwertiges Lein-, Oliven-, Hanf- oder Rapsöl erlaubt und natürlich sollten wir grundsätzlich bei allen Zutaten auf Bio-Qualität achten.

Machen Sie den Test: Bin ich "Sauer"?

Bitte beantworten Sie folgende Fragen mit Ja oder Nein:

  • Neigen Sie zu Knochenbrüchen?
  • Haben Sie Osteoporose?
  • Haben Sie Rheuma, Gicht oder andere Gelenkbeschwerden?
  • Haben Sie Probleme mit den Fingernägeln? Brechen sie häufig ab oder reißen ein?
  • Fühlen Sie sich oft am Ende Ihrer Kräfte?
  • Haben Sie häufig mit Verdauungsproblemen zu kämpfen?
  • Sind Sie oft „grundlos“ traurig?
  • Leiden Sie unter Migräne oder häufigen Kopfschmerzen?
  • Sind Ihre Haare stumpf und fallen immer wieder stark aus?
  • Fühlen Sie sich manchmal wie Ihre eigene Großmutter?

 

Auswertung: Wie viele Fragen haben Sie mit Ja beantwortet?

0: Keine Anzeichen von Übersäuerung.

1–2: Die Möglichkeit einer Übersäuerung besteht. Klären Sie die Ursachen ab. 

3 und mehr: Die Anzeichen für eine Übersäuerung sind deutlich! Werden Sie aktiv

Gesunde Vielfalt mit köstlichen Basenbildnern

Vor allem jene Gemüse und Kräuter, die viele Mineral- und Bitterstoffe enthalten, sind geeignet, ein Übermaß an Säuren zu neutralisieren. Dazu zählen etwa Brennnessel und Löwenzahn, die sich schön als Tee zubereiten lassen. Als Basen-Klassiker auf dem Gemüseteller haben sich Grünkohl, Spinat, Fenchel, Artischocken oder Gurken bewährt. Diese können Sie dünsten oder zu Smoothies verarbeiten. Auch Avocados sind Basenspender und nicht zu vergessen: Die Kartoffel ist ein Basen-Favorit!

Tabu sind hingegen alle Säurebildner. Darunter fallen Weißmehl- und Vollkornprodukte, Reis und Nudeln, auch Eier und Milchprodukte, Kaffee und Kuchen, Süßigkeiten und Alkohol.

Nicht vergessen: zwei bis drei Liter trinken!
 

Ganz elementar für unsere Wochenende: Nur indem Sie ganz viel Wasser und Kräutertee trinken, können unerwünschte Stoffe über die Nieren unseren Körper verlassen. Auch ungesüßte Saftschorlen sind erlaubt. Smoothies sind genial, weil sie auch sättigen, und sogar ein Soja-, Hafer- oder Mandeldrink darf es gern mal sein.

Der Wochenend- Plan

 

FREITAGABEND

Beginnen Sie am Freitagabend mit einem Basenbad. Das können Sie am Sonntag wiederholen. Das Baden hilft, die überschüssigen Säuren über die Schweißdrüsen der Haut abzubauen. Die Haut ist bekanntlich unser größtes Organ und scheidet täglich rund einen halben Liter Flüssigkeit und damit Stoffwechselprodukte aus. Diesen Vorgang können wir durch das Basenbad aktiv unterstützen. Schöne Haut gibt’s gratis dazu: Denn ein basisches Bad aktiviert auch die Selbstfettung der Haut. Aber auch eine basische Dusche oder ein Fuß- oder Handbad mit einem guten pH-Wert fördern schon die Entsäuerung des ganzen Organismus.

Verstärkend können Sie Ihren Stoffwechsel mit einer Bürstenmassage anregen. Mit kreisenden Bewegungen zuerst vom Fuß bis zum Oberschenkel, erst über den rechten, dann den linken Arm mit einer Bürste kreisförmig streichen. Anschließend Schultern, Brust, Bauch und Rücken massieren. Danach gehen Sie früh zu Bett und gönnen sich ausreichend Schlaf. Zur Unterstützung einen Gute-Nacht-Tee trinken.

Tipp: Über Nacht können Sie zusätzlich auch noch basische Strümpfe tragen.

SAMSTAG UND SONNTAG

Zum Frühstück: Beide Tage beginnen mit einem basischen Müsli. Der basische Frühstückbrei von M.Reich oder MorgenStund’® von P. Jentschura® eignen sich perfekt als Basis. Nur mit heißem Wasser aufquellen lassen und mit regionalen Früchten der Saison, dazu mit Banane, Nüssen, Mandeln oder Mandelmus, mit Zimt, Leinsamen oder einem Schuss Leinöl (z. B. von Dr. Budwig) ergänzen.

Am Vormittag: Ab nach draußen für einen langen Spaziergang. Unser Körper scheidet überschüssige Säuren ja auch über die Lunge bzw. das Atmen aus. Das kommt im Alltag meist viel zu kurz, vor allem bei überwiegend sitzender Büro-Tätigkeit.

Machen Sie daher am Samstag und Sonntag jeweils einen langen Spaziergang an der frischen Luft, im Wald oder im Stadtpark. Wenn Sie es sportlicher mögen, setzen Sie sich aufs Rad oder joggen Sie eine Runde. Aber Achtung: bloß nicht auspowern, denn das fördert wiederum die Säurebildung in den Muskeln und wäre kontraproduktiv. Die Bewegungs-Einheit sollte moderat verlaufen.

Mittagessen: Hier greifen Sie beherzt zu gesundem Gemüse. Auch Salate sind mittags erlaubt, nur am Abend sollten Sie darauf verzichten, da Salat schwer verdaulich ist. Hülsenfrüchte und Kartoffeln machen schön lange satt. Eine basische Grundlage bietet hier auch der TischleinDeckDich®-Brei von P. Jentschura®.

Nachmittag: Jetzt gönnen Sie sich die Muße, die Sie unter der Woche selten finden.  Tun Sie nur, was Ihnen gefällt und Freude macht: lesen, Musik hören, eine Siesta einlegen, meditieren oder auch nur vor sich hin träumen. Hier geht es ums Runterkommen vom Stress der Woche. Am besten schalten Sie Smartphone und TV ganz aus. Dann bleiben Sie ungestört.

Abendessen: Am Abend können Sie sich zum Beispiel eine Portion Pellkartoffeln und dazu Avocado-Creme zubereiten. Die Creme können Sie aus einer reifen Avocado, mit etwas Salz, Pfeffer und dem Saft einer halben Zitrone zubereiten. Das geht schnell und ist aus basischer Sicht perfekt. Denn die Zitrone schmeckt zwar sauer, ist aber ein Basenbildner und liefert zudem Vitamin C.

Alternativ eignet sich gedünstetes Gemüse, eine Gemüsesuppe oder auch ein Smoothie (etwa aus Avocado und Gurken) als perfektes Abendessen. Und nochmal zur Erinnerung: Vergessen Sie nicht das Trinken von Wasser und Kräutertees (z. B. die Basen Aktiv Kräutertees von SALUS).

MONTAGMORGEN

Sie werden sehen: Heute springen Sie gut gelaunt und erholt aus den Federn. Und wenn Sie Lust haben, können Sie natürlich auch noch länger mit dem basischen Ernährungs- und Wohlfühlprogramm fortfahren. Warum nicht gleich wieder am nächsten Wochenende? Vielleicht haben ja auch Ihr Mann oder die beste Freundin Lust mitzumachen?

Im Frühjahr empfiehlt sich ohnehin eine längere basenbasierte Kur. Dann gibt es auf den Märkten wieder viel frisches Gemüse, an dem Sie sich genussvoll satt und vor allem gesund essen können.

Diese Lebensmittel sind erlaubt (PDF)

Gut zu wissen: Die 80:20-Regel

Um nach einer Basenkur nicht wieder sauer zu werden, wird eine 80:20-Regel empfohlen: Pro Mahlzeit sollten 80 Prozent basische Lebensmittel mit 20 Prozent sanften Säurebildnern kombiniert werden wie Nudeln und Reis, Vollkornbrot und Milchprodukte. Wenn Sie dazu also stets reichlich gedünstetes Gemüse essen, bleibt Ihr Säure-Basen-Haushalt auch langfristig ausgeglichen. 


Diese Produkte aus dem Reformhaus® machen Ihre Basen-Wellnesskur zum Erfolg

SALUS

  • Basen-Aktiv Kräuter Boost (flüssig oder als Tabletten)
  • Basen-Aktiv Tee (40 Teebeutel), z. B. Brennnessel-Linde oder Mariendistel-Löwenzahn

M. Reich:

  • BasenSalz: Basisches Körperpflegesalz zur gezielten Entsäuerung
  • BasenBrei: Komposition aus 8 hochwertigen Zutaten
  • BasenTee: Basischer KräuterTee aus 28 ausgewählten Zutaten.

ARYA LAYA:

  • Basisches Badesalz: Bringt den Säure-Basen-Haushalt in Balance

Hübner

  • Basis Balance® Mineralstoffe Pur: Basisches Pulver zum Einrühren in Speisen
  • Mariendistel L-Tonikum (für die Leber): Zur Unterstützung der Verdauungsfunktion

P.Jentschura

  • MeineBase® und BasenSchauer®: Badezusatz und Duschgel
  • WurzelKraft®: Pflanzliches Feingranulat aus über 100 Pflanzen
  • MorgenStund'® und TischleinDeckDich®: Basischer-Brei (süß und herzhaft)

Unsere Seminar-Tipps:

Mein Online-Fastenkurs - Zeit für mich!

Individuell betreutes Fasten in den eigenen vier Wänden!

Ganz wie im Präsenzseminar erfahren Sie online alle Hintergrundinformationen zum Fastenprozess, zur Fastenverpflegung, Darmhygiene und der täglichen Aktivierung. Sie folgen dem strukturierten, auf den Fastenerfolg ausgerichteten Tagesablauf und schließen den Tag mit Einzel- oder Gruppengespräche ab. Dieser individuelle Austausch ermöglicht Ihnen, den Prozess des Wandels achtsam zu erleben.

 

Basen Fasten aktiv

Bewusst bewegt geniessen!

Nutzen Sie diese Woche und bringen Sie sich in Kontakt mit Ihrer inneren Stimme. Begeben Sie sich auf den Weg zu mehr Vitalität und Lebensfreude. Reflektieren Sie in der Gruppe und im Austausch mit kompetenten Fastenleiterinnen ihr Fastenerlebnis.
Spüren Sie, wie sich Basenfasten und bewusste Bewegung ergänzen und erleben Sie, wie aus Verzicht neue Fülle entstehen kann.

Mehr Informationen unter www.akademie-gesundes-leben.de oder telefonisch: 06172/300 98 22

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