Eisen ist wichtig für eine gesunde Ernährung ©Drobot Dean - stock.adobe.com

Mehr Sauerstoff dank Eisen

Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement

Stand: 18.03.2021 (01.04.2021)

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Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Unser Körper braucht es, um Sauerstoff über das Blut in die Zellen zu transportieren, damit die Zellen des Körpers atmen können.

Eisen für die Zellatmung


Um es gleich am Anfang zu sagen: Ohne Eisen überleben wir nicht. Obwohl es nur in sehr geringer Konzentration von 3 bis 5 g in unserem Körper vorkommt – eben ein Spurenelement – spielt Eisen eine große Rolle für das Funktionieren des Organismus’. Anders gesagt: Unser Körper braucht Eisen genauso, wie wir die Luft zum Atmen brauchen. Regelmäßig und zuverlässig!

Denn Eisen ist für die Zellbildung, vor allem für die sogenannte Zellatmung wichtig. Nur mithilfe von Eisen kann der Sauerstoff, den wir über unsere Lunge aufnehmen, an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin gebunden werden. Über unser Blut wird er dann im ganzen Körperverteilt und bis in den kleinsten Zellen zur Energiegewinnung genutzt – auch für unsere Muskeln: Myoglobin, ein Muskelprotein, bindet Eisen besonders effektiv und versorgt damit unsere Muskeln mit Sauerstoff.

Aufnahme über die Nahrung 

Etwa 70 Prozent des Eisens, das unserem Organismus zur Verfügung steht, fließt ständig durch unsere Blutbahnen. Fehlt es, führt das bei Erwachsenen nicht nur zu einer Einschränkung der körperlichen, sondern auch der geistigen Leistungsfähigkeit.

Leider kann unser Körper Eisen nicht selbst produzieren. Er ist darauf angewiesen, dass wir es ihm über die Nahrung zur Verfügung stellen. Bei der Aufnahme von Eisen sind FleischesserInnen zwar im Vorteil, weil der Körper das zweiwertige Eisen aus tierischen Lebensmitteln leichter aufnehmen kann als das dreiwertige pflanzliche Eisen. Trotzdem müssen sich VegetarierInnen und VeganerInnen keine Sorgen um einen möglichen Eisenmangel machen – denn sie können die Bioverfügbarkeit eisenreicher pflanzlicher Lebensmittel steigern.

Vitamin C oder Vitamin-C-reiche Nahrungsmittel wie Orange, Paprika oder Brokkoli fördern die Aufnahme von Eisen. Wer dann noch beachtet, dass Kaffee und schwarzer Tee, Reis und Rhabarber besser nur maßvoll genossen werden sollten, weil sie die Eisenverfügbarkeit hemmen, wird im Normalfall keine Schwierigkeiten haben, die empfohlene Tagesdosis 10 mg (für Männer) und 15 mg (für Frauen) zu erreichen.

Das bestätigt auch Prof. Dr. Markus Keller, der sich wissenschaftlich mit diesem Thema beschäftigt hat: „Tatsächlich sind VegetarierInnen und VeganerInnen nicht häufiger von Eisenmangelanämie betroffen als FleischesserInnen.“ Reicht das nicht aus und in besonderen Situationen wie Schwangerschaft oder Stillzeit oder im Alter, wenn die Resorptionsfähigkeit von Eisen nachlässt, kann es sinnvoll sein, zusätzlich Eisen-Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. 

Sie haben Fragen?

Sie möchten wissen, wie Sie Ihren Körper optimal mit Vitalstoffen – ob Eisen oder z. B. auch Magnesiumversorgen können? Simone Stauder, Gesundheitsberaterin mit 25Jahren Reformhaus® Erfahrung, steht telefonisch mit Rat und Tat zur Seite.

Sie erreichen sie montags von 10–11 Uhr und von 18–19 Uhr
unter der Telefonnummer:040 / 280 581 927

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