Familie von Sobbe importiert Roten Ginseng

Im Namen der Wurzel: Roter Ginseng

Seit 40 Jahren importiert KGV die Naturarznei

Stand: 02.10.2020

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Seit 40 Jahren importiert das Unternehmen KGV (Korea Ginseng Vertriebs GmbH) Roten Ginseng nach Deutschland. Seit 2013 ist das Naturarzneimittel im Reformhaus® erhältlich. Wie alles anfing und was sie glücklich macht bei ihrem Tun, erzählen die Geschäftsführer Marion und Benno von Sobbe.

Auch wenn sie 40 Jahre zurückliegt, aber an ihre erste Reise 1980 nach Seoul erinnert sich Marion von Sobbe heute noch in allen Einzelheiten. Anlass bot die Jahres-Konferenz der Generalimporteure von Rotem Ginseng, diese flogen aus aller Welt nach Seoul. Auch die erst 22-jährige Marion reiste an, denn gerade hatten sie und ihr Vater die Vertriebsrechte für Deutschland erworben, sie wollte sich den internationalen Kollegen vorstellen. Etwas erschrocken musste sie dann feststellen, dass sie die einzige Frau war. „Nur ältere Männer überall“, erinnert sie sich lachend. „Die schauten schön verdutzt, als ich junge Frau da plötzlich aufgetaucht bin.“

Die Chance als Exklusiv-Importeur

Initiator war ihr Vater Waldemar Marzinzik; er hatte erfahren, dass der Posten als Exklusiv-Importeur von Korea Ginseng für die BRD vakant geworden war und fragte seine Tochter: „Wollen wir das zusammen machen?“ Marion war sofort angetan. „Ich habe ja schon als kleines Kind gefragt, wenn es etwas zu essen gab: ‚Ist das gesund?‘ Ich habe das wohl in den Genen“, erzählt sie. Und da sie sich sehr für ferne Kulturen interessierte und in ihrem erlernten Beruf als Zahntechnikerin nicht wirklich glücklich war, sah auch sie ihre Chance.

Anfangs importierten sie den Ginseng verkaufsfertig in Holzdöschen, waren auf Messen präsent, erweiterten ihren Kundenstamm. Später gab es Probleme mit dem Handelspartner in Südkorea, also baute man eine gute Zusammenarbeit mit Nordkorea auf. Bis das Europäische Pharmarecht immer mehr Dokumentationen verlangte, die von dort schwer zu bekommen waren. Seither und bis heute bezieht das Unternehmen nun seinen Roten Ginseng der Spezies Panax Ginseng C.A. Meyer von kleinen Plantagen, die in den bergigen Hochlagen in der südlichen Mandschurei in China liegen.

1987 hatte Marion ihren Mann Benno kennengelernt, 1992 stieg er in die Firma mit ein. Auch er kannte sich gut aus in Asien, war in der Textilbranche tätig. Aber da das Paar Eltern zweier Kinder geworden war, brauchte Marion Unterstützung, Benno wagte den Schritt, gab seinen Job schweren Herzens auf. Heute wissen sie: alles richtig gemacht! Ihr Geschäft ernährt Familie und acht Mitarbeiter. Aber die größte Motivation ist das Feedback ihrer Kunden. „Unser Ginseng wirkt ja besonders gegen chronische Entzündungen. Und es macht uns einfach froh und dankbar, dass wir Gutes tun.“ Menschen mit Rheuma, Gicht oder MS teilen ihnen mit, dass sie weniger oder keine Schmerzen mehr hätten, sich gestärkt fühlen, sogar das Cortison reduzieren können. Und da ihr Ginseng als Arzneimittel zugelassen ist, sind von Sobbes auch zunehmend als Redner auf Kongressen ganzheitlich orientierter Ärzte gefragt.

In Asien gilt Ginseng seit jeher als eines der besten Mittel der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). „Die Menschenähnliche“ – chinesisch von ‚jen‘ Mensch und ‚shen‘ ähnlich – bedeutet der Name, denn die verzweigte Wurzel erinnert optisch an eine Miniaturausgabe des Menschen. Immerhin sechs Jahre Zeit braucht sie in der Erde, bis sie ihre Kräfte, die Ginsenoside, voll entwickelt hat. Als adaptogene Pflanze kann sie Körper, Seele, Geist bei Bedarf stärken, zugleich entspannen und beruhigen. Sie enthält Vitamin C und B-Vitamine, Mineralien, Enzyme, Spurenelemente. Studien bestätigen die regulierende Wirkung bei Bluthochdruck, Diabetes, Stress, Burnout und in der palliativen Krebstherapie, um die Begleiterscheinungen von Chemotherapie zu mildern.

Freilich erfordert der Anbau von den Bauern viel Geduld und Know-how. Dabei arbeiten sie bewusst nachhaltig und forsten nach der Ernte junge Bäume auf, sodass die Erde sich wieder mit Nährstoffen anreichern kann. Benno und Marion von Sobbe versuchen, regelmäßig im September bei der Ernte dabei zu sein. „Es ist beinahe ein heiliges Erlebnis“, berichten sie. Mit einem schonenden Dämpfungsverfahren, das die rote Färbung erzeugt und die Kraft der Ginsenoside noch verstärkt, wird ihr Ginseng in Deutschland zu Extraktkapseln, Tee, Wurzelscheiben und Tabletten verarbeitet – Produkte, die sie alle selber nutzen. Auch ihr Sohn Lennart (22) ist inzwischen in die Firma eingestiegen – und so startet ein Familienprojekt, das vor vier Jahrzehnten eher klein und zufällig begann, bald in die nächste Generation.

Ob in Extrakt-Hartkapseln, Tabletten, Wurzelpulver-Kapseln oder als Instant Tee – die Kraft der Ginsenoside des Roten Ginseng können bei Bedarf stärken und entspannen.

Einen Überblick über das Sortiment finden Sie im Reformhaus® Shop >>

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