Kurkuma bringt Farbe auf den Teller und Vitalstoffe in den Körper

Gelbwerter Vorteil: Kurkuma

Ingwergewächs als Wurzel gegen manches Übel

Stand: 31.08.2020 (31.08.2020)

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Kurkuma bringt Farbe auf den Teller und Vitalstoffe in den Körper: Das leuchtend gelbe Ingwergewächs gilt als Wurzel gegen viele Übel.

In der ayurvedischen und der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird Kurkuma seit jeher als Mittel gegen Verdauungs-, Leber- und Gallen-Beschwerden eingesetzt. In jüngster Zeit beschäftigen sich viele Untersuchungen und Studien mit den Möglichkeiten, die Kurkuma als Mittel zur Schmerzlinderung und zur Cholesterinsenkung, möglicherweise auch im Kampf gegen Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Multiple Sklerose und Alzheimer bieten könnte. An den wissenschaftlichen Bestätigungen wird noch gearbeitet, aber es gibt bereits zahlreiche Testreihen mit vielversprechenden Ansätzen. Für den Mediziner Professor Dr. Dietrich Grönemeyer hat Gelbwurz vor allem Potenzial als Schmerzmittel, nachdem in einer Studie bei Patienten mit Arthrose im Knie Kurkumaextrakt mit einem konventionellen Schmerzmedikament verglichen worden war. „Das Ergebnis war, dass Kurkuma die gleiche Effektivität hatte, aber weniger Magen-Darm-Beschwerden verursachte“, so Professor Dr. Grönemeyer.

Freie-Radikale-Fänger: Kurkuma

Eine Orientierung über die gesundheitliche Bedeutung eines Lebensmittels liefert der sogenannte ORAC-Wert. Je höher der ORAC-Wert, desto mehr freie Radikale – Stoffwechselprodukte, die im Verdacht stehen, Krankheiten zu fördern und den Alterungsprozess zu beschleunigen – vermag ein Produkt zu neutralisieren. Gemahlener Kurkuma gehört mit einem ORAC-Wert von rund 127.000 zur absoluten Spitzengruppe der Freien-Radikale-Fänger. Hauptverantwortlich dafür ist der Inhaltsstoff Curcumin, ein starkes Polyphenol, das für den intensiven Gelbton des Wurzelstocks sorgt und unter der Bezeichnung E 100 auch als natürlicher Farbstoff in der Zutatenliste von Nahrungsmitteln auftauchen kann.

Bei experimentellen Versuchen mit Curcumin lassen sich unter anderem entzündungs- und krebshemmende sowie antimikrobielle Wirkungen nachweisen. Es zeigt sich aber auch, dass der Wirkstoff vom menschlichen Körper nur schlecht aufgenommen und zudem schnell wieder ausgeschieden wird. Die Hersteller von Nahrungsergänzungsprodukten aus Kurkuma arbeiten deshalb vor allem daran, durch Verbindungen mit anderen Stoffen oder spezielle Aufbereitung des Extrakts die Wirksamkeit zu verbessern. Curcumin ist kaum wasserlöslich. Deshalb empfiehlt es sich, Kurkuma-Pulver zusammen mit Öl zu sich zu nehmen. Als gesichert gilt auch, dass die Kombination mit Schwarzem Pfeffer dank des Inhaltsstoffs Piperin die Aufnahmefähigkeit um ein Vielfaches verbessert.

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