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Endlich wieder in der Balance

Basische Tage für den Säure-Basen-Haushalt

Stand: 19.01.2022 (08.02.2022)

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Probieren Sie es aus. Gönnen Sie sich drei basische Wohlfühl-Tage und bringen Sie so den Säure-Basen-Haushalt Ihres Körpers in Balance.

Lebten wir noch in der Steinzeit, bestünde unser Speiseplan aus Beeren, viel Grünem, frischen Früchten, Nüssen und Kräutern. Wir würden das zu uns nehmen, was unser Körper basisch verstoffwechselt – und so für Energie, durchlässige Zellwände, gesund strukturierte Eiweißmoleküle und ein prima Bindegewebe sorgt. Das ab und an erlegte Wollhaar-Mammut würde nichts an unserem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt ändern. Heute sieht das leider anders aus. Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Süßigkeiten werden in großen Mengen konsumiert – und die werden sauer verstoffwechselt. Das heißt: der pH-Wert der Körperflüssigkeiten schießt in die Höhe, die Niere leistet Schwerstarbeit, unser sensibles System gerät aus dem Lot. „Wir sind nicht adaptiert an eine säureüberschüssige Nahrung“, sagt Professor Dr. Jürgen Vormann vom Institut für Prävention und Ernährung (IPEV) in Ismaning bei München. Gleichgültig, welche leckeren Produkte die moderne Lebensmittelindustrie offeriert, bleiben wir doch ernährungsmedizinisch und genetisch Jäger und Sammler der ersten Stunde. Was tun?

Alle säurebildenden Lebensmittel meiden, auch wenn sie hohe Nährwerte haben? Der Experte, der viele Jahre an der Freien Universität Berlin forschte, rät: „Haben Sie säurebildende Nahrungsmittel gegessen, nehmen Sie viele Basenbildner zu sich, die die Säuren aus dem Körper transportieren.“ Schaffen wir keinen basischen Ausgleich, muss der Körper – da Säurebildner kaum Vital- und Mineralstoffe enthalten – auf die in Haaren, Zähnen, Nägeln und Knochen gespeicherten Vorräte an Magnesium, Zink und anderen wichtigen Stoffen zurückgreifen. Muskelschmerzen, Haarausfall, Zahnprobleme und Cellulite können die Folgen sein. Das Immunsystem wird geschwächt, Arteriosklerose und Bluthochdruck begünstigt. Um Ihnen die Umstellung auf eine basische Ernährung zu erleichtern, empfehlen wir drei basische Schnuppertage zum Ausprobieren.

DER ERSTE TAG:

  • Da der Säure-Basen-Haushalt auch durch Stress aus dem Gleichgewicht gerät, starten Sie jeden Morgen mit Bewegung an der frischen Luft. Der Sauerstoff entsäuert den Organismus nämlich ebenso wie basisches Essen.
  • Zum Frühstück genießen Sie frisches Obst und eine Portion MorgenStund‘® von P.Jentschura. Der Mix aus hochwertigen Zutaten wie Hirse, Buchweizen, Amarant, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und süßen Mandeln sowie fruchteigener, natürlicher Süße aus Apfel und Ananas können Sie entweder als Brei gekocht oder einfach mit heißem Wasser übergossen genießen.
  • Mittags steht eine Salatplatte aus Feldsalat, Tomaten, Gurke und Kichererbsen mit einem Essig-Öl-Dressing auf dem Speiseplan.
  • Am Abend gibt es eine Gemüsepfanne mit Paprika, Zucchini, Lauch, Pastinake und Champignons. Alles putzen, in mundgerechte Stücke schneiden, in wenig Öl anbraten und mit Kräutern würzen. Salz bindet das Wasser im Körper, das zum Abtransport der Abfallstoffe benötigt wird!
  • Die Zubereitung verbinden Sie mit einer Achtsamkeitsübung: Indem Sie sich ganz auf das, was Sie tun, konzentrieren, können sich Geist und Seele regenerieren.
  • Vor dem Essen helfen Sie Ihrer Leber, ihren Entgiftungsjob zu machen: Füllen Sie eine Wärmflasche mit heißem Wasser. Tauchen Sie einen Waschlappen in heißes Wasser. Gut ausdrücken. Legen Sie sich bequem hin, legen Sie den Waschlappen auf den Bereich der Leber (rechter Oberbauch, direkt unter dem Rippenbogen) und darauf die heiße Wärmflasche. Mit einem großen Handtuch umwickeln Sie sich und ruhen eine Dreiviertelstunde.

DER ZWEITE TAG:

  • Sie starten mit einer Geh-Meditation: Im Rhythmus des Atems und der Schritte wiederholen Sie stumm die Worte „Einatmen – ausatmen“, „Entspannen – loslassen“, „Frieden – Liebe“. Nach einer halben Stunde dürfen Sie sich auf Ihr basisches Frühstück freuen: MorgenStund‘® mit frischem Obst und einem Hauch Agavendicksaft.
  • Vormittags beginnen Sie ein Tagebuch oder Blog mit dem Thema: Was bedeutet Essen für mich? Mit welchen Essgewohnheiten bin ich aufgewachsen? Welche möchte ich ändern? Zum Mittagessen gibt es gebackene Kartoffeln mit Kräutern. Die Kartoffeln halbieren, die Schnittfläche mit wenig Öl bestreichen, Kräuter draufstreuen und circa eine halbe Stunde im Backofen garen.
  • Am Nachmittag steht basische Körperpflege auf dem Programm: Geben Sie drei Esslöffel von MeineBase® oder BasenSalz in 36 °C warmes Badewasser. Das fein gemahlene Pulver u. a. aus Maris Sal, Carneol, Citrine, Chalcedony, Saphire und Onyx unterstützt mit einem pH-Wert von 8,0–8,5 die Haut in ihrer Ausscheidungsfunktion. Und während wir etwa 45 Minuten schön einweichen, genießt unser Teint AbraCaDabra® von P. Jentschura, ein veganes Kosmetikpulver aus vermahlenen Pflanzen (u. a. Weißkohlblätter, Schafgarbe und Ringelblume) und basenbildenden Mineralien.
  • Zum Abendessen gibt es einen Pfannenmix: kleingeschnittene Jack-Frucht, Frühlingszwiebeln, Ananas, Banane, Cashew-Kerne anbraten, mit Kokosmilch ablöschen und sparsam würzen.

DER DRITTE TAG:

  • Sie starten mit morgendlichem Powerwalking! Das schnelle Gehen bringt Ihren Organismus in Wallung. Bleiben Sie achtsam und spüren Sie, wie Ihre Muskeln arbeiten, Ihr Atem schneller wird. Atmen Sie bewusst durch die Nase in den Bauch ein und durch den Mund aus.
  • Zum Frühstück genießen Sie wieder eine Portion MorgenStund‘® mit Obst.
  • Vormittags widmen Sie sich Ihrem Tagebuch: Hat sich Ihr Geschmack durch das basische Essen verändert? Die Verdauung?
  • Das Mittagessen besteht aus sanft gedünstetem Brokkoli, dazu in dünne Scheiben geschnittene, angebratene Möhren und Kräuterseitlinge.
  • Zum Abschluss Ihres basischen Retreats genießen Sie einen Steckrüben-Eintopf: Eine halbe Steckrübe, eine Pastinake und eine Möhre schälen und in Stücke schneiden. Eine Zwiebel fein hacken, alles in etwas heißem Öl andünsten. Mit einem Liter Wasser auffüllen, Gemüsebrühe unterrühren und etwa 45 Minuten garen lassen.

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