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Das Beste gegen Schweißgeruch

Körperhygiene

Stand: 29.09.2016

Ob beim Sport, Radfahren oder bei der Arbeit: Ins Schwitzen kommen wir jeden Tag. Und bei hochsommerlichen Temperaturen allemal. Um unangenehmen Gerüchen vorzubeugen, gibt es im Reformhaus® verschiedene Sticks, Roller und Sprays mit natürlichen Substanzen.

Regelmäßig verwenden

Fast zwei Drittel der Bevölkerung benutzen ein Deo, fand eine Umfrage des Ifak-Instituts heraus. 17 Prozent greifen immerhin hin und wieder zum Deospray oder -stick. Angenehm zu riechen ist also für die Mehrheit der Verbraucher wichtig. Der Schweiß selbst ist geruchsneutral.

Wenn wir nach Schweiß riechen, ist dies die Folge von bester Bakterienarbeit. Sie sind immer auf der Haut vorhanden und zersetzen eifrig die Stoffe aus dem Schweiß. Dabei bilden sich Geruchsstoffe, die in die Nase gehen. Besonders gern treiben Bakterien ihr Unwesen unter den Achseln und in geschlossenen Schuhen.

Die wichtigste Maßnahme gegen das Müffeln ist Waschen. Das beste Deo der Welt kommt nicht gegen alten, durchdringend riechenden Schweiß an. Wer stärker „duftet” oder in Sachen Müffeln auf Nummer sicher gehen will, kann auf verschiedene Produkte zurückgreifen. Sie sollen unangenehme Gerüche tilgen und überdecken sowie einen frischen Duft verleihen.

Deo oder Antitranspirant

Deodorants haben zum Ziel, die Bakterien zu stoppen und durch einen Zusatz an Parfüm eventuell entstehende Gerüche zu überdecken. Antitranspirants hingegen verringern die Schweißsekretion, indem sie die Drüsen vorübergehend verengen. Dadurch kann die Schweißbildung zwischen 20 und 60 Prozent reduziert werden.

Deodorants haben zum Ziel, die Bakterien zu stoppen und durch einen Zusatz an Parfüm eventuell entstehende Gerüche zu überdecken. Antitranspirants hingegen verringern die Schweißsekretion, indem sie die Drüsen vorübergehend verengen. Dadurch kann die Schweißbildung zwischen 20 und 60 Prozent reduziert werden.

Die Temperaturregulation wird dabei zwar kaum beeinträchtigt. Jedoch arbeiten Antitranspirants mit der umstrittenen Verbindung Aluminiumchlorohydrat (INCI: Aluminium Chlorohydrate), kurz Aluminiumsalz. Die chlorhaltige Substanz kann zu entzündlichen, juckenden Hautirritationen führen. Die Hersteller von Natur-Deos bieten keine Antitranspirants an.

Die Geruchskiller aus dem Reformhaus fallen daher allesamt in die Kategorie Deodorants.

Es gibt sie als

  • Spray
  • Stick
  • Roller

Die Sprays arbeiten nach dem Prinzip Pumpspray. Die Roll-ons funktionieren ähnlich wie ein Kugelschreiber: Die Kugel wird durch Bewegen in die Deoflüssigkeit eingetaucht, und diese wird beim Auftragen von der Kugel auf die Haut gegeben. Sticks sind hingegen feste Deo-Verbindungen, die von einem Stift abgetragen werden.

Grundlage der Deosprays ist in der Regel eine wässrig-alkoholische Lösung. Alkohol eliminiert Bakterien und hat zugleich eine desinfizierende, erfrischende Wirkung. So macht Farnesol, ein ätherisches Öl mit dem leichten Duft nach Maiglöckchen, das unter anderem in Rosenöl, Orangenblüten, Lindenblüten, Sandelholz und Lemongras vorkommt, aber auch naturidentisch hergestellt wird, Bakterien den Garaus.

Pflanzenextrakte von Sauerampfer, Steinklee und Hopfen reduzieren darüber hinaus die Schweißbakterien, z. B. Oriental Deo-Roll-on Granatapfel und Sesam von Logona. Tabu ist hingegen die Chemikalie Triclosan, die in einigen konventionellen Deos steckt. Sie ist zwar ein probater Bakterienkiller, aber allergisierend und schädigt die natürliche Bakterienflora der Haut.

Nicht nur die Bakterien selbst, auch Enzyme, die von ihnen gebildet werden und beim Schweißzersetzen mithelfen, lassen sich ausbremsen. Genutzt wird eine Verbindung aus Alkohol und natürlicher Zitronensäure mit der Bezeichnung Triethyl Citrate. Die Bakterien selbst bleiben dabei erhalten, sodass die natürliche Bakterienflora nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

Triethyl Citrate kommt von Natur aus in Kirschen und Johannisbeeren vor. In vielen Deostiften ist ein Destillat aus Hamamelis enthalten, beispielsweise im Body Lind Deo Natural Spray von Börlind.

Von Natur aus hat die Pflanze, die auch Bestandteil von Salben zur Wundheilung ist, eine adstringierende Wirkung, z. B. das Natur-Deo Inspiration, Pure Energy, Symphony von Arya Laya. Das bedeutet, Hamamelis zieht die Schweißkanäle ein wenig zusammen, ohne sie jedoch zu verstopfen. Dadurch wird die Schweißbildung nicht unterbunden, aber reduziert.

Auch Grüner Tee und Lindenblüten arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip. Sogenannte Geruchsabsorber gehen mit Müffel-Substanzen hingegen eine Verbindung ein. Sie halten den Schweißgeruch quasi fest und machen ihn somit geruchlos. Auch vermindern sie ein wenig die Ausbreitung von Bakterien.

Der Mineralstoff Zinkoxid, den man aus Sonnenschutzmitteln kennt, hat einen solchen geruchsabsorbierenden Effekt. Zusammen mit

  • Bambusfasern
  • Jojobaöl
  • Fenchelextrakt
  • Baumwolle
  • Kieselmineralien
  • Kokosöl
  • Hamamelis

und ätherischen Ölen entsteht eine cremige Emulsion, die unter den Achseln aufliegt, ohne zu kleben, beispielsweise der Body SPA Soft Deo-Roll-on von Lavera.

Mit oder ohne Duft?

Dufte werden Deos erst durch natürliche Duftstoffe. Eine frische, fruchtige Note entsteht durch:

  • Orange
  • Limone
  • Zitrone
  • Melisse
  • Pfefferminze, z. B.: der Roll-on Deo-Kristall Limone von Urtekram

Blumige Düfte bilden:

  • Lavendel
  • Rosenöl
  • Macisblüten
  • Vanille

Herbe Düfte, die Männer bevorzugen, entstehen durch Pflanzenhölzer, wie z. B.:

  • Sandelholz
  • Kräuter
  • Gewürze

Milde Alternative für alle, die auf Duftstoffe verzichten wollen oder keinen Alkohol auf der Haut vertragen: Alaun Stein.

Das schwefelhaltige Doppelsalz wird aus Kalium- oder Aluminiumsulfat gewonnen. Anders als das umstrittene chlorierte Aluminium in Antitranspirants hat Alaun nur eine leicht die Poren und Schweißkanäle verengende Wirkung. Somit ist es zwar nicht so effektiv wie ein Antitranspirant, wirkt dafür aber sanfter.

Wirkt das Deo? – Sniffing-Test

Geschulte Tester erschnüffeln bei deodorierten Personen, wie die Achseln im Vergleich zu unparfümierten riechen. Auf einer fünfstufigen Skala wird z. B. nach sieben und nochmals nach 24 Stunden bewertet, ob das Produkt eine ausreichende Wirkung entfaltet. Da Menschen unterschiedlich stark schwitzen, sind die Ergebnisse jedoch nur eine Orientierung.

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