Bremsen Sie auch für Tiere?

Bewusst(er) essen

Stand: 08.03.2016

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Der Aufkleber „Ich bremse auch für Tiere“ pappt an zahlreichen Autohecks und soll wohl von der tierfreundlichen Einstellung der Autobesitzer zeugen. Doch Tiere retten können wir auch ohne Auto.

Wer Fleisch isst, ist für den Tod von Tieren mitverantwortlich. Wer es lässt, rettet sie zwar nicht unmittelbar, doch die Nachfrage nach Fleisch ist sowohl für den Tod als auch für das Leben der meisten sogenannten Nutztiere verantwortlich. Dieses Leben der Nutztiere ist in den meisten Fällen kurz, leidvoll und wird den Bedürfnissen der Tiere nicht gerecht. Vieles spricht dafür, diesen Tieren ihren frühzeitigen und oft grausigen Tod und ihr Dasein zu ersparen.

Wer nur ein Jahr kein Fleisch isst, rettet in dieser Zeit rund 14 Tiere. Genauer gesagt Landtiere. Wer weder Fische noch andere Meerestiere konsumiert, kommt auf mindestens 150 gerettete Tiere im Jahr. Er sorgt sogar tatsächlich dafür, dass Tiere ihr Leben in Freiheit behalten können – nicht nur die Fische, die nicht mehr in der Pfanne oder als Futter für andere Fische in der Aquakultur landen, sondern auch unzählige Schildkröten, Meeresvögel, Wale und Delfine, die als Beifang in den Netzen der Fischerei verenden.

Selbst für die Produktion von Milch und Eiern müssen Tiere leiden und sterben. Die tierischen Produzenten selbst und schon gar nicht die wirtschaftlich unrentablen Brüder von Legehennen und Milchkühen erreichen ihre normale Lebenserwartung nicht. Retten Sie Tiere, indem Sie sich von der Vielfalt und dem Geschmack rein pflanzlicher Produkte begeistern lassen.

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