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Bio-Siegel in Europa

Auf diese Zeichen ist Verlass

21. März 2016

Eine Vielzahl unterschiedlicher Öko-Kennzeichen machte es noch vor wenigen Jahren den Verbrauchern schwer, den Überblick zu behalten. Was bedeuten die vielen Siegel, was unterscheidet naturnah von biologisch erzeugt, was sind integrierte und kontrollierte Erzeugnisse? Wir geben einen Überblick.

2001 wurde das staatliche Bio-Siegel ins Leben gerufen. Bioprodukte sind dank des Bio-Siegels heute auf einen Blick zu erkennen. Mit dem Bio-Siegel können Produkte und Lebensmittel gekennzeichnet werden, die nach den EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau produziert und kontrolliert wurden. Diese EU-weit gültigen Rechtsvorschriften garantieren einheitliche Standards für den ökologischen Landbau. Das Bio-Siegel steht somit für eine ökologische Produktion und artgerechte Tierhaltung.

Mehr Informationen zum Ökolandbau finden Sie im Verbraucher-Bereich auf Oekolandbau.de.

Immer mehr Menschen greifen bewusst zu Produkten des ökologischen Landbaus, weil sie sich für qualitativ hochwertige Produkte, eine gesunde Ernährung sowie den Schutz von Tieren und Umwelt entschieden haben. Das Bio-Siegel erleichtert die Auswahl beim Einkauf und auch Landwirte, Verarbeiter und Handel profitieren vom Bio-Siegel. Und das ohne großen Aufwand: Die Nutzung des Bio-Siegels kann kostenlos und ohne viel Bürokratie angezeigt werden.

So sieht es das Gesetz

Rechtsgrundlage des Bio-Siegels ist das Öko-Kennzeichengesetz. Es nimmt Bezug auf die Anforderungen der EG-Öko-Basisverordnung und sieht bei Missbrauch des Bio-Siegels Geldbußen und Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr vor. Einzelheiten in Bezug auf die Gestaltung und Verwendung des Bio-Siegels sind in der Öko-Kennzeichenverordnung geregelt.

Das sind die Bedingungen

Die Vergabe des Bio-Siegels richtet sich nach den Kriterien der EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Sie schreiben unter anderem vor:

  • Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs müssen zu mindestens 95 Prozent aus dem ökologischen Landbau stammen.
  • Nur Erzeuger sowie Verarbeitungs- und Importunternehmen, die den Anforderungen der Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau gerecht werden und sich den vorgeschriebenen Kontrollen unterziehen, sind berechtigt, ihre Produkte unter den Bezeichnungen "Bio" oder "Öko" zu verkaufen.
  • Bei der Kennzeichnung der Produkte muss der Name und/ oder die Codenummer der zuständigen Öko-Kontrollstelle angegeben werden. Das Schema der Codenummer für eine Kontrollstelle, die in Deutschland ansässig ist, lautet: DE-ÖKO-000. Dabei steht "DE" für Deutschland und "000" für die dreistellige Kennziffer der Kontrollstelle.

Für Ihre Sicherheit: Genaue Kontrollen

  • Bio-Betriebe führen über alle Betriebsmittel und Erzeugnisse genau Buch. Sie müssen beispielsweise genau erfassen, was sie von wem gekauft und an wen verkauft haben. So lassen sich die Bio-Produkte bis zum Erzeuger zurückverfolgen. Amtlich zugelassene private Kontrollstellen überprüfen mindestens einmal jährlich den gesamten Betrieb. Die Arbeit der Kontrollstellen wiederum wird staatlich kontrolliert.
  • Eine wichtige Rechtsgrundlage für die Kontrollen ist das Öko-Landbaugesetz. Wenn bei den Kontrollen Verstöße festgestellt werden, müssen diese von den Kontrollstellen an die zuständigen Länderbehörden gemeldet werden. Im Öko-Landbaugesetz sind auch die Erteilung und der Entzug der Zulassung für die privaten Kontrollstellen verankert.
  • Neben der "Bio-Kontrolle" unterliegen Bioprodukte selbstverständlich auch den futter- und lebensmittelrechtlich vorgeschriebenen Kontrollen in Deutschland.

EU-Bio-Logo

In der neuen EU-Öko-Verordnung, die am 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist, ist ein Gemeinschaftslogo für alle in der Gemeinschaft produzierten, vorverpackten Lebensmittel vorgeschrieben.

In allen Mitgliedsstaaten der europäischen Union wird zur Deklaration der in der Gemeinschaft produzierten, vorverpackten Lebensmittel ein einheitliches Logo eingeführt.

Im Juli 2010 wurde EU-weit ein verbindliches neues Bio-Siegel eingeführt, das EU-Bio-Logo. Ein Produkt erhält das europäische Bio-Siegel, wenn höchstens 0,9 % gentechnisch verändertes Material enthalten ist und mindestens 95 % der Inhaltsstoffe aus Öko-Anbau kommen. Lebensmittel mit Bio-Siegel gehören zu den Produkten mit dem höchsten gesetzlich gesicherten lebensmittelrechtlichem Standard. Durch die Einheitlichkeit wird ein breiter Markt gesichert – auch Nicht-EU-Länder richten ihre Verordnungen mittlerweile nach dem Lebensmittelrecht des europäischen Biosiegels aus.

Die privaten Bio-Siegel erfüllen die europäischen Vorgaben als Mindestwert. Traditionelle Bio-Siegel (Demeter, Naturland, Bioland etc.) sichern weitere höhere Standards wie einen hundertprozentigen Ökoanbau.

In vielen Mitgliedsstaaten der EU hat sich das EU-Biosiegel durchgesetzt. In Deutschland wird es bisher wegen des größeren Bekanntheitsgrades des staatlichen deutschen Siegels und der Logos der Anbauverbände relativ wenig verwendet.

Bioland-Siegel

Bioland ist der führende ökologische Anbauverband in Deutschland. Die Wirtschaftsweise der Bioland-Betriebe basiert auf einer Kreislaufwirtschaft - ohne synthetische Pestizide und chemisch-synthetische Stickstoffdünger. Die Tiere werden artgerecht gehalten und die Lebensmittel schonend verarbeitet. Dies ermöglicht eine umweltverträgliche und nachhaltige Lebensmittelerzeugung.

Heute arbeiten über 5.443 Biobauern und 922 Lebensmittel-Hersteller wie Bäckereien, Metzgereien, Molkereien, Brauereien, Mühlen, Restaurants, Safthersteller nach den Bioland-Richtlinien. Bioland-Produkte sind in Hofläden, auf Wochenmärkten, in Naturkostgeschäften, in Supermärkten und über Lieferservice erhältlich.

Die ersten Richtlinien erarbeitete Bioland in den 70er Jahren für die Erzeugung von Pflanzen. Seitdem werden diese kontinuierlich weiterentwickelt. Zu diesen Verbandsvorgaben kamen 1979 spezifische Verarbeitungsrichtlinien für Milch(produkte), Brot und Backwaren, Getreideerzeugnisse, Wurst- und Fleischwaren, Wein/Sekt und viele mehr hinzu. Die Einhaltung der Richtlinien sind für Erzeuger und Lebensmittel-Hersteller verpflichtend und werden vom Verband kontinuierlich überprüft.

Im Einklang mit den Prinzipien des organisch-biologischen Landbaus streben Bioland-Betriebe nach möglichst geschlossenen Stoffkreisläufen. Die vielseitigen Fruchtfolgen fördern das Bodenleben. Der Anbau von Stickstoff fixierenden Pflanzen macht den Einsatz von chemisch-synthetisch hergestellten Düngern überflüssig. Chemische Pflanzenschutzmittel erübrigen sich: Schädlinge und Krankheiten werden durch die Fruchtfolge, eine sorgfältige Sortenwahl sowie die Pflege mit Kräuterauszügen und Förderung von Nützlingen im Zaum gehalten. Gezielte Maßnahmen wie die Anlage von Hecken tragen zum Erhalt der Artenvielfalt bei und schaffen ein stabiles Ökosystem.

Die Anzahl der Tiere auf einem Bioland- Betrieb ist an die bewirtschaftete Fläche gebunden. Das heißt: Es dürfen nur so viele Tiere gehalten werden, wie Futter auf den eigenen Betriebsflächen erzeugt werden kann. Die Tiere werden artgerecht gehalten: Ob Rind, Schwein oder Huhn, die Tiere haben allesamt Zugang zu Auslaufflächen oder Weidegang. Erkrankt ein Tier, werden bevorzugt Naturheilverfahren und homöopathische Mittel eingesetzt. Antibiotika oder Hormone als Leistungsförderer sind bei Bioland seit jeher tabu.

Bei der Herstellung von Bioland-Produkten wird auf höchste Qualität Wert gelegt. Alle Vertragspartner verwenden bevorzugt Bioland-Rohwaren und verarbeiten diese gemäß den strengen Vorgaben von Bioland. Ein wichtiges Ziel ist die schonende Weiterverarbeitung. Umstrittene Verfahren wie Gentechnik oder Bestrahlung von Lebensmitteln sind tabu, ebenso ein Großteil der EU-weit zugelassenen Zusatzstoffe. Die vollständige Deklaration sämtlicher Zutaten und Zusatzstoffe ist vorgeschrieben.

Biokreis-Siegel

Der Biokreis entstand 1979 aus einer Verbraucherbewegung im ostbayerischen Passau. Gründer des Verbandes war neben Heinz Jacob eine Gruppe engagierter und ernährungsbewusster Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich in Vollwertkochkursen, Seminaren und Vorträgen mit den Themen „gesunde Ernährung“ und „Ökologischer Landbau“ befassten. Mit der Idee, Landwirte und später auch Verarbeiter zu einer ökologischen Betriebsweise zu motivieren und sich mit diesen gemeinsam in einem Verband zu organisieren, war der Grundstein für den Biokreis e.V. gelegt. Aktuell sind ca. 800 landwirtschaftliche Betriebe, 80 Verarbeiter und 200 Verbrauchinnen und Verbraucher im Biokreis organisiert.

Zielsetzung des Verbands ist es, in überschaubaren Regionen eine Zusammenarbeit aller Beteiligten nach ökologischen Grundsätzen zu fördern und die ursprünglich bäuerliche Landwirtschaft auf der Basis des Ökologischen Landbaus lebensfähig zu erhalten. Der Biokreis setzt auf regionale Strukturen, die vertrauensvolle und verbindliche Marktpartnerschaften ermöglichen. Damit fördern wir regionale Netzwerke zwischen Biobauern und ökologischen Lebensmittelverarbeitern. Darüber hinaus informiert der Biokreis Verbraucherinnen und Verbraucher rund um den ökologischen Landbau und zu gesunder Ernährung und Lebensweise.

Biopark-Siegel

1991 gründeten engagierte Landwirte und Wissenschaftler in Mecklenburg-Vorpommern den Biopark-Verband. Ihre weit gesteckten Ziele verfolgen heute mehr als 700 Biopark-Betriebe.

Landwirtschaft und Naturschutz in Einklang bringen, ökonomische und ökologische Anliegen verbinden und die ländlichen Regionen wirtschaftlich und sozial stärken - das ist das Konzept von Biopark. Über 700 Landwirte, Fleischer, Bäcker, Mühlen, Molkereien, Händler und Gastronomen arbeiten heute nach den strengen Richtlinien des ökologischen Anbauverbandes.

Demeter-Siegel

Demeter steht für Produkte der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise, die als nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung dafür sorgt, dass die Humusschicht kontinuierlich wächst. Das beweisen unabhängige Forschungsarbeiten, die über mehr als 20 Jahre die Unterschiede zwischen konventionellem, biologisch-organischem und im biologisch-dynamischem Anbau untersucht haben.

Die Demeter-Gemeinschaft setzt von der Erzeugung über die Verarbeitung bis in den Handel höchste Qualitätsmaßstäbe. Durch selbst hergestellte, feinstofflich wirkende Präparate aus Mist, Heilpflanzen und Mineralien wird die Bodenfruchtbarkeit in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft nachhaltig gefördert und das charakteristische Aroma der Lebensmittel voll entwickelt. Vom Antipasti über die Babynahrung, vom Wein bis zum Zwieback, von der Demeter-Baumwolle bis zu Kosmetika spannt sich der Sortimentsbogen.

In einer beispiellosen Co-Marken-Strategie garantiert Demeter dem Verbraucher die biologisch-dynamische Qualität, während der Hersteller mit seinem Namen für die sorgfältige Verarbeitung bürgt.

In Deutschland wirtschaften rund 1400 Landwirte mit über 66 000 Hektar Fläche biologisch-dynamisch. Zum neuen Demeter e. V. gehören zudem die Vertreter von etwa 330 Demeter-Herstellern und –Verarbeitern sowie Vertragspartner aus dem Naturkost- und Reformwaren-Großhandel.

Als internationale Bio-Marke ist Demeter auf allen Kontinenten vertreten. Von Argentinien bis Ungarn wird in 50 Ländern auf über 4500 Betrieben mit rund 142000 Hektar Fläche nach den konsequenten Demeter-Richtlinien anerkannt biologisch-dynamisch gewirtschaftet. Der weltweite Umsatz mit Demeter-Produkten wird auf rund 220 Millionen Euro geschätzt.

Ecoland-Siegel

Im Jahr 1997 wurde Ecoland von Hohenloher Bio-Bauern gegründet. Ziel war es, einen ökologischen Anbauverband zu schaffen, der naturgemäßen Landbau im Sinne des Natur- und Umweltschutzes, des Erhaltes der Kulturlandschaft und der Stärkung des ländlichen Raumes fördert. Von Anfang an ging es darum, ohne Ideologien und Dogmen zu arbeiten, stattdessen standen der Praxisbezug, der Dialog mit den Bauern und die Offenheit für wissenschaftliche Erkenntnisse im Vordergrund. Als Regionalverband sehen wir heute, wie wichtig unser Engagement gerade für die bäuerliche Landwirtschaft in unserem Wirkungsbereich Hohenlohe und Baden-Württemberg ist.

Zu unserem Engagement gehören konkret die fachliche Beratung und Betreuung auf der Grundlage der Ecoland-Richtlinien und der EU-Öko-Verordnung. Wichtige Arbeitsbereiche sind auch die Weiterbildung und der Erfahrungsaustausch sowie die Schaffung von Strukturen für die Vermarktung mit unseren Handelspartnern. Ecoland ist im Bereich der Verbraucheraufklärung, Öffentlichkeitsarbeit und Vertretung der agrarpolitischen Interessen im Ökolandbau tätig und trägt in dieser Weise zur Förderung des Ökolandbaues bei.

ECOVIN-Siegel

ECOVIN – der Bundesverband Ökologischer Weinbau – wurde 1985 gegründet. Heute ist ECOVIN der größte Zusammenschluss ökologisch arbeitender Weingüter weltweit. ECOVIN ist der einzige, ausschließlich auf ökologischen Weinbau spezialisierte Anbauverband.

Die 210 Mitgliedsbetriebe bewirtschaften derzeit etwa 1.300 Hektar Rebfläche in 10 deutschen Anbaugebieten nach den strengen, ständig aktualisierten ECOVIN Richtlinien. Das ECOVIN Markenzeichen garantiert Verbrauchern gehobene Qualität und ökologische Konsequenz.

Seit seiner Gründung 1985 steht der größte Verband ökologisch arbeitender Weingüter für mehr als die Erzeugung guter Weine: ECOVIN-Mitglieder identifizieren sich mit Artenvielfalt, dem Respekt vor der Natur, mit Sinnhaftigkeit und Ästhetik.

Gäa-Siegel

Gäa ist ein vielfältiger Anbauverband für LandwirtInnen, VerarbeiterInnen und Handelsfirmen.
Arbeitsschwerpunkt ist Deutschland. Gäa setzt sich besonders beim Strukturaufbau für den Öko-Landbau ein. Gäa-Mitglieder - vom kleinen Gartenbaubetrieb bis zum landwirtschaftlichen Unternehmen mit 2000 Hektar - wirtschaften bundesweit nach den strengen Gäa-Richtlinien.

Der Name Gäa (Gaia) stammt aus der altgriechischen Mythologie und bedeutet "Urmutter Erde".
Der Gäa-Bundesverband gründete sich 1988 ursprünglich als Arbeitsgemeinschaft für ökologischen Landbau in der ehemaligen DDR. Von Anfang an hat die Gäa ihren Sitz in Dresden. Schon 1988 entwickelte der Verband Anbaurichtlinien. Der Gäa-Standard ist vergleichbar mit dem der anderen organisch biologisch orientierten Anbauverbände in Deutschland.

Naturland-Siegel

Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V. wurde 1982 mit Sitz in Gräfelfing bei München gegründet. Heute ist Naturland eine der bedeutendsten Organisationen des Ökologischen Landbaus weltweit.

Seit der Gründung hat Naturland viele Jahre Geschichte im Ökologischen Landbau mitgeschrieben und wichtige Impulse gegeben. Neue Bereiche wurden erschlossen, wie die Ökologische Waldnutzung oder die Ökologische Aquakultur.

Naturland ist ein basisdemokratischer Bauernverband, über dessen satzungsgemäße Ziele die Delegiertenversammlung wacht. Naturland ist als gemeinnützig anerkannt.

Naturland Bauern und Verarbeiter produzieren nach den Naturland Richtlinien wertvolle Lebensmittel, vom Apfel bis zum Weißkohl, vom Putenfleisch bis zum Lachs, vom Olivenöl bis zum Holunderlikör. Herstellung und Verarbeitung aller nach den Naturland Richtlinien erzeugter Produkte schont die Umwelt und sichert Arbeitsplätze.

Im Jahre 2010 bewirtschaften in Deutschland 2.441 Naturland Betriebe eine Fläche von fast 178.400 Hektar (inklusive Wald). Naturland fördert den ökologischen Landbau weltweit. International bewirtschaften 2010 über 50.000 Bauern eine Fläche von über 142.000 Hektar (inklusive Aquakultur).

Naturland Bauern und Verarbeiter arbeiten mit höchsten ökologischen Standards, die strenger sind als die des Bio-Siegels. Sie erzeugen ohne Gentechnik hochwertige Lebensmittel – zum Schutz von Umwelt und Verbraucher. Naturland engagiert sich weit über die Lebensmittelproduktion hinaus, so z.B. in den Bereichen Ökologische Waldnutzung, Textilherstellung und Kosmetik.

neuform-Biosiegel

neuform – Strenge Vorgaben an die Qualität von Reformhausprodukten in Verbindung mit einem ökologischen Standard haben für die Dachorganisation der Reformhäuser, die neuform VDR eG, oberste Priorität. Deshalb hat man für die Produkte aus ökologischem Anbau ein eigenes Biosiegel entwickelt. Ein strenges System von Qualitätsrichtlinien, Kontrollen und Analysen sorgt dafür, dass nur geprüfte Artikel das neuform-Zeichen tragen.

Diese Richtlinien stellen sicher, das bei den globalen Bio-Anbauprojekten von der Ackerkrume bis zur Verarbeitung alle einzelnen Schritte streng kontrolliert werden.

Hinzu kommt ein wertvolles Netzwerk aus Ernährungswissenschaftlern, Ökologen, Agraringenieuren und Medizinern. Sie sind Mitarbeiter in einem Qualitätsmanagement, das seit mehr als 80 Jahren dynamisch weiter entwickelt wird, um immer wieder neueste Erkenntnisse einfließen zu lassen.

Die Rohstoffe für Reformhausprodukte sind hochwertig, natürlich, rückstandsarm, nicht gentechnisch verändert und stammen vorwiegend aus Bio-Anbau. Absolut tabu sind chemisch-synthetische Zusätze, Fetthärtung und radioaktive Bestrahlung. Tierische Erzeugnisse wie Milch, Käse und Eier stammen aus artgerechter Tierhaltung. Und die Kosmetika und Körperpflegemittel werden nicht im Tierversuch getestet.

Die Philosophie zielt ab auf ganzheitliches Denken, Respekt vor der Natur, verantwortungsvollen Umgang mit den Rohstoffen auf unserer Erde und eine faire Zusammenarbeit mit kleinen Manufakturen und Herstellern.

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