Aroniabeeren Foto: LIANEM

Klein, aber oho: Aronia

Die Beeren haben es in sich

Stand: 25.08.2021 (13.09.2021)

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Klein, aber oho: Aronia. In den kleinen dunkelvioletten Aroniabeeren stecken wertvolle Inhaltstoffe. Doch worauf achten, damit diese geballten Vitalstoffe der Beeren ihren Weg auch in unseren Körper finden?

Sie sieht aus wie eine etwas zu groß geratene Heidelbeere – Aronia. Jetzt hängen die prallen, dunklen Aroniabeeren am Strauch. Erntezeit! Die wertvollen Inhaltsstoffe von Aronia sind ein guter Grund, die kleinen Power-Beeren, die inzwischen auch in Deutschland beheimatet sind, zu genießen. Denn in den Beeren stecken nicht nur die Vitamine A, B2, K und C, sie enthalten auch einen hohen Anteil an Flavonoiden, sekundären Pflanzenstoffen, die eine antioxidative Wirkung haben und unseren Körper vor freien Radikalen schützen können. Diese sind für die dunkelviolette Farbe der Beeren verantwortlich.

Damit nicht genug. Auch Folsäure, Zink, Eisen und das Spurenelement Mangan sind in den Beeren enthalten. Klingt zu gut, um wahr zu sein. Und jetzt kommt auch ein „aber“. Die in den frischen Beeren enthaltenen Gerbstoffe können bei empfindlichen Menschen Bauchschmerzen verursachen. Doch die Verträglichkeit ist besser, wenn wir getrocknete Aroniabeeren oder reinen Aroniasaft trinken, der aus Aroniabeeren von Bioplantagen in Deutschland, Österreich und Polen stammt. 

Aronia im Reformhaus®


Aktuell bezieht Aronia ORIGINAL u. a. von sieben Anbau-Partnern Aroniabeeren von etwa 220 Hektar Bio- und demeter-zertifizierter Anbaufläche in Deutschland.

Rezepttipp: Aroni-Konfitüre

Zutaten für 2–4 Gläser

Zubereitungszeit: 1 ½ Std., davon 55 Min.

Vorbereitung, 10 Min. Ruhezeit

  •  1/4 l Wasser
  •  2 TL (gehäuft) Apfelpektin
  •  1 TL Apfelsäure
  •  200 g Zucker
  •  125 g Aprikosen
  •  125 g grüne Trauben
  •  1–2 EL getr. Aroniabeeren

Zubereitung

  •  Pektin und Apfelsäure mit drei Esslöffeln Zucker vermischen.
  • Früchte entkernen, klein schneiden und so pürieren, dass kleine Fruchtstückchen erhalten bleiben. Aroniabeeren dazugeben.
  • Fruchtmasse in einem Topf vorsichtig erwärmen und Pulvermischung zusetzen. Vorsichtig aufwallen lassen, restlichen Zucker zugeben und erneut vorsichtig aufkochen.
  • Heiße Masse in ein mit siedendem Wasser ausgespültes Schraubglas geben und verschließen. Glas für ca. 5 Min. auf den Kopf stellen. Die Konfitüre dickt im Glas nach.

Tipp

Bei diesem Rezept wird zusätzlich Apfelsäure verwendet, damit das Pektin im sauren Milieu ausreichend geliert. Bei dieser Konfitüre sorgt Aronia-Sirup mit seiner eigenen Fruchtsäure für den notwendigen Säuregrad. Alternativ können Sie den Geschmack ändern, indem Sie den Saftanteil mit Traubensaft ergänzen.

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