Alles bleibt im Wandel

Vegetarisch leben

Stand: 20.01.2016

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Ein richtiger Mann muss Fleisch essen“ – wir alle haben derartige Sprüche schon gehört. Auch über die Ernährung hinaus gibt es viele Erwartungen an Männer und Meinungen darüber, was einen „richtigen“ Mann ausmacht. Diese unterscheiden sich kulturell und historisch sehr stark. Kaum jemand würde heute noch behaupten, ein Mann müsse sich duellieren, um seine Ehre zu verteidigen. Hier hat also eindeutig ein Wandel stattgefunden.

Damit Wandel stattfinden kann, müssen Konventionen durchbrochen oder zumindest infrage gestellt werden. Jeder Wandel beginnt also mit Veränderung. Ich sehe Veränderungen generell als etwas Positives. Und in gewisser Weise ist das ja auch mein Job. Der VEBU setzt sich ähnlich wie die Reformhäuser dafür ein, eine vegetarisch-vegane Lebensweise in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren. Damit geht es uns schlussendlich um einen gesellschaftlichen Wandel.

Doch nicht nur beruflich, sondern auch privat mache ich es mir zur Aufgabe, an Konventionen zu rütteln. Dass ein Mann den Namen seiner Frau annimmt, war vor einigen Jahren noch undenkbar. Mittlerweile ist das machbar, wenn auch noch untypisch. Ich

habe mich kürzlich bewusst dafür entschieden, bei meiner Heirat den Nachnamen meiner Frau anzunehmen. Ja, Sie haben richtig gelesen. An dieser Stelle finden Sie von nun an die Kolumne von Sebastian Joy.

Für mich persönlich bedeutet dies Veränderung. Gleichzeitig treibe ich damit einen größeren gesellschaftlichen Wandel voran. Ob Ernährung oder gesellschaftliches Männerbild: Auch 2016 stoßen wir kleine Veränderungen an, um langfristig einen Wandel zu verursachen. Ich wünsche Ihnen und mir, dass das Jahr 2016 einige schöne Neuerungen – und damit Veränderungen – für uns bereithält. Auf dass wir den Mut haben, diesen Veränderungen aufgeschlossen gegenüberzutreten!

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