Frau auf Steg sitzend blickt aufs Wasser

Zwei Tage nur für mich

Eine kleine Auszeit zwischendurch

Stand: 22.10.2021 (01.11.2021)

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Jetzt beginnt die dunkle Jahreszeit – kein Grund, Trübsal zu blasen! Denn wann, wenn nicht jetzt, ist der ideale Zeitpunkt, einfach mal völlig abzutauchen und innerlich und äußerlich zur Ruhe zu kommen? Mit unseren Tipps geht das auch wunderbar zu Hause.

Kennen Sie den Monat, den keiner mag? Na klar, November. Die kurzen Tage, an denen es kaum richtig hell wird, Nebel, Nässe, kahle Bäume, das alles kann auch sonst eher gut gelaunte Mitmenschen trübsinnig stimmen. Dazu kommt der übliche Vorweihnachtsstress. Im Job muss vieles noch fertig werden im alten Jahr, und dann naht ja auch schon das Fest. Alle Geschenke wollen gekauft, alle Karten geschrieben werden und so fort.

Und diesen Stress erleben wir ausgerechnet in einer Jahreszeit, in der doch die Natur eigentlich Anderes vorgibt. Viele Tiere verkriechen sich zum Winterschlaf in ihre Höhlen - und wir? Wir rotieren noch mehr als sonst. Doch das macht keine und keinen glücklich, im Gegenteil. Wir fühlen uns überfordert, Körper, Geist und Seele sind überspannt, abends können wir nicht abschalten, nachts nicht mehr richtig durchschlafen. Ein übler Kreislauf kommt in Gang - den wir aber durchbrechen können (lesen Sie, wie Sie auch in hektischen Zeite nwieder erholsam ein- und durchschlafen können).

Warum Sie auch Smartphone & Co. unbedingt eine Auszeit gönnen sollten

Doch auch anderweitig können wir dafür sorgen, dass wir endlich mal wieder richtig zur Ruhe kommen: mit einer Zwei-Tage-Auszeit nur für uns und unser Wohlbefinden, am besten an einem Wochenende. Also: keine Termine, keine Besuche, keine Verpflichtungen, für die wir außer Haus müssen. Natürlich müssen wir das vorbereiten, aber es lohnt sich! Falls Sie Kinder haben – können die eventuell bei Oma und Opa oder FreundInnen unterkommen? Denn es soll ja wirklich nur um uns gehen. Und Sie können sich ja sicher auch mal revanchieren, oder?

Am besten erledigen wir unter der Woche auch schon alle Einkäufe. Vor allem basische Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Trockenfrüchte, Nüsse, Mandeln, Hirse und Quinoa sollten im Haus sein. Sie helfen unserem Körper, einen eventuellen Überschuss an Säuren abzubauen, der durch Stress entsteht. Wenn bei jeder Mahlzeit 80 Prozent basische Lebensmittel und 20 Prozent sanfte Säurebildner wie Schwarzbrot und Nudeln auf dem Teller liegen, ist das ideal. Und auch auf Kaffee, Süßigkeiten und Alkohol sollten wir zwei Tage klugerweise verzichten.

Um Verzicht geht es auch an anderer Stelle – in Sachen Medienkonsum. Konkret: Wir schalten das Smartphone in den Ruhemodus und legen es weit weg. Auch Fernseher, Computer oder Tablet lassen wir aus. Denn damit sind bereits die zwei schlimmsten Störfaktoren beseitigt. Ständig erreichbar und informiert sein zu wollen und bedingt dadurch dieses permanent Aufs-Smartphone-Starren zählt heute zu den allergrößten Stressquellen, wie Studien und Umfragen belegen.

Nur ein Beispiel: Wenn wir früher in der Bahn saßen, haben wir vielleicht tief Luft geholt, an nichts gedacht oder aus dem Fenster geschaut. Heute surfen wir noch durch die Apps oder schreiben Kurznachrichten. Wir und vor allem unser Gehirn sind auch in der Freizeit pausenlos aktiv. Dazu kommt, dass das blaue Licht aus Smartphones und Tablets dem Sonnenlicht zur Mittagszeit ähnelt und damit zum Wachbleiben animiert. Unsere innere Uhr kommt total durcheinander. Wir fühlen uns unruhig, angespannt und können damit auf Dauer sogar ernsthaft unserer Gesundheit schaden.

Mit sanftem Licht und leiser Musik raus aus dem Gedankenkarussell

Also, noch einmal: Kalender, Smartphone, To-do-Listen wegräumen. Wir hingegen gönnen uns für den Einstieg in unsere Auszeit am Abend ein basisches Bad zum Entgiften des Organismus. Im Anschluss können wir uns auf die Nacht einstimmen. Alles was beim Runterkommen hilft, ist nützlich: Raumdüfte mit Bergamotte oder Vanille, leise und ruhige Musik, sanftes Licht. Und wenn es Sorgen gibt, die wir partout nicht verdrängen können, schreiben wir sie kurz noch auf. So können wir sie für die Nacht loslassen und leichter einschlafen.

Oft hilft es auch, ein paar Walnüsse zu knabbern, ein Glas warme Milch mit Honig oder eine Tasse heißen Schlaf- und Nerventee zu trinken. Oder wir probieren es mit einer Atemmeditation: Dazu setzen wir uns bequem hin, schließen die Augen und konzentrieren uns auf unseren Atem. Bei jedem Einatmen denken wir „Einatmen“ und bei jedem Ausatmen „Ausatmen“, spüren wie der Atem kommt und geht – so einfach, so entspannend.

Schönheitspflege, ein Spaziergang, köstlich kochen – und alles mit viel Muße

Am nächsten Morgen beim Aufwachen dürfen wir uns freuen: Soviel freie ungestörte Zeit, die vor uns liegt! In der wir nichts machen müssen oder sollen. Uns niemand stören wird, auch kein Anruf. Also erst einmal ausgiebig und genussvoll frühstücken, bewusst in Ruhe und ohne Hektik. Und danach, wozu haben wir Lust? Jetzt haben wir alle Zeit der Welt für eine intensive Schönheitspflege mit Peeling und Masken für Gesicht und Körper. Damit gönnen wir uns auch jede Menge Streicheleinheiten für die Seele. Und danach? Geht’s an die frische Luft zu einem langen Spaziergang! Und nach der Bewegungszeit tun wir wieder nur, was uns Spaß macht: lesen, Musik hören, eine Siesta einlegen. Mit Muße etwas Gutes kochen und ganz langsam essen. Meditieren. Tagträumen. Das Entscheidende ist: Was wir tun, soll uns glücklich machen und vor allem entspannen.

Warum also nicht auf dem Sofa liegen und Löcher in die Luft gucken! Eine kleine Kopfreise antreten zu unserem Lieblingsort, die schönsten Erinnerungsbilder aus dem Sommer wachrufen: Wann haben Sie das zuletzt getan? Ohne schlechtes Gewissen? Fakt ist: Unsere westliche Lebensweise steht solchem Müßiggang permanent entgegen. Der Zeitdruck bei der Arbeit, die Flut an E-Mails, die Verpflichtungen der Familie gegenüber und das schlechte Gewissen, wenn wir denken, wir schaffen alles doch nie gut genug – wir alle kennen das zur Genüge. Um entspannter zu leben, müssen wir das bewusste „Abschalten“ quasi wieder neu trainieren, uns Pausen und Auszeiten wieder in den Alltag zurückholen. Wenn da der fiese kleine „Dumusst“- Zwerg auf unserer Schulter hockt und uns ins Ohr raunt „Hey, steh auf ’, Du kannst doch nicht einfach faul rumliegen“ – nehmen wir ihn von der Schulter und setzen ihn resolut vor die Wohnungstür. Und dieses kleine Gedanken-Ritual spielen wir so oft durch, bis der Zwerg verschwunden ist.

Und dann genießen wir auch den zweiten Tag unserer Auszeit, indem wir tun, was uns gut tut. Chillen. Spazierengehen. Etwas Köstliches kochen und genießen. Viel Wasser und Kräutertee trinken, um den Körper zu entsäuern. Nochmal in die Badewanne (siehe „Ab in die Wanne“) gehen. Uns selber verwöhnen und das mit allen Sinnen bewusst wahrnehmen, damit Körper, Geist und Seele sich wirklich regenerieren können.

Und jetzt zurück ins übliche Chaos? Wir hätten da ein paar gute Ideen…

Oje, die zwei Tage sind schon um und schon kommen die bekannten Stressgefühle bei dem Gedanken an Montagmorgen? Wie können wir uns die gerade gewonnene Entspannung bewahren? Denn eins steht fest: Es wird uns auf Dauer nichts bringen, kurz abzutauchen und danach wie gehabt im Turbomodus weiter zu rödeln. Denn so ein permanentes Zuviel an Stress und Anspannung schwächt auch unsere Immunkräfte. Gerade in der kalten Jahreszeit sollten wir daher zusätzlich unser Immunsystem stärken. Wie und womit das am besten geht? Zum Beispiel mit einer entspannenden Tasse Tee (Tipps für den Kräutertee) oder sie genießen jeden Morgen einen Löffel Mānuka-Honig. Warum wir mit diesem Heilpflanzen-Hero unserem Körper etwas Gutes tun, lesen Sie hier.

Außerdem können und sollten wir uns überlegen, wo wir künftig im Wochenablauf feste kleine Zeitinseln für Rituale der Entspannung installieren. Der Dienstagabend könnte reserviert sein für einen Yogakurs, der Samstag Nachmittag zum Kuchenbacken oder für eine stille Auszeit, in der wir einfach nur aus dem Fenster schauen und die Vögel beobachten. Was uns entspannt, ist eben immer individuell verschieden. Und hängt auch von der sonstigen Belastung ab: Nach einem 10-Stunden-Bürotag noch einen Thriller lesen? Wohl eher nicht.

Es können auch ganz kleine private regelmäßige Rituale sein, die wir zu Hause einführen, etwa ein warmes Fußbad am Abend genießen. Wichtig ist, dass es ohne viel Aufwand gemacht werden kann und dem Körper signalisiert, dass jetzt die Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. Und je öfter wir uns solche kleinen Auszeiten im Alltag gönnen, desto besser können wir relaxt und gesund durchs Jahr gehen – auch durch den ach so ungeliebten Monat November.

Einfach mal tief Durchatmen

  • Gürtel lockern, Hosenknopf öffnen: Zu enge Kleidung zwängt das Zwerchfell ein. Die Folge: Wir atmen hektischer.
  • Wir versuchen immer länger aus- als einzuatmen, denn langes Ausatmen entspannt.
  • Wenn die Stimmung auf Stress gepolt ist, bewusst tief Luft holen und durchatmen.
  • Fröhlich und wach in den Tag starten? Mit dieser Atemübung vertreiben Sie ganz entspannt die nächtliche Trägheit. So geht’s:

- Stellen Sie sich fest mit beiden Füßen und aufrecht hin.
- Atmen Sie viermal langsam in den Bauch ein und aus. Dann heben sie mit dem Einatmen beide Arme seitlich über den Kopf.
- Atmen Sie hörbar laut aus, stöhnen Sie laut und lassen Sie dabei die Arme nach unten schwingen und auspendeln.
- Wenn Sie den Impuls zum Einatmen spüren, richten Sie sich ganz langsam Wirbel für Wirbel auf. Dabei die Arme wieder weit ausbreiten und über den Kopf führen.
- Wiederholen Sie die Übung fünfmal.

Produkte aus dem Reformhaus® für Ihre Zwei-Tage-Auszeit

Zum Entspannen

Alsiroyal® Ashwagandha bei Stress, Konzentrationsproblemen, Abgeschlagenheit, nervöser Unruhe
• PRIMAVERA „Kraft tanken“, Raumspray mit Zeder, Kardamom und Bergamotte
• PRIMAVERA „Süßer Moment“ mit Vanille und Benzoe Siam

Zum Gesundbleiben

KGV Roter Ginseng Instant Tee zur Stärkung und Kräftigung bei Müdigkeit und Schwächegefühl
Dr. Niedermaier Rechtsregulat® Bio zur Unterstützung biologischer Regenerationsvorgänge
Dr. Wolz Vitalkomplex für Immunsystem, Energie & Stoffwechsel
• Bergland Raumspray Lavendel-Mandarine sorgt für Entspannung
P. Jentschura® MeineBase® basisch-mineralisches Körperpflegesalz, perfekt für ein entspannendes Fußbad
• SALUS Entspannungs Tee. Milder, harmonischer Kräutertee

Zum Genießen

Lihn Walnuss Kerne, handgeknackt
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Mānuka health MGO 150+ Mānuka
P. Jentschura® 7 x 7® KräuterTee, bio

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