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Stress lass nach!

Ständige Überlastung schadet der Gesundheit

Stand: 30.10.2020 (30.10.2020)

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Immer mehr Menschen klagen über zu viel Stress. Im Job, in der Familie, sogar in der Freizeit. Doch ständige Überlastung schadet der Gesundheit, führt zu Beschwerden aller Art wie Kopf- und Magenschmerzen, Verspannungen, einer erhöhten Anfälligkeit für Infekte und schlimmstenfalls ernsten Krankheiten. Dabei können wir rechtzeitig gegensteuern.

"Du, ich kann jetzt gerade nicht, bin total im Stress“ – wohl jeder oder jedem von uns ist dieser Satz geläufig. Wir kennen ihn von uns selbst, vom Partner und von den KollegInnen im Job. Gestresst zu sein, sich in bestimmten Situationen oder an manchen Tagen schlichtweg mit allem überfordert zu fühlen, das gehört zu unserem Alltag heute wohl einfach dazu.

Digitalisierung als Stressfaktor

In einer umfangreichen Forsa-Studie sagten mehr als sechzig Prozent der Befragten, dass ihr Leben in den letzten drei Jahren spürbar stressiger geworden sei, vor allem bei der Arbeit: Rund zwei Drittel empfinden das Pensum, das sie schaffen müssen, als zu hoch. Sie leiden unter langen To-do-Listen, Terminhetze, oft auch unter fehlender Wertschätzung vom Chef.

Stressfaktor Nr. 1 ist aber eindeutig die Digitalisierung in der gesamten Arbeitswelt. Der Computer erweist sich als Segen und Fluch zugleich. Vor allem die Endlosflut von E-Mails verlangt ständige Beachtung. Studien zeigen, dass Beschäftigte nach einer Arbeitsunterbrechung, etwa durch das Beantworten einer E-Mail, bis zu zwanzig Minuten benötigen, um gedanklich wieder an die zuvor begonnene Arbeit anzuknüpfen. Das betrifft alle Altersgruppen, Männer wie Frauen. Aber vor allem Ältere fühlen sich davon leichter gestresst, auch aus Angst, nicht mehr mithalten zu können, das sagen 75 Prozent der Befragten in der Altersgruppe 50–60.

Noch ein Stressfaktor: die ständige Online-Erreichbarkeit. Für vier von zehn Beschäftigten verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben so sehr, dass sie auch am Wochenende oft an die Arbeit denken. Und in diesem ungewöhnlichen Corona-Jahr nimmt der Stresspegel natürlich noch weiter zu, die Pandemie löst bei vielen Menschen Unsicherheit, Ängste, auch finanzielle Sorgen aus. Gleichzeitig macht sie deutlich: An den Stress auslösenden realen Ursachen lässt sich zumindest kurzfristig nicht viel ändern. Was wir aber ändern können, ist unser Umgang damit – emotional, gedanklich und ganz praktisch.

Was genau ist eigentlich Stress?

Von der Evolution her gesehen ist es eine bis heute erhalten gebliebene Reaktion unseres Körpers, um das Überleben in der Wildnis zu sichern, eine Art Schutzmodus bei drohender Gefahr. Erblickten unsere Vorfahren einen Feind, erhöhten sich schlagartig ihre Adrenalin- und Cortisolwerte, nur so konnten sie blitzschnell reagieren, sich für Angriff oder Flucht entscheiden. War die Gefahr gebannt, verflog auch ihr Stress.

Stress per se ist also nicht negativ, kann zu einem gewissen Grad sogar positiv sein. Er kann Körper und Geist motivieren und anspornen, etwa im Sport oder bei einer Prüfung. Gefährlich wird es nur, wenn der Stress nicht mehr aufhört, wenn er zum Dauerzustand wird und wir gar nicht mehr runterkommen von der körperlichen und seelischen Anspannung.

Wenn dauerhafter Stress uns krank macht

Stress als Dauerzustand ist leider ein Phänomen unserer Zeit. Die typischen Symptome: Muskelverspannungen, Rücken- und Nackenschmerzen. Laut einer TK-Studie hat mehr als jeder Zweite damit zu tun. Auf Platz 2 steht Erschöpfung, etwa ein Drittel der Befragten gab an, sich oft ausgebrannt zu fühlen. Viele klagen über Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magen- und Darmprobleme. Fatal daran: Die Grenzen zwischen Körper und Seele verlaufen fließend, ein ständig verspannter Nacken belastet das Gemüt und vice versa.

Stress beginnt im Kopf – stimmt das wirklich?

Ja und Nein. Die Ursachen von Stress sind – wie eben aufgezeigt – meist real: Dauerdruck im Job, Lärm und Schadstoffe, ungesunde Ernährung, finanzielle Sorgen, familiäre Probleme. Vor allem in den mittleren Lebensjahren bleibt oft kaum Luft zum Atemholen. 82 Prozent in der Altersgruppe 30 bis 39 sagen, sie seien oft gestresst. Fast die Hälfte leidet an selbst gesetzten Perfektionsansprüchen. Und hier bestätigt sich dann doch der Satz: Stress beginnt im Kopf. Denn es gibt Unterschiede. Manche Menschen fühlen sich durch Terminhetze und den Wettbewerb auf der Karriereleiter durchaus motiviert, andere fühlen sich davon gelähmt, landen schlimmstenfalls in einem Burnout.

Wie wir Stress empfinden, ob wir ihn als Bedrohung oder als Herausforderung sehen, hängt stark von unserer Einstellung und unserem Lebensgefühl ab. Wie zufrieden sind wir generell mit unserem Leben? Insofern beginnt Stress auch im Kopf. Der erste Schritt ist, das zu realisieren; der zweite Schritt zu schauen, wie wir das nutzen und gegensteuern können.

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„Wichtig war uns, nicht irgendeinen Ashwagandha-Extrakt zu verwenden. Sondern genau den standardisierten Wurzelextrakt, mit dem die Wirksamkeit in Studien mehrfach klinisch bestätigt wurde.“

Dr. Cordula Stiepel, Ernährungs

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„Das Neuro Balance Bio Ashwagandha Tonikum unterstützt Nerven und Psyche mit natürlichem Vitamin C aus der Acerolakirsche. Die Spezialrezeptur enthält zudem Passionsblume, Lavendel, Melisse sowie Ashwagandha, welches in Zeiten nervlicher Anspannung hilft, die innere Balance zu halten.“

Delia Schulz, wissenschaftliche Abteilung SALUS

PRIMAVERA, Ganz entspannt Raumspray bio

„Das Raumspray Ganz entspannt hat einen blumig einhüllenden Duft und enthält Benzoe Siam, Lavendel und Ho Blätter vom Kampherbaum. Es entschleunigt, beruhigt die Sinne und bringt das Gedankenkarussel zum Stehen. Ideal, um sich auf der Coach einzukuscheln.“

Anusati Thumm, Seminarleiterin und Leitung Kompetenzteam Aromatherapie von Primavera Life

KGV, Roter Ginseng, Extrakt. Als Kapseln, Tabletten, Wurzelpulver-Kapseln oder Instant-Tee

„Für stressige Zeiten im Leben gilt: Solange sich unser Körper immer wieder erholen kann, solange geht es ihm gut. Und hier kommt unser Roter Korea Ginseng zum Einsatz. Dank seiner adaptogenen Wirkung sorgt er dafür, dass weniger Stresshormone gebildet werden und die vorhandenen schneller abgebaut werden.“

Benno von Sobbe, Geschäftsführer Korea Ginseng Vertriebs GmbH

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