Reformhaus

"Wie wir die Welt sehen" von Ronja von Wurmb-Seibel

Was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien

Raus aus der Negativ-Spirale

Das Buch passt perfekt in diese Zeit, es ist leicht zu verstehen und es gibt Tipps zum selbst aktiv werden. Ronja von Wurmb-Seibel weiß, wovon Sie in „Wie wir die Welt sehen“ spricht. Die Autorin ist erfahrene Journalistin und Filmemacherin mit Auslandserfahrung in Kabul und kennt sich mit (schlechten) Nachrichten und deren Wirkung bestens aus. Der Flut von Häppchennachrichten zu Katastrophen, die nur Schlaglichter setzen, setzt sie einen „konstruktiven Journalismus“ entgegen, der egal wie schlecht auch die Nachrichten sein mögen, immer Lösungsansätze und Einordnungen des Geschehens mitliefert und damit gegen innere und äußere Abwärtsstrudel motiviert. Jedes Kapitel schließt mit Praxistipps fürs eigene Leben ab. So gesehen ist das Buch ein gelungenes, auch wissenschaftlich gestütztes Plädoyer für einen anderen Journalismus und an uns das Angebot, uns widerstandsfähiger zu machen gegen schlechte Nachrichten, die uns nicht guttun, wenn wir sie einfach nur ständig konsumieren. (Ronja Wurmb-Seibel; Wie wir die Welt sehen – Was negative Nachrichten mit unserem Denken machen und wie wir uns davon befreien, Kösel Taschenbuch, 18 Euro)

Redaktion

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Alle Kommentare (1):
Gaby kommentiert am 20.07.2022
Ein so hilfreiches Buch, Tag täglich werden wir mit negativen Nachrichten konfrontiert... In der Zeitung, Nachrichten und Radio nichts positives