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Marzipan-Mandel-Kuller

Marzipan-Mandel-Kuller

Einmal Teig, dreimal Plätzchen. Mandeliger geht es kaum: Marzipan mit Mandeln! Der Teig ist ein Mürbeteig, dessen Grundrezept (750 Gramm) für zwei weitere Plätzchen-Rezepte reicht.

Zubereitungszeit: 1 Stunde 30 Minuten
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Zutaten für eine Portion

Für den Mürbeteig:

  • 375 g Dinkelmehl (Type 1050)
  • 180 g kalte, Butter (gewürfelt)
  • 120 g unraffinierter Rohrzucker (zu Puderzucker gemahlen)
  • 1 1/2 Eier
  • 1 Pr. Meersalz
  • 1/2–3/4 gestricherner TL Bourbon-Vanille

Für die Kuller:

  • 250 g vorbereiteter Mürbeteig
  • 75 g Marzipan-Rohmasse
  • eventuell etwas Streumehl
  • Backpapier


Zum Wälzen:

  • 1/2 Ei
  • 100–125 g gehackte Mandeln

Für die Füllung:

  • 60–70 g Johannisbeergelee

Zubereitung

Mürbeteig:
 

  1. Mehl, Butter, Zucker, Eier, Salz und Vanille mit den Knethaken des Handrührgerätes oder der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten.
  2. Teig in drei gleich große Portionen von 250 Gramm teilen.

Kuller:

  1. Mürbeteig mit Marzipan gut verkneten. Teig in zwei Portionen teilen und jeweils zu einer etwa zwei Zentimeter dicken Rolle formen. Jede Rolle in 16 gleichgroße Stücke schneiden. Daraus insgesamt 32 Kugeln formen, auf einen Teller legen und für eine Stunde abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  2. Kugeln erst in verquirltem Ei, dann in Mandeln wälzen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Mit dem Stiel eines Holzlöffels eine Vertiefung in die Mitte drücken.
  3. Sofort bei 160 Grad Umluft, mittlere Schiene, etwa 15 Minuten backen. Zum Abkühlen mit dem Backpapier auf ein Kuchengitter gleiten lassen.
  4. Gelee erwärmen und glatt rühren. Die Vertiefungen der Kuller bis zum Rand mit Gelee befüllen. Vor dem Verpacken über Nacht trocknen lassen.

Autor: Marita Koch


Anmerkungen

Rezept ohne Nährwertangaben

Zwei weitere Mürbeteigplätzchen-Rezepte finden Sie unter Haselnusstaler und Gefüllte Zitronensterne


Backtipps der Rezept-Autorin Marita Koch:

Ei halbieren: Eier lassen sich einfach halbieren, wenn sie nach dem Aufschlagen in eine Tasse mit einer Gabel gut verquirlt werden.

Ofentemperatur: Immer mehrere Plätzchenbäckereien auf einen Tag legen, dann lässt sich die Ofenhitze optimal ausnutzen. Mit den Mürbeteig-Plätzchen starten, dann muss kein Vorheizen sein – vorausgesetzt, man arbeitet mit Umluft. Für das Rührteiggebäck ist der Ofen dann schon heiß.

Feines Gebäck: Für eine feine Gebäckstruktur: Rohrzucker vor der Verarbeitung mit einer Puderzuckermühle, im Universalzerkleinerer (Zubehör von Stabmixer oder Handrührgerät) oder Kaffeemühle zu Puderzucker mahlen.

Mit wenig Kuvertüre verzieren: Die gehackte Kuvertüre zum Schmelzen in einen Gefrierbeutel (1 l) geben und verschließen. So in ein Wasserbad mit heißem Wasser (aus der Leitung) legen, dass kein Wasser in die Kuvertüre gelangt. Sobald die Kuvertüre geschmolzen ist, eine Ecke von der Gefrierbeutelspitze abschneiden und das Gebäck verzieren.


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