A. F. Endress
Gefüllte Quittensterne

Gefüllte Quittensterne

Einmal Teig, dreimal Plätzchen. Himmlisch und doch irdisch: Diese Gefüllten Quittensterne bekommen ihre Fruchtigkeit aus feinem Quittengelee.

Zubereitungszeit: 2 Stunden
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Zutaten für eine Portion

Für den Mürbeteig:

  • 375 g Dinkelmehl (Type 1050)
  • 180 g kalte, Butter (gewürfelt)
  • 120 g unraffinierter Rohrzucker (zu Puderzucker gemahlen)
  • 1 1/2 Eier
  • 1 Pr. Meersalz
  • 1/2–3/4 gestricherner TL Bourbon-Vanille

Für die Füllung:

  • 100-125 g Quittengelee

Für die Dekoration:

  • 1-2 EL Puderzucker oder unraffinierter Rohrzucker (zu Puderzucker gemahlen)

Zubereitung

Mürbeteig:

  1. Mehl, Butter, Zucker, Eier, Salz und Vanille mit den Knethaken des Handrührgerätes oder der Küchenmaschine zu einem Teig verkneten.
  2. Teig in drei gleich große Portionen von 250 Gramm teilen.

Sterne:

  1. Mürbeteig zu einem flachen Ziegel formen und für mindestens 1 Stunde abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  2. Teig in zwei Portionen mit Hilfe von Streumehl etwa drei Millimeter dünn ausrollen. Mit einer Ausstechform insgesamt 32 Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Aus der Hälfte der Plätzchen mit einer kleinen Ausstechform (oder der Rückseite einer Spritztülle) Löcher ausstechen.
  3. Plätzchen sofort bei 160 Grad Umluft, mittlere Schiene, 12 bis 15 Minuten backen. Zum Abkühlen mit dem Papier auf ein Kuchengitter gleiten lassen.
  4. Quittengelee erwärmen und gut verrühren. Sterne ohne Loch dünn damit bestreichen. Sterne mit Loch aufsetzen und leicht andrücken.
  5. Puderzucker mit einem Teesieb dünn über die Sterne stäuben. Löcher bis zum Rand mit der restlichen Marmelade befüllen. Vor dem Verpacken über Nacht trocknen lassen.

Verfeinerung mit Kuvertürestreifen: zusätzlich mit geschmolzener weißer Kuvertüre dekorieren.


Autor: Marita Koch


Anmerkungen

Rezept ohne Nährwertangaben

Das Rezept reicht für 16 Stück, der Mürbeteig für zwei weitere Mürbeteigplätzchen-Rezepte.

Diese finden Sie unter Haselnusstaler und Marzipan-Mandel-Kuller.


Backtipps der Rezept-Autorin Marita Koch:

Ei halbieren: Eier lassen sich einfach halbieren, wenn sie nach dem Aufschlagen in eine Tasse mit einer Gabel gut verquirlt werden.

Ofentemperatur: Immer mehrere Plätzchenbäckereien auf einen Tag legen, dann lässt sich die Ofenhitze optimal ausnutzen. Mit den Mürbeteig-Plätzchen starten, dann muss kein Vorheizen sein – vorausgesetzt, man arbeitet mit Umluft. Für das Rührteiggebäck ist der Ofen dann schon heiß.

Feines Gebäck: Für eine feine Gebäckstruktur: Rohrzucker vor der Verarbeitung mit einer Puderzuckermühle, im Universalzerkleinerer (Zubehör von Stabmixer oder Handrührgerät) oder Kaffeemühle zu Puderzucker mahlen.

Mit wenig Kuvertüre verzieren: Die gehackte Kuvertüre zum Schmelzen in einen Gefrierbeutel (ein Liter) geben und verschließen. So in ein Wasserbad mit heißem Wasser (aus der Leitung) legen, dass kein Wasser in die Kuvertüre gelangt. Sobald die Kuvertüre geschmolzen ist, eine Ecke von der Gefrierbeutelspitze abschneiden und das Gebäck verzieren.


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