Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Mutter stillt Säugling

Weltstillwoche 2019

30. September bis 4. Oktober

Stand: 30.09.2019 (30.09.2019)

Wenn ein Baby auf die Welt kommt, dann braucht es erst einmal nicht viel: seine Mama und ihre Nähe und Wärme, etwas zu essen, eine saubere Windel und Schlaf. Für die meisten Babys kommt die erste Nahrung aus Mamas Brust: die Muttermilch. Doch das ändert sich in den meisten Fällen heutzutage ziemlich schnell: Haben direkt nach der Geburt vier von fünf Müttern ihre Kinder gestillt (82 Prozent), so sind es noch vier Monaten nur noch 34 Prozent der Kinder, die ausschließlich mit Muttermilch ernährt werden.

Empfehlungen fürs Stillen

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt so lange wie möglich zu stillen, aber wenigstens die ersten sechs Monate ausschließlich und dann bis zu Alter des Kindes von zwei Jahren weiterzustillen. Hierzulande empfehlen die Nationale Stillkommission (2015) und das Netzwerk "Gesund ins Leben" (2016) im ersten Lebensjahr Säuglinge bis mindestens zum Beginn des fünften Lebensmonats ausschließlich zu stellen, also volle vier Monate. Die Einführung der Beikost sollte spätestens mit Beginn des siebten Monats begonnen und die Kinder weitergestillt werden. Natürlich muss und darf jede Familie für sich schauen, was möglich ist und was individuell machbar ist und passt.

Stillen ist natürlich und gesund

Muttermilch ist unnachahmlich und Stillen unbestritten die bevorzugte Ernährungsform für Säuglinge, schreibt das Bundeszentrum für Ernährung auf ihrer Website. Denn Stillen bringt gesundheitliche Vorteile für Mutter und Kind: Die Muttermilch ist immer perfekt auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt, schützt es vor plötzlichem Kindstod, Durchfällen und Atemwegserkrankungen und stärkt die Bindung von Mutter und Kind. Gestillte Säuglinge sind im späteren Kindes- und Erwachsenenalter seltener übergewichtig und erkranken seltener an Diabetes Typ 2. Stillende Mütter minimieren das Risiko für Krebserkrankungen wie Brust, Eierstöcke oder Gebärmutterschleimhaut, ebenso sinkt das Risiko für Diabetes Typ 2 oder kardiovaskuläre Erkrankungen. Außerdem ist Stillen praktisch, weil immer alles dabei ist, und kostenlos.

Ein weiterer Pluspunkt: Viele frischgebackene Mütter verlieren durch das Stillen zudem ihre Schwangerschaftspfunde, da jeden Tag 500 Kalorien extra verbraucht werden.

Aktionswoche

In der Weltstillwoche soll das Stillen als normale, artgerechte Ernährungsform in den Fokus gerückt werden. Müttern werden umfassende und geeignete Infos an die Hand gegeben, um sich für das Stillen zu entscheiden. Des Weiteren ist die Weltstillwoche auch eine Plattform, um politisch aktiv zu werden.

Seit 1991 wird die Weltstillwoche in 120 Ländern umgesetzt. In Deutschland findet sie immer in der 40. Kalenderwoche statt - denn auch eine Schwangerschaft dauert in der Regel circa 40 Wochen. Die Weltstillwoche ist eine Aktion der World Alliance for Breatsfeeding Action (Waba) und gilt als größte gemeinsame Kampagne aller Stillfördernder Organisationen wie UNICEF und WHO.

Ziele der Stillförderung

  • Jede Mutter soll eine informierte Entscheidung treffen können.
  • Stillen ist eine Chance für Mutter und Kind.
  • Akzeptanz des Stillens bevölkerungsweit steigern.
  • Stillen soll überall möglich sein: Bus, Café, Park...

Was brauchen Eltern beim Stillen?

Im Rahmen der Weltstillwoche sind Eltern dazu aufgerufen, sich unter dem Hashtag #stärktuns selbst zu Wort zu melden und von ihrem Alltag zu berichten. Diese Aktion vom Netzwerk "Gesundes Leben" soll anschließend konkrete Impulse für ein stillfreundlicheres Deutschland geben.

Unterstützung aus dem Reformhaus®

Sie stillen und wollen Ihren Körper unterstützen? Sie wollen die Muttermilchproduktion anregen oder gegen Ende der Stillzeit abschwächen? Sie wollen Ihren Körper optimal auf den Mehrbedarf und die Anforderungen des Stillen rüsten? Dann fragen Sie die FachberaterInnen in Ihrem Reformhaus®, was Sie tun können.

Unsere Empfehlungen für stillende Mütter:

Empfehlen über: