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Internationaler Klimaaktionstag am 29. November

#NeustartKlima – laut, wütend und unbequem

Stand: 26.11.2019 (26.11.2019)

Am 29. November ruft Fridays for Future (FFF) zum vierten globalen Klimastreik auf. Nachdem am 20. September 1,4 Millionen Menschen deutschlandweit auf der Straße waren, um für das Klima zu streiken, hat die Bundesregierung ihr Klimapaket vorgelegt, das die Erwartungen der AktivistInnen und ihrer MitstreiterInnen in Deutschland nicht erfüllt – im Gegenteil: Die Erwartungen wurden enttäuscht und unterlaufen. So hat die Bundesregierung dem 1,5 Grad-Ziel eine klare Absage erteilt, ein Umstand, denn FFF nicht hinnimmt und somit zur nächsten Aktion aufruft.

Weltklimakonferenz in Madrid

Anfang Dezember treffen sich die PolitikerInnen aller UN-Staaten zur UN Klimakonferenz (COP25), um die Einhaltung der internationalen Klimaziele zu überprüfen. Daher soll im Vorfeld dieser Konferenz der nächste große Streik stattfinden: Klimagerechtigkeit wird gefordert, damit das Ziel, Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen, mit entsprechenden Maßnahmen angegangen wird. Ursprünglich sollte die Weltklimakonferenz in Santiago de Chile stattfinden, wurde aber aufgrund der anhaltenden Proteste in Chile nach Spanien verlegt.

Ein Schritt weiter

Dieser vierte Klimastreik steht unter einem neuen Motto: Nicht nur zu streiken, sondern auch dort „anzuklopfen“, wo nicht gestreikt wird und wo ein Umdenken nötig ist. Die Straßen sollen natürlich auch wieder geflutet werden und wie FFF schreibt:

Wir gehen in Klassenzimmer und Parteibüros, in Einkaufszentren und auf öffentlichen Plätzen, zu Infrastrukturprojekten und auf Straßenkreuzungen, vor Kraftwerke und in die Fußgängerzonen. Am 29. November werden wir überall laut, wütend und unbequem sein – wir stehen zu unserer Forderung: Klimagerechtigkeit jetzt!

Fridays for Future, auf ihrer Website

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