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Gesunder Lifestyle vermindert das Krebsrisiko

Am 4. Februar ist Weltkrebstag

Stand: 03.02.2020 (03.02.2020)

Ein Tag, der Leben retten kann: Zum Weltkrebstag am 4. Februar geht es um das Bewusstsein und die Beseitigung vom Halbwissen rund um das Thema Krebs. Immer noch erkranken alleine in Deutschland jährlich circa 500.000 Menschen neu an Krebs. Auch junge Menschen sind betroffen. Die gute Nachricht: Eine vitalstoffreiche, pflanzenbasierte Ernährung und regelmäßige Bewegung können das Risiko der Erkrankung deutlich senken.

Bescheid wissen, gesund bleiben

Krebs zählt, zusammen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen überhaupt. Etwa jeder zweite Bundesbürger erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Dies passiert meistens erst in den späteren Jahren, denn im Großen und Ganzen ist Krebs eine Alterskrankheit – die Fähigkeit des Körpers, mutierte Zellen zu reparieren, nimmt mit der Zeit ab. Doch das Bewusstsein, dass auch Kinder und Erwachsene jedes Alters betroffen sein können, ist wichtig. Denn gerade hier können ein gesunder Lebensstil und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen besonders häufig Leben retten.

Was ist Krebs?

Krebs bezeichnet in der Medizin die unkontrollierte Vermehrung und das Wachstum von Zellen im Körper als eine bösartige Gewebeneubildung oder malignen Tumor. Krebs kann Metastasen bilden und sich dadurch im Körper verbreiten. Unbehandelt führt dies nach und nach zur funktionellen Einschränkung und schließlich zum Ausfall der lebenswichtigen Organe. Krebs kann im Prinzip überall im Körper entstehen. Die häufigsten Krebsarten sind Brustkrebs (bei Frauen), Prostatakrebs (bei Männern) sowie Darm- und Lungenkrebs. Ein Tumor ist übrigens nicht gleich Krebs: Sogenannte gutartige Tumore bezeichnen Zellwucherungen, die keine Metastasen bilden. Diese können trotzdem auf Organe drücken und müssen oft operativ entfernt werden.

Krebsrisiko um bis zu 40 % senken

Das Risiko, an Krebs zu erkranken, ist zum Teil erblich bedingt. Aber reiner Zufall („Kopierfehler“ des genetischen Materials) sowie Umwelt und Lebensstil (Giftstoffe, gesunde Nährstoffe, Bewegung) spielen anscheinend eine noch größere Rolle dabei, wer an Krebs erkrankt und wer nicht. Die zuletzt genannten Faktoren sind die Stellschrauben, die uns helfen können, unser Krebsrisiko signifikant zu senken. Zahlreiche Studien haben belegt, dass eine rundum gesunde und bewusste Lebensweise das Risiko der Krebserkrankung insgesamt um bis zu 40 % senken kann.

Genuss, der gesund hält

Abwechslungsreiche und pflanzenbetonte Kost mit gesunden Fetten, ausgewählten Kohlenhydraten (Vollkornprodukten) und viel Obst und Gemüse liefert unserem Körper die Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe, die er braucht, um gut zu funktionieren und mutierte Zellen zu eliminieren. Gute Fette enthalten vor allem einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie diese zum Beispiel in Nüssen und hochwertigen Pflanzenölen vorliegen. Olivenöl, Rapsöl und Leinöl zählen zu den besonders empfehlenswerten Fetten für die Küche. Das absolute Gegenteil bilden die sogenannten Transfette, die bei der industriellen Fetthärtung und beim Frittieren entstehen. Diese stecken unter anderem im Fastfood, Gebäck und Keksen, und haben auf dem gesunden Speiseplan regelmäßig nichts zu suchen. Greifen Sie grundsätzlich so häufig wie möglich zu frischen Zutaten aus biologischem Anbau.

Bewegung hilft bei Prävention und Therapie

Regelmäßige Bewegung regt den Stoffwechsel an, und das wiederum stärkt unser Immunsystem. Als Folge bleibt man nicht nur schnupfenfrei, sogar das Krebsrisiko sinkt bei wenigstens fünf Tagen pro Woche á 30 Minuten Sport oder Bewegung nach aktuellen Studien um bis zu 30 %. Manche Krebsarten lassen sich durch Bewegung besser fernhalten als andere. Brustkrebs, bei Frauen die häufigste Art von Krebs, lässt sich vergleichsweise gut durch einen aktiven Lebensstil vermeiden.

Doch auch Menschen mit Krebs fühlen sich in der Regel durch Bewegung besser, da sich dadurch die Nebenwirkungen der Krankheit und Therapien verringern lassen. Ist eine Krebs- oder andere Erkrankung oder Einschränkung bereits bekannt, sollten sportliche Aktivitäten nur in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt oder Ärztin folgen.

Tipps, um das Krebsrisiko zu mindern:

  • Vitalstoffreiche, pflanzenbasierte Ernährung (viel Obst und Gemüse, gesunde Öle und Fette, ausreichend Ballaststoffe, möglichst frisch und abwechslungsreich. Fertiggerichte, Gepökeltes, Transfette und Zucker unbedingt vermeiden)
  • Regelmäßige Bewegung (mehrfach die Woche, optimal täglich, mindestens eine halbe Stunde)
  • Schutz vor Sonnenbrand (schützende Kleidung, meiden lichtintensiver Zeiten, Sonnencreme. Kein Solarium)
  • Vermeidung von Übergewicht (übermäßiges Bauchfett gilt als besonders ungesund)
  • Vermeidung von Tabak (auch passiv) und Alkohol
  • Vermeidung von anderen Schadstoffen und Karzinogenen, wie zum Beispiel Radon

Früherkennung & Vorsorgeuntersuchungen

Ein frühzeitig entdeckter Krebs ist meistens heilbar. Achten Sie auf Veränderungen an Ihrem Körper und lassen Sie zum Beispiel ein plötzlich entstandenes, unregelmäßig geformtes Muttermal oder einen Knoten an der Brust sicherheitshalber überprüfen. In den meisten Fällen stellen sich diese Funde als harmlos heraus, und wenn nicht, ist der Krebs im Anfangsstadium häufig durch einen kleinen Eingriff schnell entfernt. Daher sind auch Vorsorgeuntersuchungen sehr wichtig. Schauen Sie hier nach, welche Untersuchungen im Rahmen der gesetzlichen Krebsfrüherkennung für Frauen beziehungsweise Männer Sie wahrnehmen sollten.

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