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Gefrässig!

Sind Raupen die neue Lösung gegen Plastikmüll?

Stand: 02.07.2017

Das diesjährige „Lesen ohne Atomstrom“ liegt schon wieder ein paar Monate zurück, doch 2017 gibt es eine Zugabe: Wie zum Finale des Festivals im März angekündigt, wird es im Rahmen des G20-Gipfels eine größere Veranstaltung geben.

Retten uns Raupen vorm Plastikmüll-Infarkt? Die Larven der Großen Wachsmotte können Polyethylen verzehren - das berichtete das Fachblatt "Current Biology". Diese Raupen leben bis zur Verpuppung in Bienenstöcken und ernähren sich vom Wachs der Waben.

Ein spanisch-britisches Forscherteam entdeckte, dass sie statt Wachs auch Plastiktüten fressen. Die Erklärung: Wachs ist ein Polymer, ein "natürlicher Kunststoff". Dessen chemische Struktur gleicht der von Polyethylen. Die gefräßigen Raupen sollen Polyethylen sogar effektiver abbauen als alle bisherigen biotechnologischen Verfahren.

Schon hofft man, eine neues biotechnisches Verfahren zur Vernichtung von Plastikmüll entwickeln zu können. Man möchte sich - angesichts unseres Plastikmüll-Infernos - gar nicht vorstellen, wie viele Fantastillionen von Raupen dafür nötig sind ...

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