Junges Paar beim Frühstück© JenkoAtaman - stock.adobe.com

Frühstücken macht schlank

Tageszeit spielt bei Mahlzeiten eine Rolle

Stand: 14.09.2020 (27.09.2020)

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Morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler – diese Volksweisheit ist wahr. Das belegt eine Studie der Universität Lübeck. Psychoneurobiologen untersuchten an Testpersonen, ob bei identischen Mahlzeiten die Tageszeit eine Rolle spielt. Und tatsächlich, unser Stoffwechsel arbeitet unterschiedlich. Wer morgens üppig frühstückt, verbraucht die gewonnene Energie auch schnell wieder. Auch die Lust aufs Snacken und der Appetit auf Süßes war geringer. Wer allerdings abends den Hauptteil seiner Nahrung zu sich nimmt, wird schneller dick. Der Grund: Der Blutzucker- und der Insulinspiegel steigen danach stärker an.

Fazit der Wissenschaftler: „Ein ausgiebiges Frühstück sollte einem üppigen Abendessen vorgezogen werden, um Übergewicht oder Blutzuckerspitzen bei Diabetes zu vermeiden.“ Das gilt auch, wenn man eine Diät macht. Aus Intervallfastenstudien weiß man, dass es ideal ist, vier Stunden vor dem Schlafen zu fasten. Wer also um 22 Uhr ins Bett geht, sollte bis 18 Uhr zu Abend gegessen haben.

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