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Frau mit Kaffeetasse in der Hand liest Buch auf grüner Wiese

Endlich Zeit zum Lesen!

Buchtipps für die Ferienzeit

Stand: 01.08.2019 (01.08.2019)

Sich in fremden Welten umschauen, in realen ebenso wie in virtuellen: Bücher eröffnen neue Horizonte. Sie lassen staunen, entführen und teilen Kluges mit. Unsere Lektüreauswahl für Sie – für unterschiedliche Interessen und nicht nur für die Urlaubszeit.

Neues entdecken – auch sich selbst

Bücher können wie ein Spiel funktionieren oder einen ganz weit weg beamen.

Atlas des Unerwarteten

  • von Travis Elborough, Alan Horsefield, Kosmos, 28 Euro

Gerade kein Urlaub in Sicht? Dann entführt dieses Buch an sehr ungewöhnliche Orte, die kaum jemand kennt. Eine japanische Insel, die von 100 alten Fischern, aber mindestens 400 Katzen bewohnt wird und auf der es einen Katzenschrein gibt. Oder: Die ehemals größte Mülldeponie der Welt in New York, die heute zu einem intakten Ökosystem geworden ist, in dem Eulen und Fledermäuse leben. 45 erstaunliche, skurrile und bizarre Orte, von Höhlen bis zu versunkenen Städten sind hier versammelt – mit schönen Karten, kurzen Texten und Schwarz-Weiß-Aufnahmen.

Das Schreiblustbuch

  • von Petra Teufl und Sabine Rädisch, Kösel, 15 Euro

Da steckt ganz viel drin. Auf nur sparsam illustrierten Seiten mit leeren Zeilen können LeserInnen ihrer Fantasie freien Lauf lassen: kritzln, kleine Geschichten schreiben, die Frage „Welche Farbe hat der Sonntag und warum?“ beantworten, sich selbst einen Brief schreiben oder zwei Kontaktanzeigen fortschreiben. Entdecken Sie mal ganz entspannt die Poesie im Alltag! Das hübsch editierte, nicht einmal Schulheft große Buch verführt dazu und macht es leicht, die eigene Kreativität spielen zu lassen.

Now!

  • von Stefanie Carla Schöfer, Scorpio, 17,99 Euro

Das Universum regelt sich nach den Gesetzen von Anziehung und Resonanz. Die Autorin, Sportwissenschaftlerin und Therapeutin, übersetzt das für den Menschen so: Was man im Inneren trägt, begegnet einem auch im Außen. Mit ausführlichen, praktischen Übungen und einer Fülle von Anregungen führt sie LeserInnen zu mehr Energie und einer positiven Einstellung. Gefühlvolle Fotos und nachdenkenswerte Zitate animieren zum Nachmachen der Übungen auf dem Weg zu sich selbst. Ganz nach Erich Kästners Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

Dösen und lesen

Bücher, mit denen Sie achtsam werden und die Sie zum Träumen einladen.

52 Wege zur Achtsamkeit

  • von Ola Schenström, Trias, 9,99 Euro

Ein kleines Buch, das in jede Tasche passt und voller Inspirationen steckt. Für jede Woche hat der schwedische Achtsamkeits-Experte Tipps für Körper, Geist und Seele aufgeschrieben. Ziel: Stress reduzieren, gelassener werden und bewusster leben. Und je nach Typ pickt man sich raus, was einen anspricht, oder arbeitet sich von vorne bis hinten durch. Etwa Fragen wie „Was habe ich heute gut gemacht?“ beantworten, Atemübungen machen, anders mit Handy und TV-Konsum umgehen. Und anfangen mit: Ich bin jetzt hier, was spüre ich? Dafür ist im Urlaub ja genug Zeit.

Das Geheimnis der Langsamkeit

  • von Doris Bewernitz, Patmos, 18 Euro

Saumselig: Was für ein wundervolles Wort. Es passt zu diesen liebevollen, ungewöhnlichen und manchmal auch verrückten Geschichten rund ums Trödeln, Träumen, Mutigsein. Das Funktionieren wie im Arbeitsalltag ist mal ganz unwichtig. Die Anekdoten animieren zum sich Zeit nehmen und sich besinnen. Etwa, wenn das Flugzeug in Litauen verspätet startet und man während der Wartezeit lauter nette Menschen und ihre Geschichten kennenlernt. Oder eine Amsel daran erinnert: Pause machen!

Sich draußen zu Hause fühlen

Bücher erzählen von der Liebe zur Natur.

Into Nature

  • von The Mindfulness Project, Knesebeck, 12 Euro

Ob man barfuß durch Schlamm läuft oder dem Gewimmel in einem Ameisenhaufen zuschaut: Wer sich mit der Natur beschäftigt, wird ruhiger und sich seiner Wurzeln bewusst. Das macht glücklich. 100 kreative Ideen sich mit der Natur zu verbinden, liefert dieses Mitmachbuch: beobachten, lauschen, untersuchen, sammeln, skizzieren. Dieses Buch schreibt man zum großen Teil selbst. Es bietet Platz für eigene Zeichnungen und Worte, ist reich an Übungen und Anregungen. Der Bau einer simplen Sonnenuhr beispielsweise lässt über den Begriff der Zeit nachdenken und was es heißt, sich Zeit zu nehmen.

Die Wiese

  • von Jan Haft, Penguin, 20 Euro

Seitdem im letzten Sommer ein Klagelied über die schwindende Zahl der Insekten angestimmt wurde, wird nun heftig über eine andere Art der Landwirtschaft diskutiert. Dazu würden zählen: Blühstreifen an Ackerrändern, kein Einsatz von Pestiziden, keine Überdüngung. Über das (einstmals) pralle Leben von Pflanzen und Tieren auf Wiesen schreibt der Biologe und Naturfilmer Jan Haft. Was ist überhaupt eine Wiese? Wer lebt dort? Wie hängen Wiesenknopf und Knotenameise voneinander ab? Überwältigendes Wissen paart sich mit großer Liebe zum genauen Hinschauen in der Natur. Nicht nur ein Lesebuch, sondern auch ein Appell, die letzten Wiesen zu retten und Vögeln wie Schmetterlingen nicht den Lebensgrund

Magie des Staunens

  • von Rachel Carson, Klett-Cotta, 20 Euro

Wunderhübsches kleines Lesebändchen darüber, wie man die Natur entdecken kann – mit seinen Kindern oder auch als Erwachsener allein. Die berühmte Schriftstellerin und Pionierin der Umweltbewegung Rachel Carson geht mit ihrem Neffen in den Wald oder an den Strand und entdeckt die Fülle von Wurzeln, Laub, Regentropfen, Muscheln, Sand. Und nachts den Sternenhimmel. Zauberhafte Beschreibungen, die zeigen, wie einfach es ist, Kinder für Natur zu begeistern. Mit stimmungsvollen Illustrationen.

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