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Jentschura Geschäftsführung

Der Säure-Basen-Pionier

Jentschura feiert dieses Jahr sein 25. Jubiläum

Stand: 25.06.2018

Bei Jentschura gibt es absolut keinen Grund sauer zu sein: Das Unternehmen feiert im Herbst dieses Jahres sein 25-Jahr-Jubiläum und hat sich in dieser vergleichsweise kurzen Zeit zu einem international erfolgreichen Hersteller von basischen Lebensmittel und natürlichen Körperpflege-Produkten entwickelt.

Genaugenommen beginnt die Geschichte des Unternehmens von Peter Jentschura lange vor der Geschäftsidee, die 1993 zum Schritt in die Selbstständigkeit führte. Dem Firmengründer liegt das Wissen um die Heilkräfte der Natur quasi im Blut. Schon die Eltern hatten in den 1930er Jahren im heute polnischen Wroclaw (Breslau) eine Drogerie geführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand die Familie im westfälischen Münster eine neue Heimat – und eröffnete wieder eine Drogerie, in die auch Peter Jentschura nach Kaufmannslehre und Drogisten-Ausbildung einstieg. Seinen wissensdurstigen Geist füllte es jedoch nicht aus, mit Tees, Kräutern und anderen Gesundheitsprodukten nur zu handeln. Anfang der 1980er Jahre begann Jentschura immer tiefer in die wissenschaftlichen Grundlagen der Naturheilkunde einzutauchen, erforschte vor allem den menschlichen Stoffwechsel. „Dabei habe ich schnell verstanden, wie eng der Zusammenhang zwischen einer Übersäuerung des Organismus und zahlreichen sogenannten Zivilisationskrankheiten ist“, so Peter Jentschura. Bereits 1982 gründete er einen Verlag, in dem er zunächst ein Drogisten-Branchenblatt, später auch wissenschaftliche Publikationen herausgab. Die Ergebnisse seiner Forschung fasste er gemeinsam mit seinem langjährigen Mitstreiter und Co-Autor Josef Lohkämper in dem 1998 erschienen Buch „Gesundheit durch Entschlackung“ zusammen, das mittlerweile eine Auflage von rund 300.000 Exemplaren erreicht hat und in zwölf Sprachen übersetzt wurde. Später folgten mit „zivilisatoselos leben“ und „Die Pflanze, unsere Lehrmeisterin“ zwei weitere Werke. Nicht zuletzt mit diesen Büchern hat Peter Jentschura das Thema Entschlackung und Säure-Basen-Gleichgewicht salonfähig gemacht und eine breite Diskussion in Gang gebracht.

Nachdem die wissenschaftliche Grundlage gelegt war, ergab sich der nächste Schritt fast zwangsläufig. Weil Peter Jentschura passende und wirksame Produkte zum lösen, neutralisieren und ausscheiden von Schlacken vermisste, begann er sie selbst zu entwickeln und herzustellen. Wobei das Unternehmen, das heute in mehr als 25 Länder exportiert und Niederlassungen in der Schweiz und Mexiko hat, im wahrsten Sinn des Wortes als Hinterhof-Betrieb begann. Anfangs wurden die 49 Zutaten des 7x7 KräuterTees tatsächlich im Hof der Drogerie in der Münsteraner Innenstadt von Hand gemischt und verpackt. Seit 2009 werden Tee, der Hirse-Buchweizen-Brei MorgenStund’, die Quinoa-Hirse-Mahlzeit TischleinDeckDich oder das aus mehr als 100 Zutaten bestehende WurzelKraft-Granulat auf einem modernen, 20.000 Quadratmeter großen Gelände in Münster-Roxel produziert. Wobei das Thema Handarbeit nach wie vor eine große Rolle spielt. „Wir wissen um den Wert des Menschen als Qualitätsinstanz“, sagt Guyves Sarkhosh, der Leiter Marketing & Kommunikation bei Jentschura, „deshalb fragen wir uns bei jedem Verarbeitungsschritt, ob es aus Qualitätsgründen nicht sinnvoller ist, Menschen statt Maschinen einzusetzen.“ Der Manufaktur-Charakter und das naturheilkundliche Fundament der Rezepturen sind auch Gründe, „warum unsere Produkte eine eigene DNA und eine besondere energetische Wirkung haben“, so Guyves Sarkhosh.

Auch wenn die Firma durch stetige Zuwachsraten und internationale Expansion inzwischen mehr als 100 Köpfe umfasst, so legt man bei Jentschura dennoch großen Wert darauf, das traditionelle Klima eines Familienbetriebs zu bewahren. Das beste Beispiel dafür, dass ein gesunder Geist am liebsten in einem sauberen Körper mit ausbalanciertem Säure-Basen-Haushalt lebt, ist der Chef selbst, der 2007 vom Ministerium für Allgemeine und Höhere Bildung der russischen Föderation eine Ehrendoktorwürde für seine wissenschaftlichen Arbeiten erhalten hat. Mittlerweile 77 Jahre alt, leitet Peter Jentschura sein Unternehmen gemeinsam mit Tochter Barbara Jentschura und dem Diplom-Betriebswirt Matthias Buß. Daneben forscht und tüftelt er unermüdlich. Deshalb gibt es auch im Jubiläumsjahr seines Unternehmens kein Innehalten, denn weitere Bücher sowie neue und verbesserte Produkte sind in Vorbereitung.

Der wichtigste Vertriebskanal

P. Jentschura nutzt intensiv die sozialen Medien, um mit seinen Kunden in Kontakt zu treten. Im Facebook-Auftritt des Unternehmens gibt es laufend Filme, Video-Chats mit Führungskräften und Gewinnspiele. Auf einen Online-Shop für seine Produkte verzichtet das Unternehmen jedoch bewusst. „Wir setzen auf den stationären Handel, weil dort im Unterschied zu digitalen Angeboten persönliche Gesundheitsberatung möglich ist“, sagt Guyves Sarkhosh, der Leiter Marketing & Kommunikation von Jentschura. „Deshalb ist das Reformhaus® mit seiner großen Beratungskompetenz auch unser wichtigster Vertriebskanal.“

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