Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Benennung vegetarischer und veganer Produkte

Positionspapier verabschiedet

Stand: 23.12.2016

Am 8. Dezember 2016 wurde vom VEBU und 14 Lebensmittelherstellern in Frankfurt am Main ein Positionspapier verabschiedet, das eine rechtssichere Benennung von vegetarischen und veganen Lebensmitteln und Klarheit für Hersteller und Verbraucher fordert. Der Antrag der Regierungsfraktion wurde bei Enthaltung der Opposition angenommen.

Hintergrund: „Verbraucher wünschen sich aussagekräftige Informationen auf Lebensmitteln, um selbstbestimmt einkaufen zu können“, so Till Strecker, Leitung der VEBU-Politik. Genauso brauchen aber auch Hersteller Rechtssicherheit. Denn sie möchten Produkte attraktiv benennen, um Kunden anzusprechen. An der VEBU-Tagung „Rechtssichere Benennung von vegetarischen und veganen Lebensmitteln“ nahmen sowohl vegane als auch fleischproduzierende Firmen sowie Parteivertreter, wie Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, teil.

Schon lange werden Begriffe wie „Wurst“ oder „Schnitzel“ auch für vegetarische Produkte verwendet. „Vegetarischer Fleischsalat“ oder „Soja-Rinderschnitzel“ sind Beispiele dafür. Dies ist gerichtlich zulässig. Jedoch kritisieren dies der Bauernverband und Fleischverband damit, dass Verbraucher durch die Benennung irregeführt werden. Die Hersteller sehen in der Zusatzbezeichnung „vegetarisch“ jedoch eine Eigenschaft und ein Verkaufsargument. Darüber hinaus gibt es keine Hinweise darauf, dass Verbraucher durch die Bezeichnung tatsächlich in die Irre geführt werden, so der VEBU.

Weitere Informationen gibt es hier.