Awake - Das Leben des Yogananda

Wie der Yoga in den Westen kam

Stand: 16.02.2016

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BEENDET – Wo wir uns auch umschauen, überall machen die Menschen Yoga. Es gibt kaum einen Ort, wo es kein Yoga-Studio, keine Yoga-Kurse und keine Yoga-Begeistern gibt. Neue Yoga-Richtungen und -Stile sprießen wie Pilze aus dem Boden. Das ist gut so. Doch das war bei uns nicht immer so.

Denn Yoga ist eine alte indische Philosophie, die weit mehr beinhaltet, als das, was viele Mensche hier bei uns für Yoga halten. Zum Yoga gehören ohne Frage die Asanas, die Körperübungen, die wir machen, um uns fit und gelenkig zu halten; Ziel der Asanas ist aber eigentlich, uns auf die Meditation vorzubereiten. Zu den Asanas kommen dann noch Atemübungen, das Pranayama, um in die tiefe Ruhe der Meditation zu gelangen. Der höchste und seltene yogische Zustand wird Samadhi genannt.

Grundsätzlich werden alle Entwicklungen, Techniken und Konzepte des aktuellen Yoga einem der fünf klassischen Yoga-Wege zugeordnet. Das sind: Raja Yoga (Yoga der Entwicklung und Beherrschung des Geistes → Meditation), Hatha-Yoga (Yoga der Energie → Übungen), Jnana-Yoga (Yoga der Erkenntnis → Studium der Schriften), Karma-Yoga (Yoga der Tat → erwartungsloses Handeln) und Bhakti-Yoga (Yoga der Liebe und Verehrung von Gott → Gebete, Gesänge, Rituale).

Einer der ersten, der den Yoga im Westen (zunächst in den USA) nachhaltig bekannt gemacht hat, ist Swami Paramahansa Yogananda. 1893 in Indien geboren, wird ihm schon früh eine große spirituelle Kraft vorhergesagt. So wird er Swami (hinduistischer Meister) unter Guru Yukteswar Giri und reist schließlich in den 1920er Jahren in den Westen, um Yoga und Meditation bekannt zu machen. Er praktiziert den Kriya Yoga, der zum Raja Yoga, also der geistigen Ausrichtung des Yoga zählt.

Nach einiger Zeit in Boston, wo seine Bemühungen nur mäßig zu fruchten beginnen, geht er nach Los Angeles und löst dort prompt einen wahren ersten Yoga-Boom aus. Er gründet die Organisation „Self-Realization Fellowship“, die er zwischenzeitlich in die Hände eines guten, alten Freundes gibt, um im ganzen Land den Yoga zu repräsentieren. Doch irgendwann überschlagen sich die Ereignisse und schwierige Zeiten brechen für Yogananda und seinen Yoga an. Doch er meistert diese Prüfung, obwohl er nichts lieber als nach Indien zurückkehren und dort friedlich leben würde. Und so stirbt er 1952 fern der Heimat in Los Angeles. Zu Yoganandas Lebenswerk zählen auch zahlreiche Schriften, darunter der Yoga-Klassiker „Autobiographie eines Yogi“.

AWAKE – DAS LEBEN DES YOGANANDA wirft einen spannenden Blick zurück zu den Anfangen des Yoga in den westlichen Ländern und begleitet eine charismatische Persönlichkeit, die den Siegeszug des Yoga weltweit mit eingeleitet hat. Mit einer Mischung aus nachgestellten Szenen, Archivmaterial (filmischer und textlicher Art) und Interviews mit Wegbegleitern und Experten entspannt diese Dokumentation einen großen Bogen um Leben und Lehre von Yogananda, der die schönen ebenso wie die schwierigen Momente nachzeichnet. Eine Yoga-Filmperle!

AWAKE – DAS LEBEN DES YOGANANDA. Paola die Florio und Lisa Leeman; USA 2014, 87 Minuten. Ab 5. Februar auf DVD erhältlich.

Gewinnspiel:

Wir verlosen drei DVDs von AWAKE – DAS LEBEN DES YOGANANDA.

Füllen Sie einfach das Teilnahmeformular aus. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeschluss: 15.02.2016

Dieses Gewinnspiel ist leider seit dem 16.02.2016 beendet. Die glücklichen Gewinner wurden benachrichtigt.

Versuchen Sie doch bei einem von unseren aktuellen Gewinnspielen Ihr Glück.

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