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Sommer – Coole Tipps für heiße Tage

Schön durch die heiße Jahreszeit

Stand: 05.07.2015

Immer schön cool bleiben, lautet das Sommermotto. Wie Sie das erreichen können, verraten wir Ihnen in unserem großen Sommer-Special.

Hitze schön und gut – wenn man dabei nur nicht so ins Schwitzen käme … Nasse Achseln und Körpergeruch sind alles andere als angenehm.

Claudia Taron, Seminarleiterin Naturkosmetik an der Akademie Gesundes Leben in Oberursel, weiß, wie Sie am besten vorbeugen: „Legen Sie entsprechende Körperstellen mit einem Puder bereits morgens trocken.“ Nach der Verwendung eines zertifzierten Naturkosmetik-Deos ohne Aluminium die Achseln zum Beispiel mit Kaisernatron, auch Back- oder Speisesoda genannt, abpudern. Wer zu starkem Schwitzen neigt, kann auch den Bereich unter der Brust leicht abpudern.

Im Sommer schlüpfen wir gerne mit nackten Füßen in Sandalen oder Turnschuhe. Etwas Backsoda in die Schuhe geben hält auch die Füße trockener. „Wer dazu neigt, sehr stark zu schwitzen, sollte jeden Tag lauwarmen Salbeitee trinken“, erinnert Claudia Taron an ein bewährtes Hausmittel. „Damit können Sie auch Fußbäder machen.“

Für die tägliche Gesichtspflege und das Make-up empfiehlt die Expertin, sich im Sommer umzustellen: „Statt einer fettreichen Creme sollte die Pflege feuchtigkeitsbetont und leicht sein. Als Make-up sollte man, wenn man es nicht sowieso schon verwendet, zum Mineralpuder-Make-up wechseln. Das spürt man nicht auf der Haut.“ Der Tipp für den Körper – mit Kokosöl pflegen. Claudia Taron: „Das wirkt schön kühlend auf der Haut.“

Coole Extratipps

  • Bei der Kleidung Baumwolle und Seide bevorzugen, die Naturmaterialien sind atmungsaktiv und halten schön kühl.
  • Im Lagen-Look kleiden, so können Sie sich in kühleren Räumen eine Strickjacke überstreifen, aber draußen im Top die Sonne genießen.
  • Ein kleiner Fächer ist ein perfektes Sommer-Accessoire, mit dem Sie sich überall frische Luft zuwedeln können.
  • Stets einen Pashmina- oder großen Baumwoll-Schal in der Tasche bei sich tragen. Oft sind klimatisierte Räume – vom Büro über Hotel bis zum Taxi – an heißen Tagen reichlich unterkühlt. Ein Schal schützt zuverlässig vor Zugluft und Unterkühlung.
  • Ein Wasserspray auf Körper und Gesicht und Nacken sprühen. Ein toller Frischekick für die Haut! (beispielsweise Dadosens Tiefenquellwasser-Spray)

Essen Sie sich schön

Für schöne Haut und einen frischen Teint kräftig und möglichst fünfmal täglich in den Obst- und Gemüsekorb langen. Laut Forschungen der Uni Nottingham sieht man erste Ergebnisse bereits nach vier Wochen. Am besten für einen attraktiven „goldenen Glow“ auf der Haut sind rote und orange Sorten wie Karotten, Tomaten, Wassermelonen, Pfirsiche, Erdbeeren und Aprikosen. Sie sind besonders reich an Carotinoiden, aber auch echte Vitamin- und Antioxidantienbomben. Wichtiger Zusatzeffekt solch einer Power-Diät: Das Immunsystem wird gestärkt, Sommergrippe und Co. werden leichter abgewehrt.

Werden Sie zur TrinkerIn

Hängen Sie im Sommer an der Flasche. Durch starkes Schwitzen verliert Ihr Körper viel Flüssigkeit. Zwei bis drei Liter Wasser sollten Sie im Sommer zusätzlich trinken, damit der Körper – und die Haut – mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt sind. Wichtig: Auch wenn sie im ersten Moment wunderbar erfrischend wirken – eiskalte Getränke sind an heißen Tagen nicht die beste Wahl. Besser: lauwarm bis warm temperierte Durstlöscher wählen. Das ist auch magenfreundlicher.

Gut zu wissen:

Vorsicht Eisgenuss: Sensible Menschen, die zu Migräne und Spannungskopfschmerz neigen, können durch den kleinen „Kälteschock“, den ein leckeres Eis an heißen Tagen auslöst, Kopfweh bekommen.

Abkühlung im Schwimmbad und Meer – was tut das gut!

„Aber da Chlor und Salzwasser Haut und Haare reizen, ist Duschen und Haarewaschen danach mit sehr sanften Produkten zu empfehlen“, betont Claudia Taron. Danach natürlich den Sonnenschutz erneuern. Ist keine Stranddusche in der Nähe, zumindest das Gesicht mit klarem Wasser abspülen. Gute Idee: Eine kleine Sprühflasche mit Leitungswasser befüllen und in die Strandtasche packen. Damit die Haare durch Chlor und Salzwasser nicht leiden, hat Claudia Taron noch einen ganz besonderen Tipp: „Reiben Sie die Haare mit etwas Kokosöl ein, damit kann man auch herrliche Strandfrisuren stylen.“ Abends dann noch einmal mit einem milden Duschgel und Shampoo duschen und auch eine Haarspülung verwenden, damit das windzerzauste Haar sich leichter kämmen lässt und es zudem eine Extraportion Pflege erhält.

Claudia Taron: „Bitte kein Körperpeeling nach dem Schwimmen. Das reizt die Haut zusätzlich.“ Mit dem Peeling lieber bis zum nächsten Tag warten. „Nach dem Duschen sollten Sie hingegen auf jeden Fall – je nach Hauttyp – eine feuchtigkeitsspendende oder auch reichhaltigere Bodylotion auftragen. Für den Sommer am Meer sind Produkte mit Aloe vera toll! Ebenso schön“, so die Expertin, „finde ich es, ein Körperöl anzuwenden.“ Verteilen Sie es nach der Dusche auf der noch feuchten Haut. „Ein frischer Duft, beispielweise nach Zitrone, vertreibt dann den Chlorgeruch des Schwimmbads ganz schnell – und passt wunderbar zur Sommerzeit.“

Zum Beispiel: Santaverde aloe vera body lotion sensitive, ARYA LAYA Schaumdusche Aloe vera, Bergland Pflegendes Vitamin E Hautöl

Sandalenschöne Füße

Flipflops, Sandalen oder einfach barfuß laufen – wie herrlich, dass wir endlich Luft an die Füße lassen können, statt sie in dicke Socken und Stiefel einpacken zu müssen, um sie vor Kälte zu schützen. Doch für vorzeigbare Füße ist ein bisschen Extrapflege gefragt.

Claudia Taron weiß, wie eine perfekte Pediküre aussieht: „Machen Sie erst einmal ein basisches Fußbad, lassen Sie Ihre Füße ruhig 30 Minuten einweichen. Anschließend mit einem Bimsstein verhornte Stellen abrubbeln, die Nagelhaut mit einem Holzstäbchen vorsichtig zurückschieben.“ Sind die Füße sehr trocken, eine Fußmaske machen. Claudia Taron: „Mischen Sie Handcreme mit etwas Jojobaöl und tragen Sie das satt auf. Söckchen darüber und über Nacht einwirken lassen.“

Jojoba- oder Nagelöl sollte man auch auf die Nagelhaut rund um die Zehennägel verteilen, um diese geschmeidig zu machen.

Sonnenschutz – die wichtigsten Regeln

Das Sonnenbaden ist des Deutschen liebste Urlaubsbeschäftigung. Jeder Zweite zählt es zu seiner bevorzugten Freizeitaktivität im Urlaub, so eine Studie der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung. Doch Vorsicht! Intensives Sonnenbaden kann irreparable Hautschäden zur Folge haben.

Nicht übertreiben – Faustregel: Je heller und sensibler Ihre Haut ist, desto mehr sollten Sie lichtintensive Sonnenbäder meiden. Wo halten Sie sich auf? Die Sonne ist in den Bergen noch aggressiver als in der Stadt. Wer im Badeurlaub ist, muss wissen, dass Wasser das Licht reflektiert. So potenziert sich noch einmal die Sonnenbelastung für die Haut. Wer mit heiler Haut aus dem Sommerurlaub zurückkehren möchte, sollte unbedingt intensive Sonnenbäder meiden. Eine Kopfbedeckung und luftige Kleidung gehören zur Grundausstattung im Sommer.

Auch im Schatten lässt sich der Sommer wunderbar genießen. Ihre Haut wird es ihnen danken. Kleinkinder und Säuglinge gehören überhaupt nicht in die Sonne. Wenn Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen nicht vermeiden können, sich der Sonne auszusetzen, sollten Sie eine Sonnencreme mit mineralischem UV-Filter benutzen. Für einen maßvollen Umgang mit der Sonne ist LSF 20 ausreichend. Höhere Lichtschutzfaktoren verführen häufig dazu, zu lange in der Sonne zu bleiben.

Zweimal LSF 20 macht nicht LSF 40 – ob bei der Gartenarbeit, einer Radtour oder Ferien am Meer gilt: Sonnenschutz sollte man ruhig mehrmals erneuern, da man ihn sich unbeabsichtigt abreibt, er sich durch Schwitzen oder Kontakt mit Wasser abwäscht. Doch Vorsicht: Durch ein erneutes Eincremen erhöht man nicht seine erworbene Schutzzeit: LSF 20 wird durch erneutes Auftragen nicht zum LSF 40!

Auch in der Stadt scheint die Sonne – Sonnenschutz ist nur was für Freibad oder Strandurlaub? Falsch gedacht. In der Stadt scheint auch die Sonne, da können wir uns schon in der Mittagspause im Straßencafé schnell einen Sonnenbrand holen. Deshalb auch hier auf Sonnenschutz achten.

Textiler UV-Schutz – eine prima Sache. Ob Sonnenhut, T-Shirt oder ein Sonnenschutz-Badedress für Kinder: Textiler Sonnenschutz ist eine tolle Ergänzung zu Lichtschutzmitteln. Grundsätzlich gilt: Setzen Sie sich möglichst nicht der prallen Sonne aus. UV-Strahlen regen die Bildung freier Radikale an, die die die Hautstruktur schädigen können.

Sonnenbrille nicht vergessen – bei allen Aktivitäten in der Sonne eine Sonnenbrille aufsetzen. Auch auf den Augen kann man einen „Sonnenbrand“ bekommen. Das energiereiche, ultraviolette Licht kann zu Gewebeschäden an Bindehaut und Hornhaut führen und auf lange Sicht sogar einen grauen Star begünstigen.

Gut schlafen bei Hitze

So schön der Sommer auch ist, wir wünschen uns schon manchmal etwas kühlere Nächte, denn bei Temperaturen über 25 Grad fällt die Nachtruhe schwer. So sorgen Sie für ein angenehmes Raumklima:

  • Nur mit leichter Bettwäsche oder einem Laken als Zudecke schlafen.
  • Den Kopfkissenbezug im Kühlschrank oder Eisfach etwas „vorkühlen“.
  • Das Schlafzimmer nur früh morgens und spät abends gut lüften, die Räume tagsüber verdunkeln.
  • Vor dem Zu-Bett-Gehen einen „Lavendeldunst“ im Zimmer versprühen. Das erhöht die Luftfeuchtigkeit im Zimmer, optimiert das Klima und der Lavendelduft wirkt angenehm beruhigend (zum Beispiel: Primavera BioAirspray Ganz entspannt).