Jetzt sind wir mal dran!

Extraportion Pflege

Stand: 21.10.2016 (21.10.2016)

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Unser Gesicht pflegen wir mit Hingabe. Doch Hals, Dekolleté und Hände kommen häufig zu kurz. Dabei sieht man gerade ihnen das Alter am ehesten an. Eine Extraportion Pflege kann helfen.

Achtung, sensible Zone: Gerade Hals, Dekolleté und Hände brauchen viel Aufmerksamkeit bei der Pflege und werden doch meist vernachlässigt. Beim Blick in den Spiegel sehen wir zwar auch täglich Hals und Brustansatz, doch irgendwie schauen wir nicht ganz so genau hin. Und schon haben erste Knitterfältchen eine Chance.

Die Haut an beiden Partien ist sehr dünn. Dabei aber sehr oft der Sonne ausgesetzt. Da fallen Trockenheit und Äderchen besonders deutlich auf. Der Grund: Die Haut an Hals und Dekolleté hat wenig Unterhautgewebe und kaum Talgdrüsen, sodass sie Feuchtigkeitsverluste nicht von selbst ausgleichen kann. Auch Kollagenfasern, die die Spannkraft der Haut ausmachen, sind dort nicht so dicht wie an anderen Körperpartien. Hals und Dekolleté sind also nach einer heißen Dusche oder im Laufe der Jahre durch die Sonneneinstrahlung besonders strapaziert. Die Folge: geknitterte Haut oder längs laufende Fältchen, die wie kleine Furchen aussehen.

Das Basisprogramm

Was ist zu tun? Am besten dehnen Sie die Pflege des Gesichts weiter aus. Denn Bodylotion wie für Arme und Beine reicht am Dekolleté nicht aus. Wenn Sie morgens und abends die Haut mit einer reichhaltigen Creme unterstützen, ist der Anfang gemacht.

Intensiver pflegen spezielle Produkte, die auf die sensible Haut an Hals und Dekolleté abgestimmt sind. Wichtig: Diese Pflegeprodukte sollten unbedingt Feuchtigkeit spenden – etwa Aloe vera, botanische Hyaluronsäure oder Squalan enthalten.

Susanne Reinecke, Senior Brand Manager Heliotrop, empfiehlt: „Die Haut an Hals und Dekolleté ist besonders dünn und empfindlich. Als VIP-Behandlung empfehlen wir täglich eine milde Reinigung und wöchentlich ein sanftes Peeling. Um Austrocknen und Fältchen entgegenzuwirken, braucht diese Hautpartie außerdem eine Intensivpflege wie das Heliotrop SELECTION Hals & Dekolleté Serum mit 7-Effekt-Hyaluronsäure. Ein Tipp für ein schönes Dekolleté: ein gut sitzender BH entlastet das Bindegewebe.“

Das Plus für ein schönes Dekolté

Richtig gebettet: Frauen, die auf der Seite schlafen, drücken mit dem Gewicht ihres Busens die Haut am Dekolleté unnötig zusammen. So entstehen zusätzlich Falten. Besser ist es, öfter auf dem Rücken zu liegen.

Strich für Strich: Eine sanfte Massage mit einer weichen Bürste kann Wunder wirken. Sie fördert die Durchblutung und regt die Mikrozirkulation an. Heißt: Das Gewebe wird besser mit Nährstoffen versorgt. Außerdem hält eine Massage die Haut elastisch. Dabei immer von der Mitte des Dekolletés seitlich nach oben streichen.

Pflege-Extra: Falls Pickelchen am Brustansatz auftauchen, kann ein Peeling helfen. Natürliche Rubbelpartikelchen wie Sand oder auch ein Fruchtenzym der Ananas entfernen Hautschüppchen und klären. Einmal pro Woche peelen reicht, sonst wird die Haut zu sehr gereizt.

Die guten 5 Minuten: Damit eine pflegende Creme, die Feuchtigkeit spendet und die Zellen mit glättenden Wirkstoffen (zum Beispiel Fenchel und Algenextrakt) versorgt, noch intensiver wirkt: Nach dem Auftragen Hals und Dekolleté mit einer Klarsichtfolie abdecken, fünf Minuten wirken lassen. Durch die Wärme dringt das Pflegeprodukt besser in die Haut ein.

Handkuss erwünscht!

Ähnlich wie am Dekolleté ist auch die Haut an den Händen extrem dünn. Sehnen, Nerven und Blutgefäße liegen direkt unter der Haut, die weder durch eine Fettschicht noch durch Muskelfleisch geschützt sind. Also gilt gerade bei den viel beanspruchten Händen: gute Behandlung!

Zwar sollten wir die Hände häufig und am besten lauwarm waschen – erst recht, wenn im Herbst und Winter Erkältungsviren umherschwirren –, aber Wasser trocknet die Haut auch aus. Deshalb empfiehlt es sich, die Hände nach dem Waschen grundsätzlich einzucremen. Gut sind Cremes mit Sheabutter, Oliven- und Jojobaöl, die für ausreichend Fettnachschub sorgen, sowie Aloe vera, das Feuchtigkeit spendet: Beides hält die Hautbarriere in Takt.

Beim Eincremen sollten Sie vor allem zwei Bereiche nicht vernachlässigen: den Handrücken und die Zwischenräume zwischen den Fingern. Dort können sich, vor allem beim schnellen unachtsamen Abtrocknen, raue Stellen und später Risse entwickeln.

Henner Tatge, Geschäftsführer von ARYA LAYA empfiehlt: „Unsere Intensivpflege speziell für sensible und allergiegefährdete Hände aus der Serie HyperSens fördert die natürlichen Aufbauprozesse der Haut, beruhigt, schützt vor Irritationen und kann Allergien entgegenwirken. Aloe vera und Schwarzkümmelöl wirken feuchtigkeitsspendend, beruhigend, heilend und Juckreiz stillend, die Aminosäure Arginin stärkt die Widerstandskraft der Haut und Sheabutter und Oryzanol pflegen die Haut samtweich.“

Das Plus für gepflegte Hände

Kalte Hände? Ein Mudra hilft

Mudras, die indischen Fingeryoga-Übungen, können Sie überall zwischendurch anwenden. Gegen kalte Finger hilft: Hände aneinander reiben, klatschen, Fingerspitzen gegeneinander klopfen, an einer Tischkante „Klavier spielen“, Fäuste ballen und anschließend Finger weit spreizen. Alles gut für die Durchblutung.

Einseif-Massage

Händewaschen geht auch ohne Wasser. Die kreisenden Bewegungen und das Rubbeln der Fingerzwischenräume bringen neue Energie und massieren obendrein die Haut.

Vollfett: die Handmaske

Sind die Hände nach dem Buddeln im Garten oder der Hausarbeit besonders rau, hilft eine 30-minütige Packung. Hände dick mit reichhaltiger Handpflege eincremen undn in Klarsichtfolie wickeln. Beruhigende, pflegende Wirkstoffe sind zum Beispiel Calendula oder Granatapfel.

Vorsicht bei Gummihandschuhen

Sie schützen die Hände zwar vor aggressiven Putz- und Spülmitteln, aber wer sie zu lange trägt, riskiert, dass die obere Hautschicht aufquillt.

Gut zu wissen:

Diese drei liefern Feuchtigkeit

  • Aloe Vera, der Saft der Wüstenpflanze, regeneriert die Hautzellen, indem er den natürlichen Prozess der Zellbildung unterstützt. Spendet und bindet Feuchtigkeit gleichermaßen. Enthält außerdem einen Cocktail aus Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren und Enzymen.
  • Squalan ist ein aus Oliven gewonnenes Öl. Neuerdings wird es auch aus Zuckerrohr hergestellt. Squalan bewahrt die Feuchtigkeit der Haut, es ist dem Talg der Haut ähnlich und sorgt dafür, dass die Haut nicht austrocknet.
  • Hyaluronsäure ist keine Säure, sondern ein körpereigener Zuckerstoff, der winzige Wasserkissen zwischen den Bindegewebsfasern bildet und die Haut so schön glatt aussehen lässt. Botanische Hyaluronsäure in zertifizierter Naturkosmetik, die mithilfe von Mikroorganismen aus Weizen oder asiatischen Pilzen gewonnen wird, kann Wasser in großen Mengen binden.

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