Hautunverträglichkeiten

Sie sehen rot?

Stand: 02.04.2020 (02.04.2020)

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Keine Panik! Denn egal ob Neurodermitis, Couperose oder Hautunverträglichkeiten – mit den Tipps unserer ExpertInnen und den passenden Produkten aus dem Reformhaus® kann Ihre Haut wieder aufatmen.

Es ist zum aus der Haut fahren: Die Haut juckt, ist gerötet, oder spannt. Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer chronischen Hautkrankheit. Und leiden oft sehr unter ihr. Wir stellen die häufigsten Hautkrankheiten vor und geben Tipps für den richtigen Umgang sowie die passende Pflege.

WICHTIG: Alle hier beschriebenen Hautkrankheiten sind NICHT ansteckend!

Neurodermitits

Neurodermitis, auch atopisches Ekzem genannt, ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben verläuft. Sie ist laut Robert-Koch-Institut eine der häufigsten Krankheiten im Kinder- und Jugendalter und zählt, wie Heuschnupfen und Asthma bronchiale, zu den atopischen Erkrankungen.

Das Immunsystem reagiert auf Allergene, indem es Antikörper bildet, die dann Entzündungen auslösen können. Die Hautkrankheit tritt besonders in hochentwickelten Industriestaaten auf und eher in nördlichen Regionen wie Skandinavien als im Mittelmeerraum.

Symptome:

Menschen mit Neurodermitis haben sehr trockene, leicht gereizte und oft schuppige Haut. Während eines Schubs kann es zu Entzündungen kommen, die Haut juckt manchmal unerträglich und ist stark gerötet.

Das kann helfen:

Die Haut von NeurodermitikerInnen braucht spezielle Pflege und Aufmerksamkeit. Rückfettende und feuchtigkeitsspendende Produkte können die Hautbarriere stärken und Schübe lindern. Wirkstoffe wie zum Beispiel Inka-Omega-Öl, Borretschsamenöl und Vitamin F sollen entzündungshemmend wirken und die Haut widerstandsfähiger machen. Panthenol kann die Regeneration fördern.

Gut zu wissen:

Laut Techniker Krankenkasse haben etwa 15 Prozent aller Kinder mit Neurodermitis zu tun, aber nur zwei bis vier Prozent der Erwachsenen. Bei vielen Kindern verringern sich die Symptome im Laufe der Jahre oder verschwinden sogar ganz.

Wir haben Silva Imken, Leitung Marketing von DADO SENS, gefragt:

Was begünstigt Neurodermitis?
„Es gibt mehrere Faktoren, die einen Neurodermitisschub begünstigen, wie zum Beispiel Seife, kratzende Faserstoffe, Hitze, Kälte, Baden im Schwimmbad usw.. Hier empfiehlt es sich, Tagebuch zu führen, um so die begünstigenden Faktoren nach Möglichkeit erkennen und vermeiden zu können.“

Haben Sie einen Tipp, was Betroffene gegen akuten Juckreiz tun können?
„Auf keinen Fall sollten Betroffene kratzen, da damit der Haut nur noch mehr Schäden zugefügt werden. Hautberuhigende, entzündungshemmende Produkte wie zum Beispiel das SOS CARE AKUTSPRAY von DADO SENS können Linderung verschaffen.“

Couperose / Rosacea

Die beiden chronischen, nicht ansteckenden Hauterkrankungen sind oft auf eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche zurückzuführen und treten häufig bei Frauen ab 30 Jahren auf. Das Wort Couperose kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie Kupferrose, im Volksmund auch bekannt als Kupferfinne. Im Wangen- und Nasenbereich werden rötliche oder bläuliche Äderchen sichtbar. Couperose wird oft als eine Frühform der Rosacea bezeichnet. Bei der Entstehung der Rosacea spielen verschiedene Entzündungsgeschehen eine Rolle.

Symptome:

Rötungen, Trockenheit, Spannungsgefühl, Brennen, Juckreiz, die Haut wird empfindlicher. Bei einer Rosacea können aus den Rötungen im weiteren Verlauf Knötchen und Eiterpusteln werden. Hautwucherungen lassen die Oberfläche ungleichmäßig und grob aussehen.

Gut zu wissen:

Bei einem schweren Verlauf der Rosacea können besonders Männer von einer sogenannten Knollennase, dem Rhinophym, betroffen sein. Diese Knollennase hat nichts mit übermäßigem Alkoholkonsum zu tun. Alkohol kann die Rosacea zwar verstärken, ist allerdings nicht der explizite Auslöser für ein Rhinophym.

Das kann helfen:

Um einen Hitzestau zu vermeiden, sollte auf fetthaltige Cremes verzichtet werden. Besser: leichte, fettfreie Pflegeprodukte, die erweiterte Äderchen, Rötungen sowie Entzündungen mildern. Bewährte Wirkstoffe sind z. B. Scharbockskraut und Purpur-Rotalge.

Tipp:

Sonnenschutz ist für Menschen mit Rosacea ein Muss! UV-Strahlen können einen neuen Schub auslösen, achten Sie also auch an bewölkten Tagen auf ausreichend Lichtschutz.

Achtung!

Diese Faktoren können eine Couperose oder Rosacea verstärken: zum Beispiel extreme Kälte oder Hitze (ein Saunabesuch sollte vermieden werden), scharfes Essen, Nikotin- und Alkoholkonsum, übermäßiger Kaffeegenuss, emotionale Belastungen und Stress.

Marina Specht, Produktmanagerin Kosmetik bei Alsiroyal® über die beste Hilfe bei Couperose

„Studien haben gezeigt, dass Extrakte der Purpur-Rotalge die Gefäßwände der Haut stärken und auf diese Weise Rötungen reduzieren können. In unseren Couperose Spezial Ampullen ist dieser Wirkstoff hochkonzentriert enthalten. Durch die Kombination mit feuchtigkeitsspendendem Hyaluron, Poria Cocos und Schilfrohr haben die Ampullen zudem einen angenehm kühlenden und beruhigenden Effekt.“

Schuppenflechte (Psoriasis)

Psoriasis ist eine nicht ansteckende, entzündliche Hautkrankheit, die in Schüben verläuft. Ursachen können eine genetische Veranlagung sein oder eine Autoimmunreaktion in der Haut, zum Beispiel durch Stress, Infektionen oder hormonelle Umstellungen. Die Immunzellen lösen Entzündungsreaktionen in der Haut aus und beschleunigen die Hauterneuerung. Es werden übermäßig viele neue Hautzellen gebildet, die Haut schuppt sich stark ab.

Syptome:

Scharf abgegrenzte rote Flecken, die mit silbrigen Schuppen bedeckt sind, starker Juckreiz.

Das kann helfen:

Um die trockene Haut zu pflegen, sind ölhaltige, rückfettende Produkte ratsam. Ziel ist es, die schützende Hautbarriere wiederherzustellen. Silber-Mikropartikel können eine schnelle Verbesserung trockener und schuppiger Haut bewirken. Gönnen Sie sich eine Pause: Entspannungstechniken wie zum Beispiel autogenes Training oder Yoga sollen beim Stressabbau helfen.
Unterstützung von innen: Auf Ihrem Speiseplan sollten unbedingt viele Omega-3-haltige Speiseöle stehen.

Tipp:

Kalte Umschläge können gegen starken Juckreiz helfen.

Hautunverträglichkeiten: Ganz schön sensibel!

Ihre Haut reagiert leicht gereizt? Hier ist weniger mehr! Experimentieren Sie nicht mit diversen Pflegeprodukten, dies kann die Haut zusätzlich reizen und zu einer sogenannten perioralen Dermatitis führen. Diese entzündliche Hautveränderung, ist eine Unverträglichkeitsreaktion auf bestimmte kosmetische Substanzen. Besser: Verwenden Sie Produkte mit möglichst wenig Inhaltsstoffen, die extra für AllergikerInnen entwickelt wurden. Wirkstoffe wie Panthenol, Aloe vera oder Süßholzwurzel sollen leichte Reizungen lindern und der Haut helfen, ihr natürliches Gleichgewicht wiederzufinden.

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Streichelzarte Haut

MeineBase®, das basischmineralische Körperpflegesalz von P. Jentschura – reinigt und pflegt intensiv. Es optimiert die Selbstfettung der Haut und schenkt ihr eine angenehme Geschmeidigkeit. Neben der Mineralienvielfalt gewährleistet es einen optimalen pH-Wert nach dem Vorbild der Natur und funktioniert wie ein „Säuremagnet“. Sie möchten mehr über die Vielfalt basischer Körperpflege wissen? Hier unser Lektüre-Tipp: Das Praxis Buch „Basisch gesund leben“ von P. Jentschura gibt es jetzt beim Kauf von MeineBase® 750 Gramm gratis dazu.

Sonnenschutz für sensible Haut

Sensible Haut – gerade auch bei Neurodermitis, Rosacea oder Psoriasis – reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlung. Sie ist in der Sonne besonders pflege- und schutzbedürftig. SUN, das dermatologisch entwickelte Sonnenfluid mit innovativem Zellschutz durch SymUrban™-Wirkstoff und Ectoin Anti-Aging Wirkstoffkomplex von DADO SENS ist der zuverlässige Schutz von UV-Strahlen. Gut, dass dieser auch wasserresistent ist. So kann der nächste Badeurlaub kommen.

Geplagte Haut? Hilfe aus dem Reformhaus®

Alsiroyal®

ARYA LAYA

  • HyperSens Pflegeserie: Intensivpflege für Allergiker mit Schwarzkümmelöl, Süßholzwurzel-Extrakt und Aloe vera. Kann Entzündungen hemmen und eine antiallergische Wirkung haben.
  • SENSITIVE Pflegeserie: bei besonders fettarmer, empfindlicher Haut, mit einem entzündungshemmenden Pflegekomplex.
  • Beauty Oil Arganöl bio: Wertvolles Arganöl ist auch bei Neurodermitis geeignet, kann die Zellerneuerung unterstützen und die Haut vor Feuchtigkeitsverlust schützen.

Bergland

  • Silbercreme: Silber-Mikropartikel sollen die natürliche Regeneration der Haut unterstützen und die natürliche Hautflora stärken.

Annemarie Börlind

DADO SENS

Dr. Hauschka MED

  • Intensivcreme Mittagsblume: partielle Intensivpflege, kann sehr trockene, juckende Haut stabilisieren, auch bei Neurodermitis.

PRIMAVERA

  • Hautberuhigende Creme: ätherisches Manukaöl, Bio Borretschsamenöl und Bio Avocadoöl sollen Rötungen und Spannungsgefühle lindern und die natürliche Schutzbarriere stärken.

Santaverde

  • toner sensitive: reiner Aloe-Vera-Saft kann sensible Haut beruhigen, Rosenblütenhydrolat soll Rötungen und Irritationen lindern.

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