Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Die beste Pflege für starke Nägel

Aufmerksamkeit für Ihre Fingernägel

Stand: 03.08.2016

Unsere Nägel sind stark – aber zugleich auch kleine Diven. Sie brauchen Aufmerksamkeit, um nicht brüchig und unansehnlich zu werden.

Geschmeidige Hände und starke, wohlgeformte Nägel sorgen in allen Lebenslagen für einen guten Eindruck. Glänzend sollen sie sein und rosig schimmern, so wirken sie besonders gesund und natürlich. Doch der Winter setzt ihnen zu. Nägel bestehen aus abgestorbenen, verhärteten Hautzellen, dem Horn oder Keratin. Sie enthalten so gut wie kein Fett und können auch ihren Feuchtigkeitshaushalt nicht selbst regulieren. Warme Heizungsluft drinnen und kalte Luft draußen – das trocknet nicht nur die Haut aus, sondern auch die Nägel. Sie werden schneller spröde und können dann noch weniger Wasser binden. Sie brechen leichter, reißen ein und können stumpf werden.

Tipp: Im Winter die Hände noch häufiger eincremen und dabei auch stets etwas Creme in die Nagelränder einmassieren. Das Haus bei Kälte nie ohne Handschuhe verlassen. Setzen Sie bei der Wahl von Handschuhen auf Naturmaterialien wie Wolle oder Leder oder atmungsaktive High-Tech-Materialien. Nylonfasern entziehen der Haut und den Nägeln zusätzlich Feuchtigkeit – Nagelspliss könnte die Folge sein.

In der sonnenarmen, kalten Jahreszeit verlangsamt sich auch die Wachstumsgeschwindigkeit der Nägel. Die Nagelplatte muss dann länger den täglichen Beanspruchungen standhalten als im Sommer. Auch das zunehmende Alter hat einen verzögernden Einfluss auf das Nagelwachstum.

Tipp: Auch wenn es weniger elegant aussieht – wer seine Nägel eher kurz feilt, hat weniger Probleme mit Spliss und Nagelbruch. Auch ein nagelhärtender Klarlack kann den Nägeln ein wenig Verstärkung geben.

Nägel brauchen Nährstoffe

Mangelerscheinungen durch eine einseitige Ernährung können sich auch in den Nägeln bemerkbar machen. So zeigt sich in spröden Nägeln meist ein Defizit an Schwefel, einem der elementaren Bestandteile unserer Nagelplatte. Es hält die einzelnen Hornschichten der Nagelplatte zusammen und verbessert ihre Elastizität. Gute natürliche Schwefelquellen sind zum Beispiel Nüsse und Eier, Brokkoli, Avocados, Zwiebeln und Knoblauch. Auch Silizium, etwa aus Kieselsäure, ist ein zentraler Bestandteil der Nagelplatte, es wirkt kräftigend. Top-Kieselsäure-Quellen sind Brennnessel-Frischsaft, Kartoffeln mit Schale (die Kieselsäure steckt in der Schale), Haferflocken, Naturreis, Hirse und vor allem Braunhirse.

Nagelpflege leicht gemacht

Mit der richtigen Pflege können wir die Geschmeidigkeit der Nägel unterstützen, Nagelspliss und -bruch vorbeugen. Die perfekte Maniküre für gesunde, geschmeidige Naturnägel ist ganz einfach.

Schritt 1: Alten Nagellack mit einem acetonfreien Nagellackentferner abnehmen. Aceton ist sehr aggressiv und kann die Brüchigkeit der Nägel fördern.

Schritt 2: Die Fingerspitzen zehn Minuten in lauwarmem Wasser, dem Sie einen Schuss Olivenöl zugeben, baden. Das weicht die Nagelhaut auf und verbessert durch das Öl zugleich die Geschmeidigkeit.

Schritt 3: Die eingeweichte Nagelhaut vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen zurückschieben. Niemals schneiden – eine verletzte Nagelhaut bietet Bakterien und Keimen eine perfekte Eintrittspforte.

Schritt 4: Die Nägel nach dem Nagelbad gut trocknen lassen, bevor Sie sie in Form bringen. Verzichten Sie dabei aber auf das Schneiden. Wer bereits mit rissigen und spröden Nägeln zu kämpfen hat, verstärkt damit nur noch das Problem. Denn durch eine Schere wird viel Druck auf den gesamten Nagel ausgeübt, sodass winzige Risse entstehen können, die die Nägel noch spröder machen. In Form bringen Sie Ihre Nägel besser mit einer Feile – möglichst aus Glas oder Sandpapier.

Wichtig: Die Feile nicht wahllos hin- und herschieben, sondern die Nägel stets in einer Richtung feilen. Sogenannte Mineralfeilen sollen dazu beitragen, den Nagelrand zu versiegeln und damit Spliss wirksam vorzubeugen.

Schritt 5: Die Nägel zum Abschluss mit einer Polierfeile auf Hochglanz bringen. Das lässt sie nicht nur wunderbar glänzen, sondern entfernt auch kleine Unebenheiten, die ebenfalls rissige Nägel fördern können – und spart den Klarlack.

Wer häufig mit Spliss zu kämpfen hat, kann zusätzlich noch einen stärkenden Klarlack auftragen. Den Lack gut trocknen lassen. Erst dann die Hände eincremen. Auch in die Nagelränder etwas Creme einmassieren.

Handpflege-Tipps

  1. Cremen Sie die Hände möglichst nach jeder Handwäsche mit etwas rückfettender Handpflege ein, um die Hautbarriere intakt zu halten. Gut sind Cremes mit Aloe vera, Shea Butter und Jojobaöl.
  2. Baden Sie die Hände einmal pro Woche in einem Handbad aus warmem Wasser mit einem Schuss Sahne und ein Esslöffel Jojobaöl. Das ist eine Wohltat für die Haut und Nägel.
  3. Schützen Sie die Hände beim Umgang mit Spül- und Putzmitteln, indem Sie Handschuhe tragen. Dann trocknen sie nicht so leicht aus.
  4. Gönnen Sie sich alle zwei Wochen eine Handmaske: Hände dick mit pflegender Handcreme einmassieren, Baumwollhandschuhe überziehen und über Nacht einwirken lassen.
  5. Machen Sie täglich Handgymnastik: In der Luft Klavier spielen, einen weichen Ball kneten.

Nagelveränderungen – und was sie bedeuten

  • Weiße Flecken auf den Nägeln: Sie sind meist harmlos, die Folge einer kleinen Nagelverletzung durch eine unsachgemäße Maniküre. In der Regel wächst sich das von allein wieder aus.
  • Schwarzer Fleck unter dem Nagel: Das ist meist harmlos. Bleibt die Verfärbung aber über mehr als vier Wochen bestehen, sollten Sie zur HeilpraktikerIn oder zum Hautarzt / zur Hautärztin. In ganz seltenen Fällen handelt es sich um einen Tumor.
  • Gelbliche oder braune verdickte Nägel: Sie sind typisch für eine fortgeschrittene Nagelpilzerkrankung. Aber auch eine Nagel-Schuppenflechte äußert sich so. Zeigen Sie es Ihrer Heilpraktikerin oder einem Hautarzt.
  • Rötungen und / oder eitrige Nagelränder: Das sind mögliche Anzeichen einer Nagelbettentzündung. Sie sollten nicht selbst daran herumdoktern, sondern besser Ihre / n HeilpraktikerIn um Rat bitten.
  • Löffelnägel: Nach innen geformte Fingernägel deuten auf Eisenmangel hin.

Wussten Sie schon ...

  • ... dass unsere Fingernägel drei- bis viermal so schnell wachsen wie die Fußnägel?
  • ... dass unsere Nägel dank besserer Ernährung um bis zu 25 Prozent schneller wachsen als noch vor 70 Jahren?
  • ... dass am schnellsten der Nagel des Mittelfingers wächst?
  • ... dass unsere Fingernägel im Laufe unseres Lebens um 28 Meter wachsen?
  • ....dass Haare und Fingernägel aus dem gleichen Material bestehen, nämlich aus Keratin?

Schön, fit und jung aussehen – ein viel gehegter Wunsch, für den man etwas tun kann. Hier werden Anwendungen im Kosmetikstudio geboten, dazu gibt es Kochkurse in der Lehrküche. Informationen zu einer basenreichen Ernährung runden das Programm ab. Die Mischung aus Kosmetik und gesunder Kost macht das Seminar zu einem besonderen Erlebnis.

Mehr Informationen unter www.akademie-gesundes-leben.de oder telefonisch: 06172 / 300 98 22

Empfehlen über:

Weiterscrollen, um zum nächsten Artikel zu gelangen