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Das geht runter wie Öl

Öle für die Schönheit

Stand: 10.03.2017 (10.03.2017)

Für die einen sind sie eine eher fettige Angelegenheit, für die anderen das wohl sinnlichste Pflegeprodukt der Welt: Öle. Sie machen die Haut geschmeidig, spenden Feuchtigkeit, können straffen, reinigen und herrlich duften. Oft haben Pflegeöle mit Vorurteilen zu kämpfen. Sie sollen bitte schnell einwirken, dürfen keine Flecken auf der Kleidung hinterlassen und auch kein klebriges Gefühl auf unserer Haut. Wer den Ölen eine Chance gibt,wird positiv überrascht. Denn sie verbinden sich mit unserer Haut besser als Lotionen. Die im Pflanzenöl enthaltenen wertvollen Lipide ähneln den hauteigenen Fetten, sie sind deshalb besonders gut verträglich und helfen der Haut, sich zu regenerieren. Auch Gesicht und Haare freuen sich über ein paar edle Tropfen!

Gesicht

Darf es schon bei der Reinigung eine Extraportion Pflege sein? Beim Kontakt mit Wasser emulgiert das feine Öl und bekommt eine milchige Konsistenz. Wichtig: Tragen Sie die Reinigung nur mit nassen Fingern auf die bereits angefeuchtete Haut auf! Rosen- und Orangenwasser besänftigen und spenden Feuchtigkeit. Argan-, Mandel- und Jojobaöl wirken rückfettend und pflegend. Der wichtige Hydrolipidmantel, der die Hautzellen mit wertvoller Feuchtigkeit und schützenden Fetten versorgt, wird bewahrt. (zum Beispiel ARYA LAYA, Regeneration Argan Reinigung)

Selbst für zu Unreinheiten neigende Haut gibt es einpassendes Pflegeöl. Dieses signalisiert der Haut, dass sie selber weniger Fett produzieren muss. Ölauszüge aus Karotte, Ringelblume und Neem (Niembaum) sowie Mandelöl helfen, die Talgproduktion zu normalisieren und lassen Entzündungen abklingen. (zum Beispiel Dr. Hauschka, Gesichtsöl)

Bei anspruchsvoller, trockener Haut stärken Samenöle aus Arganfrucht, Nachtkerze, Aprikose und Distel die natürliche Barrierefunktion, mildern Trockenheitsfältchen und verbessern die Elastizität. Zusätzlich gleicht ein Wirkstoffkomplex aus Wurzelextrakten Pigmentstörungen aus. (zum Beispiel Santaverde, age protect öl)

Weizenkeimöl, Karotten-, Jojoba-, Walnuss- und Olivenöl harmonisiert die Fett- und Feuchtigkeitsbalance der reifen Haut und verleiht Straffheit und Frische. (zum Beispiel Heliotrop, Moisture Gesichtsöl)

Pflegen Sie trockene und beanspruchte Haut glatt und geschmeidig mit kostbaren Pflanzenölen und Auszügen aus Karotten, Arnika, Kamille, Hamamelis. Falten werden gemildert und ihrer Neubildung wird vorgebeugt. Durch die leichte natürliche Tönung des Carotins wirkt die Haut strahlend und frisch. (zum Beispiel ARYA LAYA, Karotten-Öl).

Tipp von Rosemarie Schirmer, Chefkosmetikerin bei ARYA LAYA: Das Karotten-Öl eignet sich auch gut als Wetterschutz über einer Tagescreme. Das Öl wirkt einhüllend wie ein wärmender Mantel und ist auch für kleine Kinder sehr beliebt."

Haare

Trockenes, brüchiges Haar bekommt neue Kraft und schönen Glanz durch eine Intensivpflege aus Neem, Kamille, Weizenkeimöl und Rosmarin. Das Öl kann auch - ohne es auszuspülen - sehr gut nur in den spröden Haarspitzen verteilt werden oder über Nacht einwirken.(zum Beispiel Dr. Hauschka, Neem Haarölkur)

Tipp von Manuela Schöbel, Leiterin der Dr. Hauschka Fachberatung Kosmetik: Wunderbar ist es auch, während der Saunagänge die Kopfhaut und Haare mit der Neem Haarölkur vor der heißen, trockenen Saunaluft zu schützen. Die Wärme erhöht die Pflegewirkung! Und auch wenn es frostig kalt und winterlich ist, der nächste Sommer kommt bestimmt. Die Ölkur schützt die Haare vor Sonne und Salzwasser und belohnt uns am Abend mit herrlichem Glanz."

Tipp: Praktisch für unterwegs: Ein Pflegestift mit Neem Nagelöl verleiht den Nägeln neue Festigkeit und Elastizität und pflegt empfindliche rissige Nagelhaut. (zum Beispiel Dr. Hauschka, Neem Nagelölstift)

Körper

Der Duft von blühenden Lavendelfeldern in der Provence und ein Hauch Vanille löst innere Anspannung und Nervosität. Wertvolle Pflanzenöle mit ihren essentiellen Fettsäuren dringen rasch in die Haut ein, wirken aufbauend und regenerierend. (zum Beispiel ARYA LAYA, Körperöl Lavendel-Vanille)

Kostbares Öl aus der Kamelie stärkt die Hautbarriere und bewahrt vor Feuchtigkeitsverlust. Jojobaöl und Omegaöl-3 und -6 pflegen die trockene Haut geschmeidig weich. (zum Beispiel Annemarie Börlind, Body Lind Fresh Dry Body Oil)

Nach dem Sport oder der Sauna vitalisiert eine Komposition aus Birkenblättern, Arnika, Klettenwurzel und Brennnessel in Verbindung mit Sonnenblumenöl. Beanspruchte Muskeln werden durchwärmt und der Hautstoffwechsel aktiviert. (zum Beispiel Dr. Hauschka, Birken Arnika Pflegeöl)

Bei eher fettiger, gereizter Haut stärkt Jojobaöl die hauteigene Schutzbarriere und wirkt entzündungshemmend. (zum Beispiel Primavera, Jojobaöl bio)

Reife, anspruchsvolle Haut lässt sich gerne mit pflanzlichem Vitamin E vor schädlichen Einflüssen schützen und mit Macadamia-Nussöl geschmeidig pflegen. (zum Beispiel Bergland, Vitamin E Hautöl)

Gut zu wissen:

Tragen Sie das Körperöl direkt nach dem Duschen oder Baden auf die noch feuchte Haut auf. So kann sich das Öl mit dem Wasser verbinden, optimal einwirken und Feuchtigkeit spenden.

Bäder

Ein Fußbad mit ätherischem Salbeiöl regeneriert beanspruchte und geschwollene Füße und wirkt zudem desodorierend. (zum Beispiel Dr. Hauschka, Salbei-Bad)

Wenn Sie ein heißes Bad nehmen, gönnen Sie sich doch gleich eines mit doppelter Wirkung: Eine Rezeptur aus Kräuterextrakten plus ätherischen Ölen lässt die Wirkstoffe tief in die Haut eindringen. Zinnkraut eignet sich gut bei Cellulite, da es die Ausscheidungsfunktion der Haut unterstützt und das Bindegewebe stärkt. (zum Beispiel ARYA LAYA, Heilkräuter-Bad „Straff & in Form")

Tipp: Um Ihren Körper zu entsäuern und zu entschlacken,geben Sie zusätzlich circa vier bis fünf Esslöffel Basisches Badesalz zu dem Heilkräuter-Vollbad (zum Beispiel ARYA LAYA, Basisches Badesalz).

SOS! Hilfe bei unangenehmen Hautproblemen

Das kostbarste aller Teebaumöle kommt aus Neuseeland und ist ein wahres Wundermittel bei allerlei Hautproblemen: reines Manuka-Öl. Pur aufgetragen hilft es beispielsweise bei Warzen, Haut- und Nagelpilz oder nur ein Tropfen in die Achseln als Deo gegen Schweißgeruchsbakterien (das typische Manuka-Aroma verfliegt nach etwa 20 Minuten). Die fertige Mischung Mildes Manuka Öl" mit den Ölen von Manuka, Mandel, Ringelblumensamen und Macadamia sowie Vitamin E pflegt extrem trockene, schuppige Haut. (zum Beispiel von Neuseelandhaus)

Tipp von Heilpraktiker Andreas Ende für die Behandlung von Kopfschuppen: Geben Sie circa sechs Tropfen pures Manuka-Öl auf einen Esslöffel Trägeröl (zum Beispiel Mandelöl oder auch gleich in die fertige Rezeptur Mildes Manuka-Öl"). Massieren Sie diese Mischung vor der Haarwäsche gründlich in die Kopfhaut mit etwa einer Stunde Wirkzeit - am besten ist die Behandlung am Abend zuvor."

Schwangerschaftsöl

Platz da! Die Haut der Bauchdecke leistet während der Schwangerschaft Schwerstarbeit, sie dehnt sich um ein Vielfaches und neigt dadurch schnell zu Trockenheit und Juckreiz. Ist sie zum Zerreißen gespannt", können unschöne Schwangerschaftsstreifen entstehen.

Um den kleinen Rissen in der Unterhaut vorzubeugen, sollten Sie sich eine besondere Pflege gönnen. Arganöl nährt trockene Haut und erhöht die Dehnungsbereitschaft, Granatapfelextrakt beugt Hautschäden effektiv vor. Besonders bewährt hat sich außerdem das Hagebuttenkernöl. Es glättet und beruhigt juckende Haut und fördert die Elastizität des Bindegewebes. (zum Beispiel ARYA LAYA, Schwangerschaftsöl)

Tipp: Das Schwangerschaftsöl von ARYA LAYA eignet sich auch besonders gut zur Pflege und Nachbehandlung von Narben. Das enthaltene Wildrosenöl weist Spuren von Vitamin-A-Säure auf, die dazu beiträgt, dass ungleichmäßige Hauttönungen reduziert werden", erklärt Margret Baumgartner, Produktentwicklung und Anwendungstechnik ARYA LAYA. Bei täglicher Anwendung wird das Narbengewebe wieder weicher und elastischer."

Unser Tipp:

Verbinden Sie doch ihre tägliche Geschichtspflege mit einer kleinen Massage. Sie wirkt wie ein Weckruf für die Zellen.

So funktioniert's: Starten Sie, indem Sie mit den Handflächen abwechselnd vom Brustbein über den gesamten Hals aufwärts zum Kiefer gleiten. Anschließend liegen Zeige- und Mittelfinger am Kinn und sie streichen über die Mundwinkel, Wangen bis zu den Ohren. Nun beschreiben Sie jeweils mit dem Zeigefinger der einen Hand und dem Mittelfinger der anderen eine Acht rund um Ihre Augen herum - an der Schläfe beginnen, bis zur Braue des anderen Auges. Und zu guter Letzt trommeln die Fingerspitzen leicht um die Augen herum und dann über das gesamte Gesicht.

Der Effekt: Der Stoffwechsel wird aktiviert und der Lymphfluss angeregt und der Teintwirkt gleichmäßiger und rosig.


Drei Fragen an unsere Expertin

Claudia Taron, Fachreferentin und Seminarleiterin für Naturkosmetik und Ganzheitliche Gesundheit an der Akademie Gesundes Leben in Oberursel.

 

Was ist der Unterschied zwischen einer Creme beziehungsweise Lotion und einem Öl?

Claudia Taron: Cremes und Lotionen enthalten immer Wasser. Um sie haltbarer zu machen sind meistens Konservierungsstoffe notwendig. Bei Ölen kann man auf diese Stoffe verzichten, da die Wasserphase fehlt. Lediglich die Reaktion mit Sauerstoff, also die Oxidation, ist ein Thema. Dagegen hilft zum Beispiel Vitamin E als natürliches Antioxidans, das entweder zugesetzt wird oder aber natürlicherweise in dem Öl enthalten ist."

Welche Vorteile haben Öle?

Pflanzliche Öle unterstützen im Gegensatz zu Mineralölen die Gesundheit der Haut und fördern ihre Funktionen. Sie regen zur Selbsthilfe an, indem sie in die Haut eindringen und dort verstoffwechselt werden. Gerade bei einer defekten Hautschutzbarriere können die wertvollen Fettsäuren und -begleitstoffe vorhandene Lücken" nachhaltig regenerieren, sodass die Haut wieder besser Feuchtigkeit speichern kann.

Ihr persönlicher Öl-Tipp?

Wärmen Sie ein Aprikosenkernöl beziehungsweise Mandel- oder Jojobaöl ganz leicht an, beispielsweise auf der Heizung. Befeuchten Sie Ihr Gesicht mit Rosenwasser und tragen Sie nun das Öl mit einer kleinen Gesichtsmassage auf. Streichen Sie mit sanften Bewegungen an der Stirn beginnend Richtung Kinn und immer von der Gesichtsmitte nach außen. Freuen Sie sich anschließend über entspannte Gesichtszüge und streichelweiche Pfirsichhaut! Mit den verbliebenen Ölresten an den Fingern können Sie wunderbar Ihre Haarspitzen pflegen.

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