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Tipps für gutes Aussehen

Hautsache schön

Stand: 02.02.2017 (02.05.2016)

Strahlende, ebenmäßige Haut ohne Makel wünschen wir uns. Doch die Wirklichkeit sieht manchmal anders aus. Kein Grund zum Verzweifeln. Denn gegen dunkle Augenringe, Rötungen, Mitesser oder Narben können wir etwas tun. Mit der passenden Pflege kommt die Haut wieder ins Gleichgewicht.

Pickel und Mitesser

Von wegen nur Teenager haben Pickel. Auch erwachsene Frauen klagen immer wieder über eine unreine Haut.

So beugen Sie vor:

Pickel bilden sich, wenn zweierlei zusammenkommt. Zum einen sind die Talgdrüsen zu fleißig, zum anderen ist die Hornschicht verdickt und der Talg kann nicht austreten. Die Folge sind Mitesser und Pickel. Das A und O ist deshalb die passende Reinigung. Morgens und abends das Gesicht mit einer milden, am besten rückfettenden Reinigungslotion von Schweiß, Staub und Make-up säubern. Wichtig: Keine Produkte verwenden, die Alkohol enthalten. Alkohol trocknet die Haut aus und regt so die Talgproduktion zusätzlich an. Optimal ist eine Reinigung, die sanft pflegt und beispielsweise mit Kamille, Salbei oder Aloe vera den Talgfluss drosselt.

Wenn Sie normalerweise einen reinen Teint haben und nur vereinzelt Pickel sprießen, etwa wenn Sie die Regel bekommen: Verzichten Sie in den drei Tagen davor auf zu fette Nachtcreme. Durch die Hormonumstellung ist die Haut jetzt fettiger als sonst. Zu viel Unterstützung von außen züchtet bloß Pickel.

Nicht nur die Hormone haben Einfluss auf das Hautbild, auch die Ernährung kann auf der Haut Zeichen hinterlassen. Das zeigte eine Studie, bei der zwei Teilnehmergruppen über Wochen entweder Essen mit einer hohen oder einer niedrigen glykämischen Last zu sich nahmen, also Lebensmittel aßen, die den Blutzuckerspiegel in die Höhe trieben oder eben nicht. Das Ergebnis: Bei niedrigem glykämischen Index – wenig Zucker, wenig gesättigte Fettsäuren – schwächten sich die Hautunreinheiten ab. Die Konzentration der Hormone, die die Talgproduktion fördern, war niedriger als bei der Gruppe, die Pommes und Kekse gegessen hatten. Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung lässt den Teint strahlen.

Extra-Tipp: Ein- bis zweimal in der Woche sollten Sie ihre Haut abends mit einer Massage unterstützen.

So funktioniert’s:

  • Massieren Sie die Haut sanft. Dabei immer dem Lymphfluss folgen: Von der Stirn zu den Schläfen, dann von der Nase zu den Wangen und den oberen Kieferknochen. Nun vom Kinn nach außen über die unteren Kieferknochen streichen. Abschließend seitlich am Hals entlang zum Schlüsselbein.
  • Die Massage hilft, die Lymphbahnen zu aktivieren, damit überschüssiger Talg abtransportiert werden kann. Nach der Massage gönnen Sie Ihrer Haut eine leichte Feuchtigkeitspflege.
  • Bei fettiger Haut kann auch ein Peeling helfen. Dabei werden die Öffnungen der Talgdrüsen von Hautschüppchen und eingetrocknetem Talg befreit. Neuer Talg kann besser abfließen, keine neuen Pickel entstehen.

Gut zu wissen: Immer wieder wird Zahnpasta als SOS-Hilfe bei Pickeln empfohlen. Sie kann zwar einen Pickel austrocknen, die Folge ist dann aber oft ein noch schlechteres Hautbild. Besser: Beim ersten Kribbeln die betroffene Stelle mit einer aufgeschnittenen Bio-Weintraube betupfen. Die Fruchtsäuren können Verhornungen lösen, der Wirkstoff Proanthocyanidin lindert Rötungen.

Experten-Tipp

„Auf die Wirkung von Teebaumöl setzten schon die Ureinwohner Australiens. Es ist ein bewährter Helfer bei den unterschiedlichsten kleinen Hautirritationen, Insektenstichen und auch Pickeln. Daher empfehle ich die Teebaum-Salbe von DADO SENS – sie beugt Entzündungen vor, wirkt beruhigend und fördert die Regeneration der Haut.“

Gabi Fenchel, Leiterin des ANNEMARIE BÖRLIND Natural Beauty SPA in Bad Teinach

Narben

Sie sind die Zeugen von Verletzungen: Ob Sportunfall, Schnittwunde oder Operation – häufig bleiben unschöne Narben zurück.

Das können Sie tun:

Eigentlich ist eine Narbe nur die optische Hinterlassenschaft einer gelungenen Wundheilung.

Je besser die Wunde nach einer Verletzung versorgt und desinfiziert wird, desto höher sind die Chancen, dass keine auffälligen Narben zurückbleiben. Ist die Haut gesund, heilen die verletzten Hautareale und die Narben bilden sich ganz allmählich zurück. Narben können sich bis zu zwei Jahre nach der Verletzung noch verändern. Erst dann ist der Endzustand erreicht. Bis dahin ist eine gute Pflege die Voraussetzung dafür, dass die Narbe so unauffällig wie möglich ausfällt. Cremen Sie die Narbe und ihre Umgebung täglich ein, damit sie geschmeidig bleibt.

Extra-Tipp: Wenn keine Komplikationen vorliegen und die Wunde geschlossen ist, kann eine Massage helfen, das Aussehen der Narbe zu verbessern. Die Massage bewirkt eine bessere Durchblutung und lockert Verklebungen des Bindegewebes.

So funktioniert’s:

  • Zweimal täglich etwa fünf Minuten lang die Narbe mit den Fingerkuppen unter leichtem Druck massieren.
  • Zu Beginn mit dem Finger die Narbe sanft umrunden. Anschließend diagonale Striche im „Jägerzaunmuster“ über das Narbengewebe ziehen. Zunächst in die eine Richtung je fünf Mal, dann je fünf Mal die kreuzenden Linien in die andere Richtung.

Experten-Tipp

„Zur Pflege von Narben ist das Hagebuttenkernöl, das Öl der Wildrose „Rosa Canina“, im ARYA LAYA Schwangerschaftsöl besonders interessant. Studien belegen seine gute Wirksamkeit bei der Nachbehandlung von Operationsnarben. Das ebenfalls enthaltene Arganöl regeneriert die Haut, stärkt das Bindegewebe und erhöht die Elastizität. Das Öl kann das Erscheinungsbild von Narben positiv beeinflussen.“

Henner Tatge, Geschäftsführer ARYA LAYA

Geschwollene Augen

Gut geschlafen und trotzdem morgens mit verquollenen Augen aufgewacht? Nicht immer ist eine zu kurze Nacht der Grund.

So beugen Sie vor:

Augenschwellungen können auf Wassereinlagerungen hindeuten. Meist ist ein gestörter Fluss der Lymphe verantwortlich. Die Schwellungen entstehen in der Nacht, weil die Bewegung der Augen und der Augenlider fehlt. Damit es gar nicht erst so dicke kommt, sollten Sie Ihren Salzkonsum reduzieren und Ihre Schlafposition überprüfen. Salz bindet Wasser im Körper. Und wer zu flach liegt, läuft Gefahr morgens mit verschwollenen Augen aufzuwachen.

Verzichten Sie abends auf zu reichhaltige Augencremes. Besser sind leichte Augengele. Morgens eine straffende und abschwellende Augencreme auftragen.

Extra-Tipp: Wer morgens mit geschwollenen Augen aufwacht, sollte bereits abends zwei Beutel schwarzen Tee kurz mit kochendem Wasser überbrühen, ausdrücken und auf einer Untertasse auf dem Nachttisch deponieren. Morgens nach dem Aufwachen die Teebeutel etwa fünf Minuten auf die geschwollenen Augen legen. Die Gerbsäure des Tees wirkt abschwellend.

Geschwollene Augen sind meist harmlos. Treten Sie jedoch chronisch auf, vor allem in Verbindung mit Schmerzen, Jucken oder Rötungen, sollten Sie einen Arzt oder Heilpraktiker um Rat fragen.

Gut zu wissen: Schwellungen an den Augen nicht mit Concealer abdecken. Sie fallen dann noch stärker auf. Besser: Ablenken! Betonen Sie zum Beispiel die äußeren Augenwinkel dezent mit Lidschatten oder einem schräg nach oben auslaufenden Kajalstrich.

Dunkle Augenringe

Dunkle oder violette Schatten unter den Augen und in der Augenhöhle sind meist kein Hautproblem. Den Pandabären-Look verursachen vielmehr die Adern und Lymphdrüsen unter der extrem dünnen Haut am Auge. Schlafmangel, Stress, zu wenig Bewegung, ein Eisen- oder Mineralstoffmangel verändern das Blut. Seine Sauerstoffkonzentration sinkt. Es fließt langsamer und wird dunkler. Sichtbar wird dies unter der extrem dünnen Haut unter den Augen.

Tarnen lassen sich Augenringe mit einem Concealer, der eine Nuance heller ist als der Teint. Damit sich das Produkt nicht in den Fältchen absetzt, vorher eine feuchtigkeitsspendende Augencreme auftragen.

Wer ständig dunkle Augenringe hat, sollte bei seinem Arzt oder Heilpraktiker die Ursache abklären lassen, um Erkrankungen der Niere, Leber oder Schilddrüse auszuschließen.

Experten-Tipp:

„Dunkle Augenschatten lassen sich optisch schnell mit einem Concealer kaschieren. Der Trick dabei ist die Farbauswahl. Bläuliche Schatten werden mit einem rosastichigen Produkt unsichtbar, eher violette Schatten neutralisiert ein gelb-stichiger Concealer.“

Claudia Taron, Seminarleiterin, Naturkosmetik und Make-up Artist an der Akademie Gesundes Leben in Oberursel

Rote Flecken

Ab und zu mal rot werden ist charmant. Wer unter permanenten Rötungen im Gesicht leidet, empfindet das als störend.

Das können Sie tun:

Bei etwa vier Millionen Menschen – meist Frauen – sind rote Flecken im Gesicht kein Zeichen von Verlegenheit, sondern für erweiterte Äderchen und für eine entzündliche Hautkrankheit: Rosacea, deren Vorstufe die Couperose ist. Was mit Rötungen bei Stress oder Temperaturschwankungen beginnt, endet mit dauerhaft roten Bäckchen, Pusteln und Schuppen. Damit es nicht so weit kommt, sollten Betroffene alle auslösenden Faktoren vermeiden: UV-Licht, Alkohol, Koffein, Sauna, Kompressen oder zu scharfes Essen – alles, was die feinen Blutgefäße strapaziert. Dazu gehören auch paraffinhaltige Cremes. Sie legen sich wie eine luftdichte Folie auf die Haut und stauen die Wärme. Naturkosmetik enthält kein Paraffin und lässt die Haut atmen.

Vielfach tritt Couperose und Rosacea bei Mischhaut oder fettiger Haut auf. Deshalb sollte die Pflege nur einen geringen Fettanteil enthalten. Leichte Gele oder beruhigende Feuchtigkeitsseren helfen. Bei sensibler, entzündlicher Haut kann auch ein Öl mit mehrfach ungesättigten Omega 3- und Omega-6-Fettsäuren helfen. Es wirkt ausgleichend bei fettiger Haut und verhindert Feuchtigkeitsverlust.

Weitere Hilfe finden Betroffene bei der Deutschen Rosacea Hilfe e.V.

Experten-Tipp:

„Bei Couperose empfehle ich aus der Sensacea-Serie von DADO SENS das Intensivserum, weil es kühlt und das Hitzegefühl mindert sowie die Gesichtsemulsion. Sie mildert leichte bis mittlere Rötungen und beruhigt mit Aloe vera. Beide Produkte besänftigen wunderbar irritierte, hochsensible Gesichtshaut.“

Ursula Dorweiler, Reformhaus® Dorweiler, Herzogenaurach

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