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Frau mit Lippenpflege im Winter

Eisprinzessin

Was braucht Ihre Haut im Winter?

Stand: 19.12.2018 (19.12.2018)

Wollpullover statt T-Shirt, Mütze statt Strohhut – der Winter verlangt nach warmer Verpackung. Wie können wir denn das Gesicht vor frostigen Temperaturen und scharfem Wind schützen? Mit der richtigen Winterpflege aus dem Reformhaus®

Der Winter verändert nicht nur unser Leben und unsere Gewohnheiten, die kalten Temperaturen beeinflussen auch unseren Körper und seine Funktionen. Anstatt sich in der warmen Sonne zu räkeln, sich genussvoll zu dehnen, geschmeidig und weich durch den Tag zu gehen, ist bei Kälte alles auf Rückzug eingestellt. Vor allem die zarte Gesichtshaut, die permanent dem feuchten, windigen, frostigen Wetter ausgesetzt ist, leidet. Bei niedrigen Temperaturen wird sie weniger durchblutet, weil sich die Blutgefäße zusammenziehen. Der natürliche, schützende Fettfilm wird aus Hunderten winziger Talgdrüsen gespeist.

Ab ungefähr acht Grad verlangsamt sich die Produktion der Talgdrüsen. „Bei extremer Kälte kann diese Fettproduktion sogar ganz eingestellt werden“, sagt Andrea Dahm, Produktmanagerin bei der Naturkosmetikfirma PRIMAVERA. „Auf diese Weise geht ein Hauptbestandteil des natürlichen Hautschutzmantels verloren. “Und weil dieser zarte Fettfilm auf der Haut nun fehlt, kann Feuchtigkeit schneller verdunsten. Ergebnis: Die Haut trocknet aus und kann spannen, jucken oder sogar brennen.

Obendrein setzt der Haut trockene Heizungsluft in den Räumen zu, denn sie entzieht zusätzlich Feuchtigkeit. Mögliche Folgen: Rötungen und Ekzeme. Andrea Dahm: „Normale, gesunde Haut hat eine intakte Barriere, bei sehr trockener Haut ist diese aber durchlässiger, sodass Keime leicht eindringen können.“

Reichhaltige Pflege schützt wie ein warmer Mantel
Trockene Haut löst bei vielen Frauen die Reaktion aus: Oh, ich muss ihr Feuchtigkeit geben. Aber genau das ist im Winter falsch. „Im Winter braucht die Haut vor allem reichhaltige Pflege“, empfiehlt Margret Baumgartner, Leitung Forschung und Entwicklung bei ARYA LAYA. „Hier sind pflegende Öle oder eine Öl-in-Wasser-Emulsion besser geeignet als Feuchtigkeit spendende Pflegecremes.“ Zu viel Feuchtigkeit könnte dem Teint sogar schaden, sie verdunstet zu schnell bei trockener Luft und kann bei Eiseskälte sogar zu Erfrierungen führen.

Nährende und pflegende Öle wie beispielsweise Arganöl sind bei Kälte hingegen optimal für die Haut. Eine reichhaltige Kombination von Ölen und Wachsen wie etwa Avocado- und Jojobaöl, Sheabutter oder Bienenwachs garantieren das Plus in der Winterpflege. „Diese Pflegestoffe stärken die natürliche Hautbarriere“, sagt Manuela Schöbel, Leiterin der Fachberatung Kosmetik bei Dr. Hauschka. Sie rät zu beruhigenden und stärkenden Pflanzenextrakten wie „Rose, Wundklee, Johanniskraut und Hagebutte, die die Haut bei der Regeneration unterstützen. Zusätzliche Feuchtigkeit bewahrende Komponenten wie Auszüge aus Quittensamen oder Eibisch gleichen die verstärkte Trockenheit der Haut aus.“

Einen guten Schutz bieten auch die Gesichtsölkapseln von Primavera, die vor der Tagescreme aufgetragen werden. Sie sind eine optimale Ergänzung für die Pflege beanspruchter Haut in der kalten Jahreszeit, denn sie sind reich an Ölen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, was sie schnell einwirken lässt ohne einen Fettfilm zu hinterlassen.

EXTRA-TIPP von Margret Baumgartner, Leitung Forschung und Entwicklung bei ARYA LAYA: „Eine optimale Winterpflege ist das BeautyOil Arganöl von ARYA LAYA. Es nährt und pflegt die Haut und schützt vor Austrocknung durch Heizungsluft. Es kann sowohl alleine als auch unter einer Creme angewendet werden.“

Alles tun, damit der Haut kein Fett entzogen wird

Bei der täglichen Routinepflege sollten wir darauf achten, dass der Teint so schonend wie möglich behandelt wird. Die Haut also nicht entfetten und möglichst morgens nur mit Wasser reinigen, damit der Schutzfilm erhalten bleibt. Absolutes No-Go ist Seife, die die Haut austrocknet. Auch Peelings, Gesichtsbürsten oder alkoholhaltige Gesichtswasser sind im Winter nicht unbedingt förderlich. Sanft reinigt hingegen abends eine rückfettende Reinigungssahne.

Und was müssen Frauen, die zu fettiger Haut neigen, im Winter beachten? Andrea Dahm von Primavera: „Für sie ist es besonders wichtig, eine speziell abgestimmte Pflege zu verwenden.“ Das heißt: keine fetthaltigen Salben oder zu reichhaltige Kosmetik zur Pflege für fettige Haut verwenden. „Dagegen kann fettige Haut besonders im Winter Feuchtigkeit gebrauchen“, so die Expertin.

Empfindliche Haut neigt generell zu Trockenheit. Sie ist im Winter besonders strapaziert. Margret Baumgarten rät zu beruhigenden Wirkstoffen: „Das kann Juckreiz und Spannungsgefühl entgegenwirken.“ Beruhigend sind etwa Wirkstoffe aus der Kamille wie Azulen und Bisabolol, Maiskeim-, Avocado- und Traubenkernöl.

Extra-Pflege auch für Körper, Hände und Lippen

  • Obwohl im Winter nur das Gesicht zwischen Mütze und Schal rausguckt, ist auch der restliche Körper von den kalten Temperaturen betroffen. Deshalb sollten wir nicht zu lange und zu heiß duschen – obwohl das gerade an fies-frostigen Tagen erstrebenswert scheint, um sich aufzuwärmen –, sondern lieber lauwarm, um den Säureschutzmantel der Haut nicht zusätzlich anzugreifen. Beim Baden pflegt ein ölhaltiger Badezusatz. Schienbeine können im Winter schnell rau und schuppig werden, weil sie von Strumpfhosen oder Kniestrümpfen in Mitleidenschaft gezogen werden. Besser als häufiges Nachcremen mit der üblichen Bodylotion ist es, eine reichhaltigere zu verwenden.
  • Die Hände sind gut verpackt in Handschuhe, aber das ewige An- und Ausziehen und die Wolle können die an sich schon fettarme Haut am Handrücken austrocknen. Sie kann rau und rissig werden. Hier hilft eine Handcreme, beispielsweise mit Ringelblumenextrakt.
  • Auch die Lippen neigen im Winter zur Trockenheit. Nur rund um den Mund befinden sich einzelne Talgdrüsen, die Lippen selbst verfügen über keine. Deshalb ist es wichtig, die Lippen regelmäßig einzufetten. Pflanzliche Öle, Bienenwachs und Propolis tun den Lippen besonders gut, glätten feine Risse und raue Stellen. Keinesfalls die Lippen mit der Zunge benetzen – die Feuchtigkeit verdunstet sofort wieder, macht die Lippen nur noch spröder.

EXTRA-TIPP von Andrea Dahm Produktmanagerin bei der Naturkosmetikfirma PRIMAVERA: „Um die eigene Creme reichhaltiger zu gestalten, empfehle ich gerne, diese mit 1–2 Tropfen eines Gesichtspflegeöls, beispielsweise aus der Feuchtigkeitspflege Neroli Cassis oder eines unserer beliebten Samenöle aus Granatapfel, Nachtkerze oder auch Argan zu verwenden.“

Bloß schnell rein ins Warme

An wirklich ungemütlichen Tagen möchte man am liebsten gar nicht raus. Aber mehr noch als die kalte Luft strapaziert der Wechsel von warm und kalt die Haut, wenn wir von der Straße in Geschäfte, ins Büro oder in die Wohnung gehen. Stress für die Haut. Ihr natürlicher Reparaturmechanismus sollte deshalb unterstützt werden. Und zwar genauso wie für die Pflege in der Kälte draußen: mit reichhaltigen Cremes. Wichtig ist auch, etwas gegen die trockene Luft in Räumen zu tun. Alle zwei Stunden Fenster weit öffnen und zehn Minuten Frischluft einfließen lassen. Dauerkipp vergeudet nur Energie. Wasserbehälter an Heizungen sorgen für Verdunstung und ein besseres Raumklima. Tägliches Nachfüllen nicht vergessen! Pflanzen sind ebenfalls ökologische, weil stromfreie Raumbelüfter. Viel Feuchtigkeit verdunsten Zimmerlinden und Zyperngras.

EXTRA-TIPP von Manuela Schöbel, Leiterin der Fachberatung Kosmetik bei Dr. Hauschka:„Ich empfehle unsere reichhaltige Crememaske mit Quittensamen, Mandelöl und Rosenwachs. Sie vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit und schützt die Haut nachhaltig vor Austrocknung und irritierenden äußeren Einflüssen. Die Maske kann bei schutzbedürftiger Haut auch dünn über der Tagespflege oder als alleinige Tagespflege aufgetragen werden.“

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