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Frau gut drauf

Asia Beauty

Die Schönheits-Geheimnisse asiatischer Frauen

Stand: 29.01.2019

Psst, wir verraten Ihnen die Schönheits-Geheimnisse asiatischer Frauen. Begleiten Sie uns auf unserer kleinen Beauty-Reise!

Was hat sie, was ich nicht habe? Das mag Frau sich fragen, wenn sie hübsche Asiatinnen mit makellosem Porzellanteint sieht, die scheinbar gar nicht älter werden. Wir sind dem Schönheits-Geheimnis zusammen mit unserer Kosmetik- und Asien-Expertin Claudia Taron von der Akademie Gesundes Leben in Oberursel auf den Grund gegangen. Zum einen sind es die Gene. Okay, daran können wir nix ändern. Aber: Die Lebensgewohnheiten spielen natürlich auch eine bedeutende Rolle. Asiatinnen legen zum Beispiel großen Wert auf Ernährung und Schönheitspflege. Für sie gibt es kein husch, husch, schnell abschminken, zack, eine Creme drauf und fertig. Undenkbar! „Sie sehen ihren Körper als Tempel. Schönheit und Ästhetik haben eine lange Tradition und sind Teil der asiatischen Kultur“, erklärt Taron, die bereits vor vielen Jahren ihre Liebe zu dem Kontinent entdeckt hat. Und da können wir uns doch einfach etwas abgucken! Wir sagen Ihnen, worauf es ankommt.

Schöne Haut von Innen

Eine Weisheit aus Japan lautet „Ein Bad erfrischt den Körper, eine Tasse Tee den Geist.“ Grüner Tee ist aus Asien gar nicht wegzudenken. Er enthält viele Vitamine sowie wertvolle Catechine. Diese sekundären Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Flavonoide wirken stark antioxidativ und können als Radikalfänger die Hautzellen schützen. Matcha Tee ist ein zu Pulver vermahlener Grüntee und gilt als besonders reich an Antioxidantien. Genießen Sie täglich circa drei Tassen grünen Tee. Zusätzlich sollten Sie viel stilles Wasser trinken, um die Ausscheidungsorgane bei der Entschlackung zu unterstützen. Tipp: Tränken Sie eine Kompresse oder ein kleines Mulltuch mit grünem oder Matcha Tee. Entweder legen Sie es als entspannendes Ritual auf, bevor Sie Ihre Nachtcreme auftragen, oder einfach als kleine Pflege zwischendurch.

Einklang von Körper und Geist

Namasté! Asiatische Entspannungstechniken wie zum Beispiel Yoga oder Tai-Chi, helfen dabei, Stress abzubauen und eine innere Balance zu erlangen. Und wer mit sich und seiner Umwelt im Einklang ist, hat auch eine positivere Ausstrahlung und entspanntere Gesichtszüge! Omm!

Gut geschützt

In Japan wird der Sonnenschutz sehr ernst genommen. Blässe gilt als vornehm und ist das absolute Schönheitsideal. Frauen gehen mit großen Hüten oder Sonnenschirmen ins Freie, um sich vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Auch Armstulpen, die bis zur Schulter hochreichen, oder Handschuhe sind beliebte Accessoires. Je mehr Haut bedeckt ist, desto besser!

Mehr Zeit für Pflegerituale

Asiatinnen wenden täglich viel Zeit für ihre Schönheitsroutine auf und verwöhnen ihre Haut mit zusätzlichen Pflegeprodukten, wie zum Beispiel Masken. Sie schwören auf das sogenannte Layering, das Auftragen mehrerer Produkte hintereinander. Koreanerinnen haben sogar zehn Pflegeschritte!

7 Pflegeschritte für einen strahlenden Teint:

Ihr persönliches Asien-Programm

Zusammen mit unserer Kosmetik- und Asien-Expertin Claudia Taron haben wir ein spezielles Pflegeprogramm mit sieben Pflegeschritten entwickelt, um Ihren Teint zum Strahlen zu bringen.

1. Als Erstes entfernen Sie Make-up-Reste und Schmutzpartikel von Ihrer Haut (zum Beispiel mit Argan Reinigung von ARYA LAYA; Reinigungsmilch von Dr. Hauschka).

2. Anschließend reinigen Sie Ihr Gesicht ein zweites Mal, um die Haut sanft zu klären (zum Beispiel mit Aloe Vera Reinigungsschaum von Bergland; Gesichtswaschcreme von Dr. Hauschka).

3. Nach der Reinigung kommt ein feuchtigkeitsspendender Toner zum Einsatz (zum Beispiel. Gesichtstonikum Dr. Hauschka; aloe vera toner classic von Santaverde). Gehen Sie damit ruhig etwas üppiger um, sprühen Sie den Toner dreimal hintereinander auf und klopfen ihn sanft in die Haut ein, um die Durchblutung anzuregen. Nun ist die Haut gut durchfeuchtet und kann nachfolgende Produkte besser aufnehmen.

4. Wenn der Toner von der Haut gut aufgenommen ist, wird ein intensives Feuchtigkeitsprodukt aufgetragen, dies kann wahlweise ein Feuchtigkeitsserum oder -gel sein (zum Beispiel Granatapfel Serum von ARYA LAYA; AQUANATURE Revitalisierendes Feuchtigkeitsserum von Börlind; Hyaluron X-Effekt Gel von Alsiroyal) oder auch eine feuchtigkeitsspendende Ampulle (zum Beispiel Hyaluron 5-Effekt Ampullen von Alsiroyal).

5. Anschließend cremen Sie Ihr Gesicht mit einer Tagescreme ein (zum Beispiel Aloe Vera Tagescreme von Hübner) beziehungsweise abends mit einer etwas reichhaltigeren Nachtpflege (zum Beispiel LL Regeneration Vitalisierende Nachtcreme von Börlind). Tipp: Wer abends schwer zur Ruhe kommt, kann mit dem beruhigenden Duft von Lavendel nachhelfen (zum Beispiel Lavendel Tag & Nachtpflege von ARYA LAYA).

6. Nun tragen Sie eine Augenpflege mit sanft streichenden Bewegungen von innen nach außen auf die sensible Augenpartie auf (zum Beispiel Exclusive Repair Augencreme oder Sensitive Augencreme, beide von ARYA LAYA; MULTIACTIVE Augencreme von Heliotrop).

7. Morgens kommt abschließend eine BB Cream zum Einsatz, sie wirkt pflegend, ausgleichend und schützend (zum Beispiel BB Cream Beauty Balm von Börlind).

TIPP FÜR BESONDERS TROCKENE HAUT IM WINTER: Pflegen Sie wie beschrieben bis Schritt fünf Ihre Haut. Nachdem Sie Ihre Nachtcreme aufgetragen haben, geben Sie zusätzlich noch einen Tropfen eines reichhaltigen Öls auf Ihre Haut (zum Beispiel Beauty Oil Arganöl von ARYA LAYA; Granatapfel Hautöl von Bergland; Moisture Gesichtsöl von Heliotrop; extra rich beauty elixier von Santaverde).

Tausend Jahre altes Beauty-Geheimnis

Japanerinnen benutzten schon vor über 1.000 Jahren Azuki-Bohnen für Ihre Schönheit. So sollen die gemahlenen Bohnen bereits damals am kaiserlichen Hof in kleine Seidensäckchen gefüllt worden sein, mit denen sich die Damen reinigten. Heute werden eher Baumwollsäckchen benutzt. Das Pulver wird auch gerne zu einer Paste angerührt, die direkt auf die Haut aufgetragen wird und einen leichten Peeling-Effekt hat.

Tipp zum Selbermachen von Claudia Taron:
Entweder mahlen Sie selbst Azuki-Bohnen (zum Beispiel Azuki Bohnen von HOLO) oder Sie verwenden Reismehl (zum Beispiel Reismehl von HOLO). Geben Sie ein bisschen Wasser dazu, bis eine Art Paste entsteht.

Nun fügen Sie noch einen Tropfen Öl hinzu. Für eher fettende Haut eignet sich Jojoba- oder Traubenkernöl am besten. Trockene Haut freut sich über Macadamia- oder Avocadoöl, während sich bei Sensibelchen Kameliensamenöl bewährt hat, auch bekannt als Tsubaki-Öl. Vermischen Sie die Paste gut und tragen Sie sie in kreisenden Bewegungen auf Ihr Gesicht auf, sparen Sie unbedingt die empfindliche Augen- und Lippenpartie aus. Lassen Sie die Peeling-Maske kurz einwirken und nehmen Sie sie anschließend mit warmem Wasser ab.

Claudia Taron, Naturkosmetik-Dozentin und Make-up-Artist an der Akademie Gesundes Leben in Oberursel und ausgewiesene Japan-Kennerin.

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